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Dritter in Scottsdale: Scottie Scheffler
Dritter in Scottsdale: Scottie Scheffler | © golfsupport.nl/Ken Murray/ism

Schefflers unheimliche Statistik und deutsche Erfolge in der Ferne

Er war bereits Sieger bei der Sony Open auf Hawaii, nun kürt sich Chris Gotterup zum ersten Zweifach-Gewinner der noch jungen Saison auf der PGA Tour. Nach einer beeindruckenden 64 im Finale der WM Phoenix Open teilte der Amerikaner nach 72 Löchern die Führung mit Hideki Matsuyama und profitierte im Stechen von einem Pull-Schlag ins Wasser seines japanischen Kontrahenten. Mit einem Birdie ließ der 26 aus Maryland keine Zweifel mehr aufkommen und sicherte sich seinen insgesamt vierten Sieg auf der PGA Tour.

 

Für Gotterup ist es der Höhepunkt einer rasanten Entwicklung. „Ich bin zuversichtlich in Bezug auf meine Leistung und habe das Gefühl, gut genug gespielt zu haben, um mich in diesen Positionen sicher zu fühlen“, sagte Gotterup. „Bisher konnte ich davon profitieren.“ Noch bis Mitte des vergangenen Jahres lag er außerhalb der Top 200 der Weltrangliste. Nun geht es durch den mit 1,728 Millionen US-Dollar prämierten Titel in Arizona auf Position fünf im OWGR sowie auf die Spitzenposition im FedExCup.

Schefflers irrer Lauf

Auch Scottie Scheffler war einmal mehr im Titelrennen präsent. Nach einer holprigen 73 zum Auftakt fand der Texaner zur gewohnten Form – und beendete das Turnier, das mehr als 700.000 Fans auf die Anlage des TPC Scottsdale brachte, auf dem dritten Rang. Wie Gotterup kam er im Finaldurchgang auf 64 Schläge. „Ich habe mich nach Runde eins in eine schwierige Position gebracht, bin aber stolz darauf, wie ich mich zurückgekämpft habe.“

 

Unglaublich, aber wahr: Für Scheffler war es die 18. Top-Zehn-Platzierung in Folge, darunter sieben Siege. Ein Lauf, der vergangenes Jahr im März bei der Houston Open begonnen hatte. Um Schefflers bislang letztes Abschneiden außerhalb der Top 25 zu finden, muss man übrigens die Statistiken des Jahres 2024 zur Hand nehmen (BMW Championship). Und der letzte verpasste Cut? August 2022 bei der FedEx St. Jude Championship. Es sind unheimlich gute Zahlen. 

 

Stephan Jäger aus dem Elite Team Germany eröffnete die Finalrunde schlaggleich mit Scheffler, notierte im Finale aber eine 72. Am Ende landete der 34-Jährige auf dem geteilten 28. Rang. Matti Schmid hatte den Cut verpasst.

 

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Deutsche Erfolge in der Ferne

Während es auf der Ladies European Tour erst in der kommenden Woche wieder zur Sache geht, fliegt der Ball auf der Sunshine Ladies Tour in Südafrika wieder. Bei der SuperSport Ladies Challenge hatte Celina Sattelkau aus dem National Team Germany Grund zu feiern. Bei ihrem ersten Start im zweiten Jahr als Profi setzte sich die 24-Jährige in einem Stechen über sechs Löcher gegen Casandra Alexander durch. „Ich bin super glücklich, dieses Turnier gewonnen zu haben. Es ist mein erster Profisieg überhaupt und mein erster Einzelsieg seit 2018. Dafür bin ich so dankbar“, sagte Sattelkau nach ihrem Triumph im Humewood Golf Club.

 

Auch Marc Hammer eröffnete die neue Saison auf der Asian Tour erfreulich. Mit einem Gesamtergebnis von -1 im Wack Wack Golf & CC in Manila auf den Philippinen stand beim ersten Turnier im Kalender ein geteilter neunter Rang zu Buche. Der 27-Jährige aus Karlsruhe hatte sich im vergangenen Dezember bei der Final Stage der Q-School seine Tour-Karte sichern können.

 

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Smylie siegt beim Debüt

1,111 Millionen Euro konnte Elvis Smylie bislang auf der DP World Tour einspielen, am Sonntag kamen bei seinem Debüt in der LIV Golf League vier Millionen Dollar dazu. Der Australier setzte sich beim Flutlicht-Auftakt der Saudi-Tour in Riad bei 24 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf Ryder-Cup-Star Jon Rahm durch. Martin Kaymer erwischte einen enttäuschenden Auftakt und kam als 51. der 57 gestarteten Spieler ins Ziel.

 

Dabei gab es einige Neuerungen: Erstmals in der LIV-Geschichte ging es über 72 Löcher zur Sache. Eine Neuerung, die nicht allen Mitgliedern gefiel. „Ich hoffe, dass ich im Laufe der Zeit positiv darüber denken kann”, erklärte Superstar Bryson DeChambeau. „Aber man weiß es nicht. Wir haben hier nicht für 72 Löcher unterschrieben.”

 

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Endlich Punkte für LIV

Die gute Nachricht für alle LIV-Spieler: Das Turnier in Saudi-Arabien war das erste, an dem es Weltranglistenpunkte gab. Allerdings nur für jene Spieler, die es unter die Top zehn schafften. Auf diese Entscheidung hatte sich das Gremium beim Official World Golf Ranking verständigt. 

 

Dazu Star-Spieler Rahm: Einerseits wäre es fantastisch, dass nun endlich auch die erstklassigen Leistungen bei LIV-Turnieren belohnt werden würden. Andererseits war der zweimalige Major-Gewinner nicht wirklich von den Rahmenbedingungen begeistert. „Es scheint, als würden die geltenden Regeln nicht wirklich auf uns angewendet werden, da nur zehn von uns Punkte erhalten. Das erscheint mir nicht fair. Es gibt doch im Laufe des Jahres auf anderen Touren kleine Felder, die die volle Punktzahl erhalten. Es gibt also noch einiges zu tun.“

Reed im Höhenflug

Nicht mehr Teil der LIV Golf League ist seit dieser Saison Patrick Reed. Der Amerikaner konnte sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Spielerisch scheint es dem Masters-Sieger von 2018 nicht geschadet zu haben. Reed hatte zu Jahresbeginn in Dubai gewonnen, war Zweiter bei Freddie Schotts Sieg in Bahrain und gewann nun in Katar bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr. In der Weltrangliste kletterte auf Position 17 nach oben und auch die Karte für die PGA Tour für die nächste Saison über die Gesamtwertung der DP World Tour dürfte dem Texaner nicht mehr zu nehmen sein.

 

 

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