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15. zur Halbzeit in Bay Hill: Scottie Scheffler (Archiv)
15. zur Halbzeit in Bay Hill: Scottie Scheffler (Archiv) | © golfsupport.nl/Brian Rothmuller/ism

Bay Hill in der Kritik: Grün war gestern

Der malerische Platz des Bay Hill Club & Lodge bei Orlando, Florida, ist seit jeher bekannt für sein enorm schwieriges Setup. Hohes Rough, zumeist deutlich spürbarer Wind und enorm herausfordernde Grüns sorgen in der Regel dafür, dass die Ergebnisse nicht allzu weit unter Par wandern. 

 

In diesem Jahr stehen allerdings vor allem die Puttflächen des von Golflegende Arnold Palmer konzipierten Platzes in der Kritik. Nicht wenige Spieler im Feld des mit 20 Millionen Dollar dotierten Signature Events kommentierten am Freitag den Zustand der Grüns. Begeistert waren die wenigsten.

 

Collin Morikawa brachte es bildhaft auf den Punkt. Die Grüns würden derzeit bereits braun werden und könnten bis Sonntag „sehr, sehr braun, wenn nicht sogar violett“ sein. Im Grunde stehen die harten Bedingungen ganz im Sinne der Turniertradition. Arnold Palmer wollte sein Heimturnier stets auf einem möglichst anspruchsvollen Setup sehen. Sein Enkel Sam Saunders, früher selbst auf der PGA Tour unterwegs, hält an dieser Linie fest. In diesem Jahr seien er und sein Team aus Sicht einiger Protagonisten allerdings über das Ziel hinausgeschossen. 

Scheffler: „Sie sind schon jetzt tot“

Justin Thomas wird am Wochenende nach zwei 79er Runden nicht mehr dabei sein. „Es macht keinen Sinn, hier zu putten", schimpfte er. „Die Grüns haben keine Chance, am Sonntag noch am Leben zu sein. Die sind jetzt schon so gut wie tot. Das ist das einzig Gute daran, dieses Wochenende nicht zu spielen – es wird nämlich richtig unangenehm werden."

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Auch Scottie Scheffler bekam die Härte zu spüren. Auf der 15 sprang ein scheinbar perfekt gespielter Annäherungsschlag weit über das Grün hinaus in den Bunker. „Sie sind schon jetzt tot“, sagte die Nummer eins der Welt über die Puttingflächen. Viel „toter“ könnten sie kaum noch werden. Scheffler geht nach 70 und 71 Schlägen als 15. ins Wochenende des Turniers. Einen Schlag besser liegt zur Halbzeit Rory McIlroy (T15).

 

Daniel Berger kam bislang erstaunlich gut mit den Umstände zurecht. 13 unter Par nach zwei Runden, fünf Schläge Vorsprung auf Akshay Bhatia – eine Leistung, die angesichts der Bedingungen fast surreal wirkt. Auch der Amerikaner bezeichnete die Grüns als grenzwertig: Wenn man den Putter aufsetze, habe man kaum Reibung – der Schläger wolle förmlich über die Oberfläche rutschen. Es fühle sich an wie bei einer US Open. 

 

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