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Startet auf Hawaii in die neue PGA-Tour-Saison: Matti Schmid. | © 2025 Getty Images

Es geht wieder los

DP World Tour: Dubai Invitational

Dubai Creek Resort, VAE, 15. bis 18. Januar

Mit dem Dubai Invitational startet die DP World Tour in das Golfjahr 2026 und zugleich in den „International Swing”, den zweiten von fünf globalen Abschnitten des „Race to Dubai”. Titelverteidiger Tommy Fleetwood reist mit Rückenwind an: Er hat 2025 konstant Spitzenplätze gesammelt und ist zwischenzeitlich bis auf Rang drei der Weltrangliste geklettert. Der in Dubai lebende Engländer gewann das Turnier bei seiner Premiere mit 19 Schlägen unter Par und peilt nun seinen neunten Sieg auf der DP World Tour an.

 

Das Turnier kehrt zwei Jahre nach seiner Erstausgabe in den Kalender zurück und wird erneut im Dubai Creek Resort ausgetragen. Gespielt wird über 72 Löcher im Zählspiel. Parallel dazu findet an den ersten drei Tagen ein ProAm-Event statt, bevor am Sonntag ausschließlich die Profis antreten. Das Teilnehmerfeld ist auf 60 Profis und 60 Amateure begrenzt. Es gibt keinen Cut. Neben einem Preisgeld von 2,75 Millionen US-Dollar werden 3.500 Punkte für das „Race to Dubai” vergeben.

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Das Teilnehmerfeld ist sportlich hochkarätig besetzt. Zu den Favoriten zählen Rory McIlroy und Fleetwood, flankiert von weiteren Major-Siegern wie Patrick Reed, Danny Willett, Francesco Molinari, Pádraig Harrington und Shane Lowry. Auch Thriston Lawrence, der das Turnier vor zwei Jahren beinahe gewonnen hätte, und Jayden Schaper, der aktuelle Führende der Race-to-Dubai-Wertung, gehören zu den Anwärtern auf den Titel. Auffällig ist, dass nur drei Spieler im Feld bislang noch keinen Sieg auf der DP World Tour errungen haben.

 

Besonderes Augenmerk gilt Schaper, der Geschichte schreiben könnte. Der Südafrikaner gewann zuletzt die Alfred Dunhill Championship und anschließend die AfrAsia Bank Mauritius Open. Nun hat er die Chance, als erst dritter Spieler überhaupt drei Siege in Folge auf der DP World Tour zu feiern. Bislang gelang dieses Kunststück nur Nick Faldo und Seve Ballesteros.

 

Mit Marcel Siem und Nicolai von Dellingshausen sind zwei Deutsche am Start. Während Siem vor zwei Jahren hier geteilter 36. wurde, feiert von Dellingshausen sein Turnierdebüt. 

PGA Tour: Sony Open

Waialae Country Club, Hawaii, 15. bis 18. Januar

Die PGA-Tour-Saison 2026 beginnt mit der Sony Open in Hawaii, wie es die Tradition vorsieht. Allerdings wird nicht auf Maui gespielt, wo normalerweise das neue Jahr mit dem The Sentry eingeläutet wird. Stattdessen wird die Saison im Waialae Country Club auf O'ahu eröffnet. Das Turnier markiert nicht nur den Auftakt eines neuen Golfjahres, sondern auch den Beginn der Aon-Swing-5-Wertung, bei der früh wichtige Punkte für Startplätze in Signature-Events gesammelt werden können.

 

Im 120 Spieler umfassenden Teilnehmerfeld befinden sich mehrere Top-Ten-Spieler der Weltrangliste, darunter Russell Henley, J. J. Spaun, Robert MacIntyre und Ben Griffin. Auch Ryder-Cup-Kapitän Keegan Bradley und Titelverteidiger Nick Taylor, der als erster Spieler seit Jimmy Walker in den Jahren 2014/15 seinen Erfolg wiederholen möchte, sind am Start. Jordan Spieth kehrt nach zwei Jahren Pause zurück, während frühere Sieger wie Hideki Matsuyama und Collin Morikawa ebenfalls ihre Saisonpremiere in Honolulu feiern.

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Sportlich besonders interessant ist die Mischung aus etablierten Namen und neuen Gesichtern. Insgesamt 22 Spieler sind zum ersten Mal vollwertige Mitglieder der PGA Tour, davon sind 20 Rookies. Die Geschichte zeigt jedoch, dass Erfahrung sich auszahlt: Seit Ende der 1970er-Jahre konnte nur Henley 2013 als Rookie gewinnen. Der Kurs verlangt nach einem präzisen Spiel, einer strategischen Platzierung vom Tee und Geduld auf den Grüns – Eigenschaften, die eher erfahrene Profis auszeichnen.

 

Der Waialae Country Club, ein Par-70-Platz mit 6.441 Metern, zählt zu den traditionsreichsten Austragungsorten der Tour. Der von Seth Raynor entworfene und zuletzt von Tom Doak überarbeitete Kurs ist geprägt von schmalen, baumgesäumten Fairways, kleinen Zielzonen und insgesamt 83 Bunkern. Bermudagrass dominiert vom Tee bis zum Grün, das Rough ist dicht und trotz vergleichsweise niedriger Scores bleibt der Platz dank subtiler Breaks auf den Grüns anspruchsvoll. Wer hier bestehen will, muss sauber aus dem Fairway agieren und Dreiputts vermeiden.

 

Matti Schmid ist als einziger Deutscher dabei. Der Spieler des Elite Team Germany sammelte bei seinen vergangenen vier Starts auf der PGA Tour zwei Top-15-Ergebnisse und reist somit mit Rückenwind zum Saisonauftakt. Stephan Jäger, der im vergangenen Jahr den geteilten dritten Platz erreichte, startet erst später in die neue Spielzeit.

Weitere Turniere mit deutscher Beteiligung:

Korn Ferry Tour: The Bahamas Great Abaco Classic

The Abaco Club on Winding Bay, Bahamas, 18. bis 21. Januar

 

Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller

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