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Der Italiener Andrea Pavan musste seinen Start beim DPWT-Event in Südafrika absagen, weil er kurz zuvor in einen Unfall verwickelt war, bei dem er schwer verletzt wurde. | © Golfsupport.nl/Carl Fourie

Italiener Pavan nach Unfall schwer verletzt

Auf seinem Insta-Account bezeichnet sich Andrea Pavan als „stolzer Ehemann und Vater sowie Profigolfer“. Der Mann ist vor allem in Deutschland kein Unbekannter, allen voran in Bayern, wo der 36-jährige Römer seine größten Erfolge feiern durfte: Im Sommer 2013 hatte er die Bad Griesbach Challenge (heute HotelPlanner Tour) gewonnen, sechs Jahre später triumphierte er eine Liga höher bei der BMW International Open in München. Nun sorgt sich die Golfwelt um den sympathischen Italiener, dem vor der South African Open (DP World Tour) ein unglücklicher Unfall passierte, bei dem er sich schwer verletzte.

 

Wie diverse italienische und internationale Medien berichten, ereignete sich der Unfall in seiner privaten Unterkunft in Stellenbosch, wo die Tour aktuell Station macht. Demnach öffnete sich eine Fahrstuhltür, obwohl der Lift noch gar nicht auf der Etage angekommen war. Pavan trat ins Nichts und stürzte mehrere Stockwerke tief. Nach diesem Unfall wurde er umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert und sofort operiert. Medienberichten zufolge dauerte der Eingriff rund sechs Stunden.

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Pavan soll bei dem Sturz im Fahrstuhlschacht mehrere Wirbelbrüche erlitten haben; zudem musste eine Platte in seine Schulter implantiert werden. Sein Zustand sei ernst, aber nicht lebensbedrohlich, heißt es. „Dem Vernehmen nach ist er guter Dinge und dankbar, am Leben zu sein“, berichtete Pavans ehemaliger Trainer J.T. Higgins dem Golf Channel. Die Turnierveranstalter bestätigten am Donnerstag Pavans Absage, teilten darüber hinaus aber noch keine weiteren Einzelheiten mit. Wie lange Pavan nun pausieren muss, ist noch unklar.

 

Pavan steht aktuell auf Rang 249 der Weltrangliste und hatte die South African Open im Vorjahr als starker Siebter beendet. In der laufenden Saison 2026 deutete er bereits mit zwei Top-15-Resultaten an, dass seine Formkurve wieder nach oben zeigt. Nun steht vorerst nicht die sportliche Perspektive, sondern die Genesung im Vordergrund. Einmal mehr ein Fall, bei dem ein Golfturnier für die Familie eines Tour-Champions plötzlich zur Nebensache wird.

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