Diese fünf Anzeichen verraten: Sie sind verrückt nach Golf!
Sie sind erst ganz frisch dabei und können trotzdem kaum an etwas anderes denken als an Golf? Willkommen im schönsten Rabbit Hole der Welt. Vielleicht haben Sie vor ein paar Monaten gerade die ersten Bälle sauber getroffen. Seitdem ertappen Sie sich immer wieder dabei, wie Sie auf dem Weg ins Büro mit dem optimalen Griffdruck experimentieren, YouTube-Schwungtipps bis Mitternacht schauen, beim Spazierengehen das Gefälle des Rasens untersuchen – und morgens als erstes bei uns auf Golf.de vorbeischauen.
Keine Sorge: Das ist normal. Golf packt uns alle gleich – Profis, ambitionierte Freizeitspieler, Range-Rookies und alle dazwischen. Anzeichen dafür, dass Sie völlig verrückt sind nach unserem herrlichen Sport, gibt es viele. Wenn Sie sich in einigen der folgenden Beispiele wiederfinden, sind Sie offiziell infiziert – im besten Sinne natürlich!
1) Golf sortiert Ihren Kalender
Früher haben sie rund um wichtige Geburtstage geplant, inzwischen planen Sie rund um Tee Times. Freitage sind reserviert für Kurztrainings, Samstage für 18 Löcher mit der Option auf weitere neun. Sonntags kümmern Sie sich grundsätzlich ums Putten. Familienfeier am Nachmittag? „Leider schon was vor.“ Was genau, erklären Sie erst auf Nachfrage, Sie sind ja diplomatisch. Nur wenn’s einer wirklich wissen will, sagen Sie, was Sache ist: die Driving Range, zehn Körbe Bälle und das große Ziel, endlich mit dem Driver klarzukommen.
2) Ihr Zuhause ist ein Parcours
Im Flur liegt die Putt-Matte, im Wohnzimmer steht das Chip-Netz und der Esstisch hat Pitchmarken. In der Küchenschublade finden sich Tees neben Gummibändern und Pitchgabeln. In der obersten Schublade Ihrer Kommode liegt eine Auswahl diverser Handschuhe – mitten im Sommer. Und im Gartenschuppen stehen schon jetzt fast so viele Schläger wie einem Fitting-Studio.
3) Sie sprechen fließend Regel- und Etikette-Deutsch
Ob zuhause mit der Familie oder mit den Kolleginnen im Büro: Sie ertappen sich permanent dabei, wie Sie von beweglichen Hemmnissen, Boden in Ausbesserung oder strafloser Erleichterung sprechen. Das Regelwerk liegt natürlich als Bettlektüre auf Ihrem Nachttisch, selbst im Badezimmer haben Sie eines deponiert ...
4) Sie sind Daten- und Equipment-Nerd
Sie vergleichen Griffe nach Shore-Härte, führen Statistiken über Fairway-Treffer, Up-and-Down-Quote und Putts pro Grün in Regulation. Natürlich sortieren Sie Ihre Bälle nach Farben. Vielleicht haben Sie noch kein Fitting machen lassen, weil Sie noch nicht lange genug dabei sind, aber nachgedacht haben Sie sogar darüber schon. Einfach mal so, um herauszufinden, ob ein Grad mehr Loft Ihr Leben verbessern würde.
5) Sie reisen nur noch golfkompatibel
Städtetrip? Gern, aber nur, wenn in 45 Minuten Umkreis ein angesagter Platz lockt – idealerweise mit Sonnenuntergang auf der Clubhausterrasse. Überhaupt: Kein Urlaub mehr ohne Golf! Flitterwochen? „Na gut, aber wir könnten doch eine Runde... ? Rein kulturell, Platzarchitektur ist schließlich fast wie Weltkulturerbe!“ Ihre Bucketlist liest sich wie ein Golfatlas und Sie vergleichen Greenfees wie andere Hotelpreise.
Willkommen im Club!
Sie nicken? Dann ist Ihre Diagnose klar: Sie sind verloren – und glücklich! Verrückt nach Golf zu sein, heißt nicht nur, Tour-Streams zu verfolgen und Schlägertests zu lesen. Es bedeutet, dass der Sport Ihren Alltag bestimmt. Und, dass Sie eine kindliche Freude empfinden können an einem sauber getroffenen Eisen sieben. Oder einfach nur, wenn der Ball dort liegen bleibt, wo Sie ihn haben wollten. Willkommen im Club!







