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Alexandra Försterling reist in Topform nach Südafrika, während Bernhard Langer einen guten Start in die Major-Saison anpeilt. | © flickr / Getty Images

Försterling voller Selbstvertrauen, Langer beim Major

Ladies European Tour: Joburg Ladies Open

Randpark Golf Club, Südafrika, 16. bis 19. April

Mit viel Selbstvertrauen im Gepäck startet Alexandra Försterling in die nächste Phase der Saison: Die Ladies European Tour macht Halt in Südafrika, wo die Deutsche nach starken Ergebnissen in Australien zu den Spielerinnen gehört, die man besonders im Blick haben sollte. Die 26-Jährige zeigte mit Platzierungen wie T5 und Rang zwei beim Australian WPGA Championship zuletzt Down Under, dass sie wieder an ihre Topform aus den Jahren 2023 und 2024 anknüpfen kann, als sie gleich vier LET-Titel gewann. Nach einer von Verletzungen geprägten Saison 2025 scheint Försterling nun wieder körperlich stabiler zu sein – ein entscheidender Faktor für ihr Spiel. 

 

„Insgesamt denke ich, dass die Australien-Tour für mich wirklich gut gelaufen ist”, sagte die Spielerin des National Teams Germany im Vorfeld der Joburg Ladies Open. „Ich glaube, ich habe dadurch viel Selbstvertrauen gewonnen – vor allem die erste und die letzte Woche waren wirklich gut. Insgesamt bin ich sehr glücklich und stolz auf mich, dass sich die harte Arbeit im Winter ausgezahlt hat.” Entsprechend optimistisch blickt sie auf die kommenden Wochen: Südafrika, Kapstadt und Mauritius stehen auf dem Programm und ihre Formkurve zeigt klar nach oben.

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Den Auftakt macht die Joburg Ladies Open im traditionsreichen Randpark Golf Club. Erstmals wird dort auf dem Firethorn Course gespielt, einem anspruchsvollen, baumgesäumten Par-73-Kurs, der ein präzises Spiel vom Tee verlangt – eine Herausforderung, der sich Försterling gerne stellt. „Man muss die Drives gut platzieren”, sagt sie selbst – und genau darin liegen ihre Stärken.

 

Das Turnier markiert den siebten Saisonstopp der Ladies European Tour und den Beginn des Südafrika-Swings, der gemeinsam mit der Sunshine Ladies Tour ausgetragen wird. Bis Sonntag kämpfen 120 Spielerinnen um ein Preisgeld von 330.000 Euro. Das Feld wird von Casandra Alexander angeführt, die als Lokalmatadorin und Führende der Order of Merit besonders im Fokus steht. Doch auch zahlreiche weitere Siegerinnen der laufenden Saison sind am Start, darunter Kelsey Bennett und Agathe Laisne.

 

Neben Försterling sind mit Patricia Schmidt, Olivia Cowan, Verena Gimmy, Celina Sattelkau, Carolin Kauffmann und Sophie Witt sechs weitere deutsche Spielerinnen sowie die internationalen Topspielerinnen Alice Hewson, Diksha Dagar und Anna Huang am Start. Insgesamt finden sich 28 LET-Siegerinnen im Feld – die Konkurrenz ist also hochklassig. Für Försterling bietet sich dennoch eine große Chance: Mit ihrer wiedergefundenen Konstanz und ihrem wachsenden Selbstvertrauen könnte sie in Johannesburg den nächsten Schritt machen und vielleicht schon in dieser Woche den nächsten Sieg ins Visier nehmen.

