Carli Underberg: „Ich liebe Golf“
Carli Underberg bringt es auf den Punkt – oder besser gesagt: auf drei Worte. „Love the Golf.“ Im Podcast „Lange Rede, kurzes Spiel“ hat der stellvertretende Chefredakteur von BILD Sport und Redakteur bei Sport Bild keinen Zweifel daran gelassen, wie tief seine Leidenschaft für den Golfsport geht. Er spielt selbst Golf, verfolgt Turniere intensiv und gibt seine Begeisterung bereits an seinen fünfeinhalbjährigen Sohn weiter.
Als erfahrener Boulevard-Journalist weiß Underberg genau, was es braucht, damit eine Sportart in den Schlagzeilen landet: klare Geschichten, große Erfolge und vor allem starke Persönlichkeiten. „Erfolg und Typen“ seien entscheidend, sagt er offen. Fehlen diese Zutaten, wird es schwierig, auch im Golf dauerhaft mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen.
"Lasst sie Spaß haben"
Gleichzeitig wünscht er sich für den Golfsport in Deutschland mehr Leichtigkeit. Seine Botschaft ist deutlich: „Lasst die Leute kommen, lasst sie Spaß haben.“ Ein Blick ins Ausland zeige, dass es auch anders geht. In Ländern wie Spanien, Schottland oder Schweden erlebt er Golf als deutlich entspannter und zugänglicher. Ein Getränk auf der Runde? Dort ist das ganz selbstverständlich – und vielleicht auch ein Schlüssel, um neue Zielgruppen zu erreichen.
Im Podcast spricht Underberg unter anderem über seine eigene Golf-Reise, die emotionale Faszination des Spiels und die Inspiration durch Profis. Seiner Meinung nach hätten insbesondere Team-Formate wie der Ryder Cup enormes Potenzial, mehr Menschen für den Sport zu begeistern. Ein weiteres Herzensthema ist für ihn der Nachwuchs. Für ihn ist klar, dass die Zukunft des Golfsports auch davon abhängt, wie früh und wie spielerisch Kinder an das Spiel herangeführt werden. Seine eigene Familie ist dafür das beste Beispiel.
Sein Fazit lautet: Golf hat alles, was es braucht – Spannung, Emotionen und große Momente. Jetzt gilt es, diese Qualitäten noch stärker nach außen zu tragen und den Sport offener, moderner und zugänglicher zu machen.







