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Sieger in Wentworth: Alexander Noren
Sieger in Wentworth: Alexander Noren | © Ross Kinnaird/Getty Images

Der Vize zeigt es allen

Der Schwede Alex Noren hat die BMW PGA Championship im Wentworth Club nach einem packenden Stechen gegen den Franzosen Adrien Saddier gewonnen. In strömendem Regen lieferten sich die beiden Führenden über 18 Löcher hinweg ein Duell auf Augenhöhe, das mit 19 unter Par drei Schläge Vorsprung auf das restliche Feld brachte. Im Playoff nutzte Noren schließlich einen glücklichen Bounce aus dem Rough und verwandelte einen kurzen Birdie-Putt zum Sieg – sein zweiter Titel beim Flaggschiff-Event der DP World Tour nach 2017.

 

Für den 43-Jährigen, der in diesem Monat als einer von Luke Donalds Vizekapitänen beim Ryder Cup in New York im Einsatz sein wird, ist es bereits der zwölfte Erfolg auf der DP World Tour. Bemerkenswert: Nach seinem Triumph bei den British Masters vor wenigen Wochen ist es schon sein zweiter Titel in drei Starts. „Heute war ein Kampf, Adrien hat mich vom Tee bis zum Grün eigentlich übertroffen, aber ich habe die entscheidenden Putts gemacht“, erklärte Noren nach der Entscheidung.

 

Adrien Saddier musste sich trotz starker Leistung erneut knapp geschlagen geben. Der Franzose, der erst in diesem Jahr in Italien bei seinem 200. Start den ersten Tour-Sieg feiern konnte, hatte auch zuletzt bei der Irish Open lange geführt. In Wentworth bewies er erneut Nervenstärke, verpasste jedoch beim Stechen die Chance, Noren ernsthaft unter Druck zu setzen.

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Ryder Cup-Trio auf Rang fünf

Auch andere Spieler setzten Akzente: Aaron Rai glänzte mit einer bogeyfreien 66, ebenso Patrick Reed, der seine Klasse einmal mehr unter Beweis stellte. Beide belegten mit 16 unter Par Rang drei. Dahinter folgten Matt Fitzpatrick, Viktor Hovland und Tyrrell Hatton als beste Team-Europe-Spieler auf Platz fünf, wobei Hatton nach seiner brillanten 64 am Samstag am Finaltag einige kurze Putts liegen ließ und nur eine 70 ins Clubhaus brachte. Fitzpatrick beendete das Turnier mit einer starken 67 und 15 unter Par.

 

Für Europas Ryder-Cup-Kader war es ein gemischtes Wochenende. Rory McIlroy und Jon Rahm meldeten sich mit tiefen Runden am Sonntag in der Spitzengruppe zurück, während Robert MacIntyre und Rasmus Højgaard früh die Segel streichen mussten. Justin Rose fiel am Wochenende nach starkem Beginn deutlich zurück. Auch Ludvig Aberg eröffnete stark und liegt am Ende auf Platz 20. Unter dem Strich reist das Team mit positiven Eindrücken Richtung Bethpage – und mit einem Vizekapitän, der in Topform eindrucksvoll gezeigt hat, dass er noch immer zur Elite gehört.

 

Aus deutscher Sicht war beim Gastspiel in Surrey noch Luft nach oben. Yannik Paul schaffte als einziger aus dem Golf Team Germany den Sprung ins Wochenende und beendete das Turnier auf dem geteilten 54. Rang. 

 

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