Partner des DGV

Tim Wiedemeyer (AM), Daniel Brown, Gewinner der 36. BMW International Open
Tim Wiedemeyer (AM), Daniel Brown, Gewinner der 36. BMW International Open | © BMW Golfsport

Fakten und Zahlen aus Eichenried

396.713 Euro – so viel Preisgeld (vor Steuern) wandert auf das Konto von Daniel Brown. Der Engländer blieb am Finaltag der BMW International Open nervenstark, spielte eine fehlerfreie 66 und holte sich seinen zweiten Titel auf der DP World Tour.

 

Sein Erfolg fußt auf bemerkenswerter Konstanz: Nur drei Schlagverluste über das gesamte Turnier hinweg – eine Quote, die den Unterschied ausmachte.

 

Mit seinem 69. Start auf der DP World Tour reiht sich Brown als achter Engländer in die Siegerliste des deutschen Traditionsturniers ein. Vor ihm hatten u. a. Matt Wallace (2018), Danny Willett (2012) und Lee Westwood (2003) triumphiert.

 

Jordan Smith belegte – wie schon im Vorjahr – Rang zwei. Auffällig: In den ersten beiden Runden spielte der dreifache DPWT-Sieger gemeinsam mit Ryder-Cup-Kapitän Luke Donald, was ihn als potenziellen Kandidaten für den Ryder Cup 2025 in Bethpage erscheinen lässt.

 

In derselben Gruppe: David Puig, LIV-Golfer aus Spanien. Auch der spanische LIV-Spieler befindet sich offenbar im Blickfeld der Ryder-Cup-Beobachter.

 

Kazuma Kobori, in Japan geboren und für Neuseeland startend, begeisterte die Fans mit einer 63 (-9) am Sonntag – der besten Runde der Woche (zusammen mit Davis Bryant, USA, Runde 2) – und wurde starker Dritter (-18).

 

Insgesamt verfolgten 58.000 Zuschauerinnen und Zuschauer das Turnier vor Ort.

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Deutsche Bilanz in Zahlen

Matti Schmid, PGA-Tour-Spieler, wurde mit einem Gesamtergebnis von -15 (T7) bester Deutscher. Nach durchschnittlichem Start (72) legte er mit 66, 68, 67 Schläge nach.

 

Tim Wiedemeyer, 20-jähriger Amateur aus dem Junior Team Germany, nutzte seine Einladung eindrucksvoll: T17 mit drei Runden unter 70 – trotz zweier „Socket“-Fehlschläge aus dem Bunker. Große Namen ließ er hinter sich.

 

Marcel Siem erlebte ein Auf und Ab. Zwischenzeitlich spielte er 22 Löcher fehlerfrei (Loch 15 R1 bis Loch 18 R2), kassierte dann aber zwölf Bogeys und ein Triple Bogey am Wochenende. Platzierung: weit zurück.

 

Martin Kaymer haderte mit den Par-5-Bahnen. Während Turniersieger Brown dort -11 spielte, blieb Kaymer nur bei -4. Dennoch: Eine 67 zum Abschluss brachte ihn auf den 19. Rang.

 

Randnotiz: Kein Spieler aus den Top 50 der Welt trat in Eichenried an. Dennoch überzeugte das Turnier durch Spannung, etablierte Namen und junge Talente und starke nationale Akzente.

Weiteres zum Thema

Tipps der Redaktion

Partner des DGV