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Hat die FedExCup-Playoffs fest im Blick: Matti Schmid. | © 2025 Getty Images

Aus 118 Metern zum Eagle – und damit in die Playoffs?

Dass es diese Woche im Sedgefield Country Club in North Carolina um jeden Schlag gehen würde, war schon vorher klar. Immerhin entscheidet sich nach der Wyndham Championship, wer sich für die Playoff-Serie des FedExCups qualifiziert. Nur die Top 70 sind bei der FedEx St. Jude Championship dabei, und um eben jenen 70. Platz der Saisonwertung tummeln sich etliche Anwärter. Darunter auch Matti Schmid, der als 70. in die letzte Woche der regulären Saison gegangen war. Für ihn stand fest, dass er bei der Wyndham Championship unbedingt Punkte erzielen musste, da er sonst fast garantiert aus den Top 70 fallen würde.

 

Der erste wichtige Schritt war bereits am Samstagmorgen getan. Aufgrund eines Gewitters in der Region um Greensboro wurde das Ende der zweiten Runde verschoben und Schmid gehörte zu denjenigen, die früh auf den Platz mussten, um die Runde zu beenden. Mit einem Eagle und einem Birdie auf den letzten vier Löchern schaffte er es locker ins Wochenende und damit in die Punkteränge. Doch die Arbeit war für den gebürtigen Regensburger noch lange nicht getan. In den Hochrechnungen zur Halbzeit lag er auf Rang 71.

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Dies änderte sich im Verlauf der dritten Runde. Schmid konnte sich nach Runden von 69 und 65 Schlägen mit einer 68 (-2) weiter verbessern. Auf dem Leaderboard ging es auf den 13. Platz (-8) nach vorne, was auch im FedExCup einen Sprung auf den 65. Platz nach sich ziehen würde. Die Playoffs wären nach drei Runden gesichert. Es wären die ersten in der Karriere des 27-Jährigen. Diese gute Ausgangslage hat Schmid vor allem einem Schlag auf Loch 17 zu verdanken. Auf dem 366 Meter langen Par 4 lochte er seinen zweiten Schlag aus 118 Metern zum Eagle ein. Zuvor hatte er nach zwei Birdies und zwei Bogeys noch even Par für den Tag gelegen. Dass aber jeder Schlag entscheidend sein kann, war schon vorher klar.

 

An der Spitze peilt der US-Amerikaner Cameron Young seinen ersten Sieg auf der PGA Tour an. Nach Runden von 63, 62 und 65 Schlägen liegt er mit 20 unter Par komfortabel fünf Schläge vor dem Kolumbianer Nico Echavarria. Die geteilten Dritten haben bereits acht Zähler Rückstand auf Young.

 

Der zweite Deutsche im Feld, Thomas Rosenmüller, teilt nach Runden von 69, 68 und 70 Schlägen Rang 56 (-3). Für ihn sind die Playoffs als 167. im FedExCup in weiter Ferne.

 

Stephan Jäger, der aktuell auf dem 57. Platz im FedExCup steht und sich somit für die Playoffs qualifiziert hat, schaffte den Cut nicht.

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