Blick ins Feld: Diese Top-Spielerinnen haben gemeldet
Wer ganz sicher beim Amundi German Masters powered by VcG (14. bis 17. Mai, Livestream bei Golf.de) abschlägt, entscheidet sich erst kurzfristig. Doch Stand jetzt haben bereits einige klangvolle Namen ihre Teilnahme am einzigen Stopp der Ladies European Tour in Deutschland angekündigt. Wir werfen einen Blick ins Feld.
Sechs spannende Namen im Feld

Esther HenseleitSeit Jahren eine feste Größe auf der LPGA Tour, Solheim-Cup-Spielerin, Silbermedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen und ehemalige Order-of-Merit-Siegerin der LET – Esther Henseleit hat ihre Teilnahme in Green Eagle endgültig bestätigt. Die beste deutsche Golferin erwischte einen sehr soliden Start in die Saison auf der US-Tour und kann sich als geteilte 44. der Saisonwertung einen Abstecher in die Heimat gönnen.
Shannon Tan
Auch die Titelverteidigerin hat früh ihre Absicht erklärt, erneut nach Norddeutschland reisen zu wollen. Die 22-Jährige aus Singapur war der Senkrechtstarter der vergangenen Saison und holte sich am Ende souverän den Titel in der Order of Merit. Zuletzt zeigte sie bei der Chevron Championship, dem ersten Major des Jahres (T38), dass ihr Spiel auch auf der ganz großen Bühne konkurrenzfähig ist.

Casandra Alexander
Noch imposanter liest sich die Bilanz von Casandra Alexander. Die Südafrikanerin landete bei ihren sieben Starts in dieser Saison nur zweimal nicht unter den besten Zehn. Dabei stehen bereits drei zweite Plätze zu Buche. Fest steht: Bei der 26-Jährigen, die unter anderem sechs Siege auf der Sunshine Ladies Tour feiern konnte, ist die Zeit reif für den zweiten LET-Sieg nach der Czech Ladies Open 2025.
Alexandra Försterling
Die Berlinerin aus dem National Team Germany hatte nach ihrem Heimsieg am Seddiner See vor zwei Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Spätestens mit dem Auftakt in die aktuelle Spielzeit kratzt die Absolventin der Arizona State University wieder an ihrer absoluten Topform. Die Bilanz in dieser Saison: sechs Starts, sechs Cuts, drei Top-Tens. In ihrer aktuellen Verfassung zählt die 26-Jährige definitiv zum erweiterten Favoritenkreis.

Helen Briem
Die Atmosphäre in Green Eagle hatte die Senkrechtstarterin aus dem Golf Team Germany nachhaltig beeindruckt – und spielerisch beflügelt. Als Zweite fehlte nicht viel zum Heimsieg. In diesem Jahr wagt die ehemalige Nummer eins der Amateure einen weiteren Anlauf. Briem, die in dieser Saison erstmals auch regelmäßig auf der LPGA Tour abschlägt, freut sich bereits auf die Rückkehr in die Heimat.
Emma Spitz
Vor zwei Jahren lieferte sich die Österreicherin einen spannenden Zweikampf mit Försterling um den Sieg – und hatte trotz erstklassiger Schläge das Nachsehen. Auch zwei Jahre später wartet die Wienerin, die an der UCLA in Kalifornien College-Golf spielte, auf ihren ersten LET-Sieg. Zuletzt gelang ihr in Kapstadt bei der SA Women’s Open ihr bislang bestes Saisonergebnis (T4).