PGA Tour Champions: Senior PGA Championship

The Concession Golf Club, Florida, 16. bis 19. April

Die erste große Bewährungsprobe des Jahres steht bevor: Mit der 86. Ausgabe der Senior PGA Championship beginnt die Saison der Majors auf der PGA Tour Champions – und das gleich auf einer Bühne, die Geschichte und sportliche Herausforderung perfekt vereint. Austragungsort ist der Concession Golf Club in Florida, ein Platz mit besonderer Symbolik. Er wurde nach der legendären Geste von Jack Nicklaus benannt, der Tony Jacklin 1969 im Ryder Cup einen entscheidenden Putt schenkte. Die Anlage steht für Fairness, fordert sportlich aber kompromisslos alles ab. Der von Nicklaus und Jacklin designte Par-72-Kurs (6.342 Meter) gilt als echter Championship-Test: 85 Bunker, Wasser an zwölf Bahnen und anspruchsvolle Bermudagrass-Grüns verlangen ein präzises Spiel und strategische Disziplin.

 

Mit 156 Spielern ist das Feld hochklassig besetzt. Titelverteidiger Ángel Cabrera zählt nach seinem Triumph im Vorjahr erneut zu den Favoriten. Auch zahlreiche weitere große Namen der Golfszene sind am Start, darunter die Hall-of-Famer Ernie Els, Padraig Harrington und natürlich Bernhard Langer. Der 68-jährige Deutsche konnte dieses Turnier im Jahr 2017 gewinnen und überzeugte zuletzt mit zwei Top-Ten-Ergebnissen in Folge. Mit Alex Cejka ist ein weiterer deutscher Ex-Champion am Start. 2021 ging sein Stern auf der Champions Tour auf, als er mit der Senior PGA Championship bereits das zweite Major der Saison für sich entscheiden konnte. Der dritte Deutsche im Feld ist Thomas Gögele, für den es die zweite Teilnahme an diesem Turnier ist.

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Besonders im Fokus stehen zudem die aktuellen Topspieler der Saison: Stewart Cink reist als Führender im Charles Schwab Cup an, dicht gefolgt von Zach Johnson. Auch Steven Alker, der Champion von 2022, gehört zum erweiterten Favoritenkreis. Die Senior PGA Championship ist nicht nur das älteste Major im Senior-Golf (es wurde erstmals 1937 ausgetragen), sondern auch eines der prestigeträchtigsten. Namen wie Arnold Palmer, Gary Player oder Tom Watson zieren die Siegerliste. Zusätzlich zum Prestige geht es diese Woche um insgesamt drei Millionen US-Dollar Preisgeld.

LPGA Tour: JM Eagle LA Championship

El Caballero Country Club, Kalifornien, 16. bis 19. April

Die LPGA Tour meldet sich mit einem echten Highlight im Kalender zurück: In Los Angeles steht mit der JM Eagle LA Championship die Generalprobe vor dem ersten Major der Saison an. Eine Woche vor der Chevron Championship geht es für die Weltelite darum, Form, Selbstvertrauen und Feinschliff zu finden.

 

Gespielt wird im El Caballero Country Club, wo ein Feld von 144 Spielerinnen um ein Preisgeld von 3,75 Millionen Dollar kämpft – eines der höchstdotierten Turniere außerhalb der Major Championships. Sechs der Top Ten der Weltrangliste sind am Start, dazu mehrere Siegerinnen der noch jungen Saison. Titelverteidigerin ist Ingrid Lindblad, die im vergangenen Jahr in ihrem erst dritten LPGA-Start triumphierte und sich damit direkt in den Fokus spielte. Auch diesmal gehört sie zu den spannendsten Namen im Feld, ebenso wie Hyo Joo Kim, die nach zwei Siegen in Folge als Topfavoritin gehandelt wird.

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Mit Miyu Yamashita, Hannah Green und Minjee Lee sind weitere absolute Topspielerinnen dabei. Akie Iwai will nach ihrem starken Rookie-Jahr erneut auf sich aufmerksam machen. Lauren Coughlin reist ebenfalls mit viel Rückenwind an, nachdem sie zuletzt bei der Aramco Championship überzeugte. Der Kurs selbst hat Tradition: Bereits Anfang der 2000er-Jahre war El Caballero Austragungsort von LPGA-Turnieren mit Siegerinnen wie Annika Sörenstam und Se Ri Pak. Nun dient er erneut als Bühne für die Weltelite und als letzter Härtetest vor dem ersten Major des Jahres.

