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Stark wie Schmid: Von den Stars der Touren können sich Amateure viel abschauen – auch beim Treffpunkt | © golfsupport.nl/Rich Graessle/ism

Eisenspiel: Drei Schlüssel für bessere Ballkontakte

Fett getroffene Schläge kennen fast alle Golferinnen und Golfer. Sie gehören zu den frustrierendsten Erlebnissen, weil sie nicht nur dem Score schaden, sondern sich auch ausgesprochen unangenehm anfühlen. PGA Golf Professional Marcus Bruns erklärt im Video unten die drei häufigsten Ursachen für schlechte Ballkontakte – und zeigt einfache Übungen, mit denen Amateure ihre Eisenschläge sofort stabilisieren können. 

Was viele Amateure falsch machen

Der erste große Fehler: zu wenig „Radius“ im Schwung. Viele Golfer holen laut Bruns, der im Golfclub Syke bei Bremen trainiert, viel zu eng aus und versuchen anschließend, den Ball mit Kraft zu schlagen. Das Ergebnis: Der Körper blockiert im Abschwung, der Schläger trifft zuerst den Boden statt den Ball. Die Lösung: ein deutlich größerer Abstand des rechten Arms zum Oberkörper. „Dadurch bekomme ich mehr Radius und automatisch einen wesentlich besseren und knackigeren Kontakt“, erklärt Bruns.

Position der Handgelenke im Schwung

Als zweiten zentralen Punkt nennt er die Stellung der Handgelenke. Besonders wichtig ist dabei das rechte Handgelenk beim Rechtshänder. Statt gerade zu bleiben, sollte es im Rückschwung leicht gebeugt sein – „mit der Idee, ein Tablett zu tragen“, wie Bruns es beschreibt. Dadurch bleiben die Hände im Treffmoment vor dem Ball, die Schlagfläche stabiler und der Schläger kommt sauberer an den Ball.

Die richtige Verlagerung des Gewichts

Der dritte Fehler entsteht oft automatisch aus den ersten beiden Problemen: Viele Spieler bleiben im Treffmoment zu stark auf dem hinteren Bein stehen und versuchen, den Ball aktiv in die Luft zu heben. Bruns zeigt, dass das Gewicht stattdessen frühzeitig auf das vordere Bein verlagert werden sollte. Seine Empfehlung: Schon im Training bewusst das Gefühl entwickeln, „in Richtung Ziel zu laufen“. Die wichtigste Botschaft des Coaches: Erst wenn Schwungradius, Handgelenk und Gewichtsverlagerung zusammenpassen, entsteht ein stabiler und konstanter Ballkontakt. „Dann werden die Schläge nicht nur sauberer, sondern auch gerader und länger.“ 

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