Fernsehgarten, Alice Cooper und eine 56
Sie haben es geschafft – und wie! Die Männer aus dem GC Main-Taunus hatten sich nach ihrem Aufstieg in die 1. Bundesliga die nächste Challenge vorgenommen: Mit dem Eisen 7 sollten sich die zwölf Mannschaftsspieler zu einem neuen Platzrekord scramblen. Wetter und Stimmung waren hervorragend und am Ende hieß es „Mission accomplished“. 63 Schläge sollten es sein, nach 16 Birdies und zwei Pars war's dann die 56. Macht sieben Schläge unter Ziel. „Mit diesem Ergebnis hat keiner gerechnet“, so Captain Martin Stoll. Grund genug, das Erreichte auf der Clubterrasse zu feiern und die eine oder andere Bratwurst zu essen. Mehr Infos im folgenden Video.
Holledauer Heimsieg
So ein Heimsieg bei einer Deutschen Meisterschaft schmeckt besonders gut. Gelungen ist er Julia Anneser. Bei den nationalen Titelkämpfen der Mädchen AK 14 nutzte sie im G&LC Holledau, für den sie in der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf in der Oberliga Süd abschlägt, ihre Platzkenntnis optimal aus. Das Eigengewächs des Gastgeberclubs musste nach Runde zwei die Führung zwar abgeben, kämpfte sich in der Finalrunde aber zurück an die Spitze und setzte sich schließlich nach Runden von 74, 78 und 73 Schlägen (+9) mit einem Zähler Vorsprung vor der Frankfurterin Romy Sander durch. Bronze ging an Philippa El Husseini vom GC Augsburg. Der Gastgeber feiert seine Lokalmatadorin.
Grüße vom JSC
Der Junior Solheim Cup auf der Anlage von Bernardus Golf in den Niederlanden läuft. Zum ersten Mal spielen die besten Nachwuchs-Golferinnen aus Europa und den USA auf dem selben Platz wie eine Woche später die Frauen. Sofia Maier-Borst hat sich ihre Teilnahme durch starke Ergebnisse in der Saison 2026 verdient. Die Nationalspielerin aus dem GC St. Leon-Rot konnte mit ihrem Team den Titel beim Final Four 2026 zwar nicht verteidigen, aber beim JSC soll der Titel her. Am Auftakt-Tag geht sie mit ihrer deutschen Teamkollegin Lena Geier (Bad Griesbach) an den Start (Livescoring hier). Und Heimatclub SLR fiebert mit. Per Insta-Post gibt Borst ein paar spannende Einblicke ins Duell mit den Amerikanerinnen.
Habsberg-Sandale
Was gibt’s eigentlich Neues beim Deutschen Sensations-Mannschaftsmeister GC Am Habsberg? Die Männer aus der Oberpfalz haben ihre Clubmeister gekürt. Und der Sieger heißt: Ruwald Ausborn. Nach dem Triumph am Riedhof mit der Mannschaft holt sich der DGL-Akteur, der schon an der Seite von Matti Schmid in der 1. Bundesliga für Herzogenaurach gespielt hatte, den Titel der Clubmeisters mit einer bärenstarken 64 in Runde zwei und einem Gesamtscore von -9 nach zwei Runden vor seinem Teamkollegen Eric Dörrenberg. Bei den Frauen siegte Isabella Harrer. Habsberg hat übrigens frisch ein Recap-Video zum Final Four am Riedhof veröffentlicht. Am besten gefallen uns die Sandalen von Captain Christian Stibor auf dem ersten Bild...
Försterling im Fernsehen
Beste Werbung für den Golfsport machte zuletzt Alexandra Försterling. Die Tourspielerin und mehrfache LET-Siegerin, die immer wieder gerne für ihren Heimatclub Berlin-Wannsee in der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf abschlägt, war gemeinsam mit Para-Golfer Mathias Mester zu Gast im ZDF-Fernsehgarten. Am frühen Sonntagnachmittag zeigten Försterling und Mester den Zuschauern im TV, wie Golf geht und wie viel Spaß und Freude es bringen kann. Für Erheiterung sorgte dieser Satz von Moderatorin Andrea „Kiwi“ Kiewel: „Das Loch ist zu klein und der Fahnenstock zu dick.“
Rockstar am Reichswald
Der GC Am Reichswald hatte zuletzt beide Mannschaften in der Relegation um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Die Frauen haben es geschafft und sind wieder oben. Zuletzt hatte der Club einen besonderen Gast auf der Anlage, denn vor seinem Konzert in Nürnberg machte Rock-Legende Alice Cooper auf seiner Deutschland-Tour einen Abstecher in den Reichswald und spielte vor seinem Konzert mit den Hollywood Vampires eine Runde Golf. Hinterher wurde Cooper gefragt, wie ihm der Reichswald gefallen hat. Seine Antwort dürfte beim Greenkeeping-Team für ein breites Grinsen gesorgt haben: „One of the hardest courses I know.“ Besonders die engen Spielbahnen und die Notwendigkeit, vom Abschlag bis zum Grün möglichst gerade zu spielen, hatten es ihm angetan. Und auch unsere Grüns hinterließen Eindruck: schnell und anspruchsvoll – laut Cooper beinahe „like a billard table“.