 

Mit Esther Henseleit, Aline Krauter, Polly Mack, Isi Gabsa und Helen Briem sind auch fünf deutsche Spielerinnen am Start. Von ihnen ist einzig Henseleit für das erste Major des Jahres gesetzt. Briem ist immerhin Sechste der Nachrückerliste, dürfte es aber schwer haben, noch ins Major-Feld zu rutschen. Für diese Woche bleibt zu hoffen, dass anders als beim vergangenen LPGA-Event in Las Vegas dieses Mal wieder einige von ihnen das Wochenende erreichen. Am meisten ist Henseleit zuzutrauen, die bei der LA Championship im vergangenen Jahr den dritten Platz erreichte. Der Platz scheint der Olympiasilbermedaillengewinnerin also zu liegen.

PGA Tour: RBC Heritage

Harbour Town Golf Links, South Carolina, 16. bis 19. April

Nach dem ersten Major des Jahres richtet sich der Blick der Golfwelt direkt wieder auf die PGA Tour und einen der traditionsreichsten Stopps im Kalender: das RBC Heritage auf Hilton Head Island. Eingebettet in die entspannte Küstenlandschaft von South Carolina beginnt hier die nächste heiße Phase der Saison. Gespielt wird wie gewohnt im Harbour Town Golf Links, einem der ikonischsten Plätze der Tour. Der von Pete Dye mitgestaltete Par-71-Kurs verlangt Präzision statt Power: Enge Fairways, kleine Grüns und strategisch platzierte Bunker machen ihn zu einem echten „Shotmaker’s Course”. Nach einer umfangreichen Renovierung unter der Leitung von Davis Love III präsentiert sich Harbour Town in modernisiertem Top-Zustand, ohne dabei seinen klassischen Charakter zu verlieren.

 

Das Turnier ist das vierte Signature Event der Saison und wird ohne Cut ausgetragen – alle 82 Teilnehmer spielen vier Runden. Entsprechend hochklassig ist das Teilnehmerfeld, das sich nur wenige Tage nach dem Masters erneut misst. Titelverteidiger ist Justin Thomas, der im Vorjahr mit einem spektakulären Birdie im Play-off triumphierte und damit seinen ersten Sieg seit 2022 feierte. Auch diesmal zählt er zu den Anwärtern, ebenso wie Scottie Scheffler, der nach Platz zwei beim Masters in starker Form anreist und bereits 2024 das Double aus Masters und RBC Heritage geschafft hat.

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Mit viel Schwung kommt auch Cameron Young nach Hilton Head: Der Champion der Players Championship überzeugte zuletzt mit konstanten Top-Ergebnissen und gehört zu den derzeit besten Spielern der Tour. Gleiches gilt für Matt Fitzpatrick, der nach seinem Sieg bei der Valspar Championship und Platz zwei bei der Players ebenfalls zu den Favoriten zählt.

 

Die RBC Heritage markiert zugleich den Auftakt einer Serie von Signature Events in den kommenden Wochen, in denen es für viele Spieler darum geht, die Weichen für den weiteren Saisonverlauf zu stellen. Wer hier überzeugt, kann nicht nur wichtige FedExCup-Punkte sammeln, sondern sich auch Selbstvertrauen für die kommenden Höhepunkte der Saison erarbeiten.

 

Leider hat sich diese Woche kein Deutscher qualifiziert.

Weitere Turniere mit deutscher Beteiligung:

Korn Ferry Tour: Tulum Championship

PGA Riviera Maya, Mexiko, 16. bis 19. April

 

Jeremy Paul

 

PGA Tour Americas: Brazil Open

Rio Olympic Golf Course, Brasilien, 16. bis 19. April

 

Jonas Baumgartner

 

LIV Golf: Mexico City

Club de Golf Chapultepec, Mexiko, 16. bis 19. April

 

Martin Kaymer

 

Sunshine Tour: Mediclinic Invitational

Heron Banks Golf & River Estate, Südafrika, 15. bis 18. April

 

Morris Schiefner und Allen John

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