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Im Fokus: Charley Hull und Bernhard Langer
Im Fokus: Charley Hull und Bernhard Langer | © golfsupport.nl

Hull-Sieg nach Vier-Putt und Langer freut sich auf Woods

Die Procore Championship der PGA Tour und die BMW PGA Championship auf der DP World Tour standen bereits im Zeichen des Ryder Cup. 21 von 24 Teilnehmern beim mit Spannung erwarteten Vergleich in Bethpage standen im Feld der jeweiligen Turniere. Und in Wentworth zeigte der europäische Vize-Kapitän, dass er sein Team auch spielerisch bereichern könnte. 

 

Alex Noren setzte sich im Wentworth Golf Club in einem packenden Stechen gegen Adrien Saddier durch. Der 43-jährige Schwede holte damit bereits seinen zweiten Titel binnen drei Starts und unterstrich eindrucksvoll seine starke Form. Mit Matt Fitzpatrick, Tyrrell Hatton, Viktor Hovland (alle T5), Jon Rahm (T13) sowie Ludvig Åberg und Rory McIlroy (T20) schafften es sechs der elf gestarteten europäischen Ryder-Cup-Spieler unter die Top 20.
 

In Kalifornien siegte – mal wieder – Scottie Scheffler. Zum sechsten Mal in dieser Saison grinste der Texaner mit einem Pokal in den Händen. Der Weltranglistenerste gewann mit einer 67er Schlussrunde – nur Tiger Woods gelang es in den vergangenen 40 Jahren, in zwei Jahren hintereinander mindestens sechsmal zu gewinnen. Ein Stechen blieb ihm diesmal erspart, weil sein Team-Kollege Ben Griffin auf der 18 drei Putts brauchte und einen Playoff-Einzug verpasste. Für Scheffler war es der 19. Erfolg auf der PGA Tour – und ein weiteres Signal, dass Europa Ende des Monats in Bethpage mit einem formstarken Gegner rechnen muss.

Hull profitiert vom Vier-Putt der Nummer einsCharley Hull hat die Kroger Queen City Championship im TPC River’s Bend mit 20 unter Par gewonnen und damit ihren ersten LPGA-Titel seit 2022 gefeiert. Die Engländerin lieferte sich über 18 Löcher ein enges Duell mit Jeeno Thitikul, die auf dem letzten Grün überraschend vier Putts benötigte und so den Weg für Hulls Birdie zum Sieg frei machte. Für die 29-Jährige ist es der dritte Titel ihrer Karriere und ein Befreiungsschlag nach mehreren zweiten Plätzen in den vergangenen Monaten. Thitikul musste sich trotz starker Leistung erneut mit Rang zwei zufriedengeben, während Rookie Lottie Woad auf Platz drei glänzte. Als beste Deutsche schloss Olivia Cowan das Turnier als geteilte Zwölfte ab.

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In der Schweiz hat Alice Hewson bei der VP Bank Swiss Ladies Open ihren Titel erfolgreich verteidigt und damit ihren dritten Sieg auf der Ladies European Tour gefeiert. Die 28-jährige Engländerin startete mit zwei Schlägen Vorsprung in die Finalrunde im Golfpark Holzhäusern, spielte eine souveräne 67 (-4) und setzte sich am Ende mit fünf Schlägen Vorsprung durch – gekrönt von drei Birdies auf den letzten drei Bahnen. Lokalheldin Chiara Tamburlini, Kajsa Arwefjall und Lauren Walsh teilen den zweiten Rang. Erfreulich aus deutscher Sicht: Carolin Kauffmann und Celina Sattelkau beendeten das Turnier auf dem geteilten siebten Platz.

Siem disqualifiziert, Langer freut sich auf WoodsWährend Noren mit dem Pokal strahlte, verließ Marcel Siem das Top-Event der DP World Tour mit einem eher mittelmäßigen Gefühl. Für den Routinier endete die BMW PGA Championship in Wentworth mit einer Disqualifikation. Der 45-Jährige schlug auf der 18 einen provisorischen Ball, obwohl sein ursprünglicher Schlag in einer Penalty Area gefunden worden war – ein Regelverstoß, den er später selbst bemerkte und meldete. Auf Instagram betonte Siem, dass es sich um ein Missverständnis gehandelt habe: „Ich habe nicht geschummelt. Das würde ich niemals machen.“ Nach dem verletzungsbedingten Aus bei der Irish Open war es bereits der zweite Rückschlag in Folge, doch Siem kündigte an, kommende Woche in Frankreich wieder anzugreifen.

Beim Sieg von Retief Goosen beim Sanford International (PGA Tour Champions) teilten sich Bernhard Langer und Alex Cejka am Ende den 15. Rang. Langer, Rekordsieger auf der Senioren-Tour, sprach über die Aussicht, Tiger Woods, der in drei Monaten 50 wird (und damit spielberechtigt wäre), auf der Champions Tour zu erleben: „Es wäre ein Riesenerlebnis, Tiger bei uns spielen zu sehen. Er bewegt die Menschen und würde unserer Tour einen enormen Schub geben.“ Gleichzeitig betonte Langer, dass er selbst wohl nicht mehr auf höchstem Niveau antreten könne, wenn Woods tatsächlich dazustoßen sollte. Nach fast zwei Jahrzehnten mit mindestens einem Titel pro Jahr und seinem letzten Erfolg beim Charles Schwab Cup im Vorjahr sei der Druck ohnehin gewichen. Langer zeigte sich realistisch: „Ich werde älter, irgendwann geht es einfach nicht mehr. Wenn ich gut spiele, habe ich eine Chance, wenn nicht, dann eben nicht.“ Während seine eigene Karriere langsam ausläuft, könnte für Tiger Woods ein neues Kapitel beginnen.

 

Für Aufsehen sorgte beim Turnier der weltbesten AK50-Spieler auch John Daly. Der Amerikaner stellte in Sioux Falls einen zweifelhaften Rekord auf: Auf der 12. Bahn des Minnehaha Country Club benötigte der zweifache Major-Sieger unglaubliche 19 Schläge. Der 59-Jährige verzog zunächst seinen Drive ins Rough und schlug anschließend gleich sieben Bälle ins Wasser, ehe er die Bahn endlich zu Ende brachte. Damit brach Daly sogar seinen eigenen Negativrekord von 1998, als er in Bay Hill eine 18 auf einem Par 5 notiert hatte.

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