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Jagt ihren ersten Sieg auf der LET Access Series: Sophie Witt bei der Lavaux Ladies Open in der Schweiz. | © Flickr / LET Access Series

Deutsches Trio startet stark, Witt führt

Ladies European Tour: La Sella Open

La Sella Golf Resort, Spanien, 18. bis 21. September

Die La Sella Open war in den vergangenen beiden Jahren bereits ein gutes Pflaster für den deutschen Golfsport. 2023 wurde Laura Fünfstück hier Zweite und im vergangenen Jahr feierte Helen Briem im La Sella Golf Resort ihren ersten Titelgewinn auf der Ladies European Tour. Daher ist es kaum überraschend, dass auch diese Woche wieder eine Deutsche vorne mitspielt. Dieses Mal ist es Leonie Harm vom National Team Germany, die einen starken Start erwischte. Nach einer 66 (-6) mit sieben Birdies und einem Bogey in der ersten Runde liegt die Spielerin vom Golf Club St. Leon-Rot auf dem geteilten zweiten Rang.

 

Damit bestätigt Harm ihre zuletzt ansteigende Formkurve, deren Höhepunkt Ende August in Schweden erreicht wurde, als sie geteilte Zweite wurde. Darauf folgten zwei Top-30-Ergebnisse und nun diese Auftaktrunde in Spanien, nach der sie nur zwei Schläge Rückstand auf die führende, 16-jährige Kanadierin Anna Huang (-8) hat.

 

Mit Alexandra Försterling (T17, −1) liegt eine weitere Spielerin aus dem Golf Team Germany unter den Top 20.

DP World Tour: FedEx Open de France

Golf de Saint-Nom-La-Bretèche, Frankreich, 18. bis 21. September

Bei nur noch fünf ausstehenden regulären Turnieren in dieser Saison wird es langsam Zeit, sich die Tourkarte für die kommende Spielzeit zu sichern. Das scheint sich auch Elite-Team-Germany-Spieler Max Kieffer zu denken, denn nach langer Zeit taucht er wieder oben auf dem Leaderboard auf. Nach zuletzt drei verpassten Cuts in Folge eröffnete der gebürtige Bergisch Gladbacher die FedEx Open de France mit einer soliden 67 (-4). Mit sechs Birdies bei zwei Bogeys liegt der DP-World-Tour-Champion nach der ersten Runde auf dem geteilten vierten Platz.

 

Als 144. im Race to Dubai könnte Kieffer ein Spitzenresultat dringend gebrauchen. Nur die Top 114 erhalten die Spielberechtigung für 2026. 

 

Die Runde des Tages spielte der Engländer Marcus Armitage, der nach einer 64 (-7) mit zwei Zählern Vorsprung an der Spitze liegt.

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HotelPlanner Tour: Italian Challenge Open

Golf Nazionale, Italien, 18. bis 21. September

Aus Italien gibt es eine weitere deutsche Top-Fünf-Platzierung zu vermelden: Hier rangiert National-Team-Germany-Spieler Philipp Katich nach einer 67 (-5) auf dem geteilten fünften Platz. Der 24-Jährige notierte am ersten Tag der Italian Challenge Open sechs Birdies und ein Bogey und startete damit vielversprechend in das letzte reguläre Turnier der Saison. Als derzeit 90. in der Road to Mallorca wäre Katich nicht für die kommenden beiden Events in Asien qualifiziert. Hierfür sind nur die Top 68 der Saisonwertung spielberechtigt. Mit einem Top-Ergebnis im Golf Nazionale bei Rom könnte er seine Saison jedoch noch etwas verlängern.

 

An der Spitze liegt der Niederländer Lars van der Vight mit acht Schlägen unter Par.

LET Access Series: Lavaux Ladies Open

Golf de Lavaux, Schweiz, 17. bis 19. September

Die deutsche Golferin Sophie Witt kämpft bei der Lavaux Ladies Open in der Schweiz um den Sieg. Nach zwei Runden liegt die 22-Jährige mit sieben Schlägen unter Par gemeinsam mit der Australierin Justice Bosio an der Spitze.

 

Witt, die in dieser Saison erstmals Vollzeit auf der LET Access Series antritt, hatte am zweiten Tag auf den ersten beiden Löchern Schwierigkeiten. Doch bereits auf den Löchern vier und fünf gelangen der Spielerin aus dem National Team Germany die ersten Schlaggewinne, bevor sie auf dem neunten Loch ihr drittes Birdie spielte. Nach einem Rückschlag auf der zehnten Bahn unterschrieb Witt drei weitere Birdies und sicherte sich so einen Platz an der Spitze.

 

„Heute hatte ich einen sehr schlechten Start. Ich fühlte mich morgens nicht gut und hatte ein wenig mit Übelkeit zu kämpfen. Es war schwer, den Fokus zu finden“, erklärte Witt nach ihrer 69 (-3). „Aber ich habe zurückgefunden, habe wieder Vertrauen in mein Spiel gehabt und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.“

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Für Witt ist es nach einer Verletzungspause und dem Verlust ihrer LET-Spielberechtigung ein wichtiger Schritt zurück zur alten Form. „Nach den letzten eineinhalb Jahren ist es sehr schön, wieder in der Finalgruppe zu stehen. Ich werde jeden Schlag genießen und mein Bestes geben.“

 

Am Finaltag kann alles passieren. Der letzte Durchgang beginnt um 8:45 Uhr Ortszeit, die Führenden gehen ab 10:24 Uhr auf die Runde. Witt hat nun die Chance, ihren ersten großen Erfolg auf der LETAS zu feiern und sich somit in Position für den Wiederaufstieg zu bringen.

 

Neben Witt und Bosio zeigten auch die Schweizerin Anaïs Maggetti sowie Corinne Viden (Schweden) und Patricie Macková (Tschechien) starkes Golf. Sie liegen jeweils bei sechs unter Par.

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