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Gut gelaunt: Robert MacIntyre enteilt bei der BMW Championship der Konkurrenz und steuert seinem dritten Sieg auf der PGA Tour entgegen. | © James Gilbert/Getty Images

MacIntyre marschiert

Es sind sehr prominente Namen, die zur Halbzeit der BMW Championship an der US-Ostküste oben auf dem Leaderboard stehen: Scottie Scheffler (-9), Ludvig Aberg (-8), Hideki Matsuyama (-7) und Tommy Fleetwood (-6). Einer aber spielt beim Event der PGA Tour nahe Baltimore in einer ganz eigenen Liga: Robert MacIntyre ließ seiner 62 vom Vortag am Freitag eine bogeyfreie 64 folgen und spaziert seinem dritten Sieg in der Top-Liga entgegen, nachdem er 2024 in Kanada und Schottland triumphiert hatte.

 

„Ich habe immer gesagt, wenn ich einen Putter in den Händen habe, mit dem ich mich wohl fühle, wird es gefährlich“, sagte MacIntyre nach Durchgang zwei des zweiten FedExCup-Playoff-Turniers, das im Caves Valley Golf Club ausgetragen wird. „Man muss die richtigen Stellen der Grüns treffen. Das ist mir gelungen. Ich lag meistens unterhalb des Lochs, sodass ich einen aggressiven Putt machen konnte“, so MacIntyre, dessen Performance nach 36 Löchern selbst die Weltelite im Herrengolf staunen und die Augenbrauen hochziehen lässt.

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Es ist ein Mix aus Anerkennung und Fassungslosigkeit bei seinen Verfolgern. Dabei liefert der Schotte selbst vielleicht die beste und einfachste Erklärung: Anfang des Jahres nahm er einen neuen Putting-Coach in seinen Stab und tauschte seinen Scotty Cameron gegen einen TaylorMade Spider GT aus. Dann feilte das Team intensiv an der Technik. „Priorität ist, die Schlagfläche des Putters beim Ballkontakt so gerade wie möglich zu haben, was keine Raketenwissenschaft ist, aber es ist schwierig", sagte MacIntyre. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wenn wie bei der BMW Championship dann auch noch ein ebenso starkes kurzes Spiel rund ums Grün dazukommt, passiert genau so etwas: ein deutlicher Vorsprung auf die Schefflers, Fleetwoods und McIlroys (-4).

 

Sollte Robert Duncan MacIntyre seine Putting-Performance konservieren und ins Wochenende bringen können, dürfte er auch von einem Scottie Scheffler schwer zu stoppen sein. Zwei Wochen nach seinem 29. Geburtstag könnte sich der Schotte selbst das schönste, nachträgliche Geschenk machen. Aber es sind noch zwei Runden zu gehen und im Golf ist vieles möglich. Deutsche Spieler haben sich für die BMW Championship nicht qualifiziert. Stephan Jäger und Matti Schmid waren im ersten Playoff-Turnier gescheitert.

 

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