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Treffen sich 2026 auch beim Champions Dinner in Augusta: Rory McIlroy, Sieger im letzten Jahr, und Scottie Scheffler, der 2022 und 2024 triumphierte. | © Michael Reaves/Getty Images

Scheffler über erstes Champions Dinner: „Ich war so nervös!“

Kurz bevor im Augusta National Golf Club jedes Jahr wieder mit dem Masters das erste der vier Major-Turniere beginnt, treffen sich aktuelle und ehemalige Stars beim Champions Dinner. Es ist eine der exklusivsten Runden im gesamten Golfsport. Wer in Augusta triumphiert hat und immer noch unter den Lebenden weilt, ist eingeladen – in der Regel erscheinen fast alle. Gastgeber ist traditionell der Champion des Vorjahres, der auch das Menü bestimmen darf. In diesem Jahr also wird Rory McIlroy für das verantwortlich sein, was auf den Tellern seiner Kollegen landet. Scottie Scheffler, Masters-Sieger 2022 und 2024, erinnert sich noch genau an seine Dinner-Premiere vor drei Jahren. 

Scheffler neben Crenshaw und dem Chairman

„Das Einzige, was ich vorher wirklich wusste, war, wo ich sitzen würde“, erzählte Scheffler später. Er durfte neben Ben Crenshaw „Das war im Grunde das Einzige, was ich wusste – neben dem zweifachen Sieger Ben Crenshaw und dem Augusta-Charírman Fred Ridley Platz nehmen. „Ich war so nervös. Ich bin sowieso ein nicht besonders sozialer Typ“, erzählte Scheffler. Um sich auf den Abend vorzubereiten, erschien der Weltranglistenerste früh in Augusta und verschaffte sich einen ersten Eindruck der Atmosphäre. Dabei nutzte er sogar die Gelegenheit, seine Frau Meredith kurz in die ansonsten streng abgeschirmte Veranstaltung einzuschleusen. „Ich habe Meredith heimlich mit hochgenommen, weil sie mir bei der Planung des Essens sehr geholfen hat.“ 

Nicklaus und Player Stammgäste

Das Champions Dinner gehört zu den traditionsreichsten Ritualen der Masters-Woche. Einige der Teilnehmer sind bereits seit Jahrzehnten immer wieder dabei – Jack Nicklaus oder Gary Player beispielsweise gehören zu den Stammgästen, die den besonderen Dienstagabend vor dem Turnierbeginn seit vielen Jahren miterleben. Für jüngere Sieger wie Scheffler, Jon Rahm oder Hideki Matsuyama ist das Dinner dagegen noch eine vergleichsweise neue Erfahrung. In diesem Jahr wird Scheffler bereits zum vierten Mal am Tisch sitzen – McIlroy, der 2025 mit seinem Masters-Sieg den Karriere-Grand-Slam komplettierte, als Gastgeber zum ersten Mal. 

Sitzordnung beim Dinner

Wenig überraschend ist, dass es – wie für alle in Augusta – auch beim Dinner strenge Regeln gibt, etwa bei der Sitzordnung. Offiziell festgelegt wird sie zwar nicht, dennoch gibt es einen Standard, der sich über die Jahre entwickelt hat. „Es gibt ein kleines Protokoll“, erklärt Scheffler. „Die Spieler haben so etwas wie Bereiche, in denen sie normalerweise sitzen. Aber man bewegt sich auch ein bisschen. Es gibt nicht unbedingt feste Plätze. Ich würde mich aber definitiv nicht in den Bereich setzen, in dem Tiger (Woods, Anm.) und Jack (Nicklaus, Anm.) sitzen.“ 

Vorbereitung auf das Masters

Bevor die Masters-Woche (Dinner am 7. April, Turnier vom 9. bis 12.) und damit auch das nächste Champions Dinner näher rücken, richten Scheffler und alle anderen aktiven Profis ihren Fokus zunächst auf einige andere Turniere – an diesem Wochenende auf das Arnold Palmer Invitational. Scheffler könnte das Event nach 2022 und 2024 zum dritten Mal gewinnen.

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