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Regelfrage der Woche #51/2025 | © golfsupport.nl/Bert van der Toorn

Gut gedroppt ist halb gelocht?

Die Situation:

Der Finne Mika Muttudroppenkönnen schlägt seinen Ball über eine „nasse“ Penalty Area Richtung Grün. Der Ball landet vorne auf dem schrägen Grün und beginnt sofort, wieder rückwärts Richtung Wasser zu laufen, wo er dann auch mit ein paar kleinen Wellen verschwindet.

 

Auf dem Weg zum Grün diskutiert Mika eifrig, ob dieser unglückliche Schlag durch seinem Backspin zu Stande kam, oder wie Dieter Dakannstenixmachen und Paula Pechgehabt meinen, weil das Grün so stark hängt. 

 

Dieter gibt schließlich nach: „Meinetwegen war das dein Backspin, aber in der Penalty Area liegt er trotzdem. Und das Dumme ist, da drüben kannst du keine zwei Schlägerlängen im rechten Winkel messen, da kommst du immer näher zum Loch. Du musst auf der anderen Seite droppen und nochmal drüber. Hoffentlich ist der dann lang genug!“

 

Mika erwidert nur kurz, dass ihn kein rechter Winkel interessiert, er würde erst mal schauen.

 

Wonach will er schauen?

Die Lösung:

Es ist ein beliebter Irrtum, dass man vom Kreuzungspunkt des Balls mit der Penalty Area zwei Schlägerlängen im rechten Winkel messen darf oder muss. 

 

Sobald der Kreuzungspunkt festgestellt wurde, darf von dort aus innerhalb zweier Schlägerlängen NICHT NÄHER ZUM LOCH gedroppt werden. 

 

Je nach Krümmung der Grenze zur Penalty Area und Position des Lochs kann es sein, dass sich als Erleichterungsbereich nur ein ganz schmales spitzes Dreieck ergibt, in dem der Ball auf dem Boden aufkommen und liegenbleiben muss. 

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