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Mark Bischoff vom Club zur Vahr spielte zum Auftakt der DMM AK 30 Männer eine 65er-Runde mit sieben unter Par.
Mark Bischoff vom Club zur Vahr spielte zum Auftakt der DMM AK 30 Männer eine 65er-Runde mit sieben unter Par. | © Langer Sport Marketing

Berlin-Wannsee sichert sich Spitzenposition vor den Lochspielduellen

Hamburg – Traditionell treffen sich die besten Golfteams der Altersklasse 30 der Männer alljährlich im Spätsommer zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft, um die Besten der Besten zu küren. In diesem Jahr ist der GC Hamburg Wendlohe Austragungsort des angesehenen Wettbewerbs. Schon zum Auftakt, in dem es in einer Zählspielqualifikation um die ideale Ausgangsposition für die am Wochenende folgenden Lochspielduelle geht, präsentierte sich das Feld der 90 an die Abschläge getretenen Golfer in blendender Verfassung. Gleich 15 Akteure blieben in ihren Runden unter Par, mit dem besten Ausgang für die Mannschaft des G&LC Berlin-Wannsee. Die Hauptstädter schnappten sich den ersten Platz, während die Gastgeber mit einem Endspurt noch den Sprung ins A-Finale der besten acht Teams und damit den Kampf um den Sieg schafften.

Mannschaftliche Geschlossenheit als Schlüssel zur Führung

Angeführt von Max Fischer (67/-5) und Philipp Mejow (70/-2) lag die Auswahl des G&LC Berlin-Wannsee fast die gesamte erste Runde an der Spitze. Zu ausgeglichen für den Rest des Feldes präsentierte sich das Sextett, das abgesehen von ihrem obligatorischen Streichergebnis eine 74 und damit zwei über Par als höchsten Score des Tages ins Clubhaus brachte. Philipp Mejow lag auf dem Weg zu seiner 70 bereits zum Ende der Front Nine zwei unter Par. Mit je einem weiteren Birdie sowie Bogey untermauerte er seine gute Leistung und lieferte einen wichtigen Beitrag zum Gesamtergebnis. Besonders eindrucksvoll präsentierte sich Max Fischer. Immer wieder erspielte sich der Berliner gute Birdiechancen, nutze auf seiner Runde fünf davon zu Schlaggewinnen und blieb im Endeffekt bogeyfrei. Mit ihrem Team-Score von fünf unter Par lagen die Hauptstädter am Ende der Zählspielqualifikation zwei Schläge vor der Mannschaft des Frankfurter GC.

 

Die Hessen hatten in Stefan Wiedergrün ihren besten Spieler, der den Tag zwar mit einem frühen Bogey am zweiten Loch begann, jedoch umgehend zwei Birdies folgen ließ. Da er im weiteren Verlauf der Runde bei insgesamt sechs Schlaggewinnen fehlerfrei blieb, notierte der Frankfurter ebenso wie Fischer auf Seiten der Berliner eine starke 67. Ben Bradley (72/Par), Moritz Muhl (72/Par), Michael Fritschi (73/+1) und Gunar Petersen (73/+1) kamen alle innerhalb von nur einem Schlag ins Clubhaus, wodurch der zweite Platz mit insgesamt drei unter Par in den Büchern stand.

Beste Runde des Tages reicht nicht für das Viertelfinale

Den dritten Platz sicherte sich die Auswahl des GC am Reichswald mit einem Ergebnis von zwei Schlägen unter Par. Neben Jonathan Gard, der eine 70er-Runde in die Wertung brachte und Kevin Boyer, der auf der Back Nine mit fünf unter Par den Turbo zu einer 71 zündete, kam ein schlaggleiches Duo des Teams jeweils auf Even Par. Das fünfte Ergebnis für die Mannschaftswertung steuerte Adrian Arnold mit einer 73er-Runde (+1) bei. Die Franken hatten dabei vier Schläge Vorsprung vor den weiteren Verfolgern, bei denen es ausgesprochen eng und spannend zuging.

 

Die Mannschaft des GC Feldafing landete mit zwei über Par auf dem vierten Platz, nur einen Schlag mehr benötigten die Mannen des GC Hösel bei drei über Par. Etwas überraschend nur auf dem sechsten Platz mit vier über Par reihte sich der Titelverteidiger ein. Die Akteure des GC St. Leon-Rot lochten zwar auf der einen Seite als Team über 20 Birdies, allzu oft fielen die Bälle auf der anderen Seite aber auch nur zu Bogeys oder sogar höheren Schlagverlusten.

 

Das Rennen um die verbliebenen zwei Startplätze im A-Finale entwickelte sich im Verlauf der Auftaktrunde zu einem wahren Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem sich zeitweise sechs Teams berechtigte Hoffnung auf einen Platz unter den besten Acht machten. Allen voran der Club zur Vahr, hatten die Norddeutschen in ihren Reihen doch den absoluten Topspieler des Tages. Mark Bischoff spielte nahezu fehlerfrei und lochte folgerichtig zu insgesamt neun Birdies. Einzig die 13. Bahn bereitete ihm ein paar Probleme. An dem Par-3-Loch fiel sein Ball erst zum Doppelbogey. Nichtsdestotrotz, am Ende stand eine 65 mit sieben unter Par zu Buche. Bestwert der Qualifikation, auch wenn es für seine Mannschaft als Zehntplatzierte nicht ganz für das A-Finale reichte. Das sicherten sich die beiden Mannschaften aus der Hansestadt. Der Hamburger GC kam auf dem 7. Platz auf elf über Par, die Gastgeber des GC Hamburg Wendlohe zogen schließlich mit einem Schlag mehr bei +12 als Achte ins Viertelfinale ein.

 

Hier geht es zum Ergebnis der Zählspielqualifikation der DMM AK 30 Männer

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