Kuriose und beeindruckende Zahlen der deutschen Athleten
Matti Schmid hat in dieser Saison auf der PGA Tour einen großen Leistungssprung vollzogen. Imposant: Bei den Annäherungen mit den mittleren bis langen Eisen (Approach 175-200 Yards) war kein anderer Spieler auf der PGA Tour präziser als der Athlet aus dem Elite Team Germany. Der Bayer legte seine Bälle im Schnitt auf 8,7 Meter zur Fahne ab.
Auch Schmid konnte sich neben seiner eindrucksvollen Länge vom Tee (T14 im Ranking der PGA Tour) in den meisten Wochen vor allem auf seinen Putter verlassen. Ihm gelang das Kunststück, auf 17 Grüns in Folge den Ball mit nur einem Versuch im Loch untergebracht zu haben. Kein anderer Spieler konnte eine derartige Serie produzieren.
Heißer Putter am Donnerstag, kalter Putter am Freitag! Stephan Jäger hat in dieser Saison sehr solide Leistungen auf den Grüns gezeigt. Beim Blick in die Statistik fällt auf: Während der Münchener in Runde eins zu den beständigsten Puttern auf der PGA Tour zählte (27,7 Schläge im Schnitt, T6), fiel der Wert in Runde zwei in den Keller (29,64, T154).
Noja und Mack gehören zu den Längsten
Chiara Noja brachte auf der Ladies European Tour wie gewohnt die Zuschauer mit ihren langen Abschlägen zum Staunen. Mit 283,12 Yards (etwa 259 Meter) im Schnitt war nur Ana Dawson (286,38 Yards) länger.
Ebenfalls lang und darüber hinaus mit den Eisen unglaublich präzise war Helen Briem aus dem National Team Germany unterwegs. Die National-Team-Germany-Spielerin traf im Schnitt 81,89 Prozent ihrer Grüns. Eiznzig Ana Belac (82,22 %) sowie Shannon Tan (82,72) waren in dieser Kategorie noch besser.
Aus dem Sand macht Carolin Kauffmann niemand etwas vor. Stolze 62 Prozent ihrer Rettungschläge aus dem Bunker gingen so nah an die Fahne, dass nur noch ein weiterer Putt auf dem Grün nötig war. Nach Celine Boutier (64,71 Prozent) der zweitbeste Wert auf der LET.
Polly Mack war auf der LPGA Tour mit 283,46 Yards die zweitlängste Spielerin der vergangenen Saison. Nur Julia Lopez Ramirez (284,54 Yards) kann diesen Wert noch toppen.
Caroline Masson bejubelte im vergangenen Jahr als eine von 16 LPGA-Spielerinnen ein Ass. In Runde eins der Portland Classic traf Masson aus 153 Yards mit dem Eisen 7. Es war ein Kunststück, mit dem sie selbst nicht wirklich gerechnet hat. Gut getroffen hatte sie den Ball nämlich nicht. „Ich habe ein kleines 7er-Eisen geschlagen und ihn ein wenig gepullt“, sagte Masson nach der Runde über ihren Schlag an dem Par 3 und fügte hinzu: „Meine erste Reaktion war: ‚Oh nein!‘, aber dann flog der Ball direkt auf die Fahne zu.“
Esther Henseleit taucht in gleich mehreren Statistiken oben auf. Die Deutsche gehört zu den stabilsten Spielerinnen auf der LPGA Tour. Besonders eindrucksvoll: Bei 19 Starts schaffte sie 17 Mal den Cut.








