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Bitte genießen! Pebble Beach in Kalifornien gehört zu den absoluten Highlights weltweit. | © USGA/John Mummert

Pebble Beach – Perle am Pazifik

Wenn der Morgendunst über dem Pazifik liegt, Möwen über den steilen Klippen kreisen und das Donnern der Wellen jeden Schlag begleiten, dann steht man auf einem der spektakulärsten Golfplätze der Welt. Pebble Beach Golf Links ist kein gewöhnlicher Platz, sondern mehr ein Mythos wie Wimbledon für Tennisspieler oder L’alpe d’Huez für Radsportler. An der spektakulären Küste von Monterey in Kalifornien gelegen, gehört dieser Platz zu den heiligsten Orten des Golfsports – ein Meisterwerk, in dem die Natur selbst der Architekt zu sein scheint.

Bezaubernd, fordernd, unversöhnlich

Wer den legendären 17-Miles-Drive entlangfährt, spürt, wie sich die Welt hier verlangsamt. Zwischen uralten Zypressen und dem endlosen Blau des Meeres öffnet sich der Blick auf Fairways, die in jedem Golfer Ehrfurcht wecken. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1919, entworfen von Jack Neville und Douglas Grant, gilt Pebble Beach als Paradebeispiel für Golf in seiner reinsten Form – bezaubernd, fordernd und unversöhnlich zugleich.

Spektakuläre Bahnen an der Steilküste

Der Platz (Par 72) zieht sich über 18 spektakuläre Löcher, viele davon direkt an der Steilküste. Die berühmte Bahn sieben, ein kurzes Par drei, scheint den Ball förmlich über den Ozean zu schicken, während die 18, ein Par fünf entlang der Brandung, zu den meistfotografierten Löchern der Welt zählt. Jeder Schlag hier fordert einen inneren Balanceakt zwischen Mut und Demut – und jedes Par muss sich für einen Freizeitspieler anfühlen wie ein kleiner Sieg über die Elemente.

Austragungsort vieler Tour-Events

Pebble Beach war Austragungsort unzähliger großer Turniere. Sechsmal haben die US Open hier stattgefunden, zuletzt 2019, als Gary Woodland triumphierte. Auch das AT&T Pebble Beach Pro-Am zieht seit Jahrzehnten Profis und Prominente an – von Jack Nicklaus bis Tiger Woods, von Clint Eastwood bis Bill Murray. Trotz seines Weltrufs ist der Platz öffentlich spielbar, allerdings exklusiv: Nur wer eine Übernachtung in einem der Resorts von Pebble Beach bucht, erhält eine Startzeit.

Greenfee: 675 US-Dollar – plus Übernachtung

Das Greenfee liegt aktuell bei stolzen 675 US-Dollar. Doch wer sich die Unterkunft auf dem weitläufigen Resortgelände leisten kann, für den ist auch der Rundenpreis meistens stemmbar. Und fast niemand, der hier gespielt hat, bereut es. Perfekt gepflegte Fairways, makellose Grüns und eine Atmosphäre, die man kaum beschreiben, sondern nur erleben kann. Besonders in den Abendstunden, wenn die Sonne im Pazifik versinkt, spürt man, warum dieser Ort seit über hundert Jahren Golfer aus aller Welt fasziniert.

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