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Nach zwei Runden musste Esther Henseleit bei der Aramco Championship in Las Vegas die Segel streichen. | © Mark Runnacles 2026

Coughlin in eigener Liga, Deutsche gehen leer aus

Starker Auftritt in schwierigen Bedingungen: Lauren Coughlin hat bei der Aramco Championship in Las Vegas eindrucksvoll die Kontrolle übernommen und sich mit fünf Schlägen Vorsprung an die Spitze gesetzt. Auf dem anspruchsvollen Platz von Shadow Creek spielte die Amerikanerin eine 69 (-3) und liegt zur Halbzeit bei insgesamt acht unter Par. Dabei hatte Coughlin den zweiten Tag noch als Co-Leaderin gemeinsam mit den Japanerinnen Miyu Yamashita und Nasa Hataoka begonnen. Doch während viele Spielerinnen mit den zunehmend schwierigen Windverhältnissen kämpften, blieb die Solheim-Cup-Siegerin stabil und lieferte eine der besten Runden des Tages ab.

 

„Ich habe mit ein paar guten Pars begonnen und mir früh Selbstvertrauen geholt“, erklärte Coughlin. „Der Wind war extrem wechselhaft, dazu wurden die Grüns am Nachmittag immer härter. Insgesamt war es aber eine richtig solide Runde.“ Ein Schlüssel zum Erfolg war ihre Platzkenntnis. Coughlin war bereits mehrfach in Shadow Creek am Start, unter anderem bei früheren Matchplay-Events. „Ich wusste, was auf mich zukommt. Diese Erfahrung hat mir heute definitiv geholfen“, sagte die 31-Jährige.

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Hinter Coughlin klafft bereits eine deutliche Lücke. Die Irin Leona Maguire und die Südkoreanerin Hyo Joo Kim teilen sich mit drei Schlägen unter Par den zweiten Platz. Maguire spielte eine solide Runde mit Höhen und Tiefen und blieb vor allem dank ihrer Geduld im Spiel. „Wir wussten, dass es heute extrem schwierig werden würde“, sagte sie. „Der Wind hat die Bahnen deutlich länger gemacht und die Grüns waren am Nachmittag sehr hart. Da musste man einfach ruhig bleiben.“

 

Auf dem geteilten vierten Rang folgen unter anderem Nelly Korda, Nanna Koerstz Madsen und Miyu Yamashita (alle −2). Dahinter lauert ein weiteres Quartett bei −1.

Frühzeitiges Aus für Briem und Co.

Mit Helen Briem, Laura Fünfstück, Esther Henseleit und Leonie Harm waren gleich vier Spielerinnen des Golf Team Germany bei dem hochkarätigen Event der LPGA und der Ladies European Tour am Start. Nach zwei Runden war jedoch für das deutsche Quartett Schluss. Briem verlor mit einer 82, inklusive eines Quintuple-Bogeys, ordentlich an Plätzen und lag als beste Deutsche bei neun über Par. Sieben über Par wären nötig gewesen, um bei dem mit vier Millionen US-Dollar dotierten Turnier Preisgeld zu erhalten.

 

Harm, Fünfstück und Henseleit landeten bei einem Gesamtergebnis von zehn über Par. 

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