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Geht diese Woche als Titelverteidiger in das Saisonfinale der PGA Tour Champions: Bernhard Langer. | © golfsupport.nl/Lawrence Iles/ism

Zwei Saisonfinals mit deutscher Beteiligung

DP World Tour: DP World Tour Championship

Jumeirah Golf Estates, VAE, 13. bis 16. November

Die DP World Tour steuert auf ein hochdramatisches Finale zu: Die DP World Tour Championship in Dubai entscheidet diese Woche über den Sieger des Race to Dubai 2025 und über die Vergabe zahlreicher PGA-Tour-Karten für die kommende Saison. Das seit 2009 ausgetragene Saisonfinale auf dem Earth Course der Jumeirah Golf Estates wird über 72 Löcher ohne Cut gespielt und zählt mit einem Preisgeld von zehn Millionen US-Dollar zu den absoluten Flaggschiffen der Rolex Series. Von den 37 verschiedenen Turniersiegern dieser Saison haben es 27 in die Playoffs geschafft, in denen neben dem Titel auch die prestigeträchtige Harry Vardon Trophy vergeben wird.

 

Im Mittelpunkt steht erneut Rory McIlroy, der die Rangliste anführt und seinen siebten Race-to-Dubai-Titel, den vierten in Serie, anpeilt. Der Nordire gewann in dieser Saison sowohl das Masters Tournament als auch die Amgen Irish Open und hat nach seinem dritten Platz in Abu Dhabi einen komfortablen Vorsprung auf den einzigen Dreifachsieger der Saison, Marco Penge. Doch mit 2.000 Punkten für den Sieger in Dubai und nur 57,6 Punkten für den letzten Platz ist das Rennen rechnerisch weiter offen – auch Tyrrell Hatton hat als Drittplatzierter noch Chancen. McIlroy bleibt jedoch der einzige Spieler, der den Titel aus eigener Kraft gewinnen kann.

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Das Teilnehmerfeld von 51 Spielern umfasst die Top 50 der Rangliste – einzig Viktor Hovland fehlt – sowie die Ryder-Cup-Spieler Ludvig Åberg und Shane Lowry, die sich für das Finale qualifiziert haben. Acht Akteure aus Luke Donalds Ryder-Cup-Team schlagen in Dubai ab, darunter Hatton, Tommy Fleetwood, Matt Fitzpatrick und Robert MacIntyre. Insgesamt feiern 17 Spieler ihr Debüt beim Saisonfinale, darunter zahlreiche Aufsteiger der HotelPlanner Tour wie Kristoffer Reitan, John Parry, Martin Couvra, Ángel Ayora oder Oliver Lindell, die 2025 starke Leistungen gezeigt und teils Turniere gewonnen haben. 

 

Zu den Debütanten zählt auch Nicolai von Dellingshausen. Der einzige Deutsche im Feld qualifizierte sich als 40. der Saisonwertung und erhält damit die verdiente Belohnung nach einer hervorragenden Spielzeit, in der er in Österreich seinen ersten Titel auf der Tour holte. Marcel Schneider verpasste als 52. der Gesamtwertung nur knapp die Qualifikation. 

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Neben dem Kampf um den Gesamtsieg geht es auch um die Qualifikation für die PGA Tour: Im Rahmen der Strategic Alliance erhalten die zehn besten Spieler der Race-to-Dubai-Rangliste, sofern sie nicht bereits anderweitig spielberechtigt sind, eine PGA-Tour-Karte für 2026. Der beste Spieler dieser Gruppe qualifiziert sich zusätzlich für die Players Championship und zwei Signature Events der US-Tour. Dieser Platz wird aller Voraussicht nach an Penge gehen. Dahinter kämpfen Akteure wie Reitan, John Parry, Adrien Saddier, Alex Noren, Laurie Canter, Haotong Li, Daniel Brown, Keita Nakajima und Jordan Smith um die übrigen Karten. Sollte Noren seine PGA-Tour-Karte noch über die FedExCup-Rangliste sichern, würde ein weiterer Platz frei werden, von dem derzeit Martin Couvra profitieren würde.

PGA Tour Champions: Charles Schwab Cup Championship

Phoenix Country Club, Arizona, 13. bis 16. November

Die PGA Tour Champions steuert in dieser Woche auf ihren Saisonhöhepunkt zu: die Charles Schwab Cup Championship in Phoenix. Bei diesem Turnier wird sowohl der letzte Turniersieger des Jahres als auch der Gewinner des saisonlangen Schwab Cups gekürt. Während 36 Spieler im Feld stehen und um den Turniersieg kämpfen, haben nur fünf von ihnen eine realistische Chance auf den Gesamttitel. Wie so oft könnte es erneut zwei verschiedene Sieger geben.

 

Der Charles Schwab Cup ist der Saison-Punktelauf. Von ursprünglich 72 Qualifizierten erreichten nach zwei Playoff-Runden die besten 36 das Finale. Die Championship selbst ist das abschließende Event der PGA Tour Champions, funktioniert aber anders als das FedExCup-Finale der PGA Tour: Der Turniersieger ist nicht automatisch auch der Gesamtsieger der Saisonwertung. Entsprechend ist am Sonntag mit zwei separaten Trophäen und zwei Siegerfotos zu rechnen.

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Im Vorjahr gewann Steven Alker zum zweiten Mal in drei Jahren den Schwab Cup, während Bernhard Langer mit seinem 47. Tour-Sieg das Finalturnier entschied und seine beeindruckende Siegesserie seit 2007 fortsetzte. 2025 haben erneut fünf Spieler Titelchancen: Alker, Miguel Ángel Jiménez, Stewart Cink, Ernie Els und Thomas Bjørn. Als dominanter Punkteführer besitzt Alker sogar das Szenario, trotz eines letzten Platzes Gesamtsieger zu bleiben, sofern seine Verfolger nicht weit genug vorne landen.

 

Mit Alex Cejka und Bernhard Langer sind zwei Deutsche im Feld. Während Cejka Rang zwölf im Charles Schwab Cup belegt, geht Langer als Titelverteidiger und Nummer 27 der Gesamtwertung ins Finale.

LPGA Tour: The Annika

Pelican Golf Club, Florida, 13. bis 16. November

In Belleair (Florida) bestreitet die LPGA ihr letztes reguläres Saisonturnier, The ANNIKA driven by Gainbridge at Pelican. Bei diesem Turnier kämpfen 108 Spielerinnen um 3,25 Millionen US-Dollar sowie um entscheidende Punkte für den Einzug in die CME Group Tour Championship. Nelly Korda kehrt nach einer Pause zurück und versucht, nicht nur ihren Titel zu verteidigen, sondern endlich ihren ersten Saisonsieg zu holen. Mit drei Erfolgen (2021, 2022 und 2024) ist Pelican ihr erfolgreichstes Terrain. Sie führt das Feld als Weltranglistenzweite an, während die Nummer eins, Jeeno Thitikul, das Event erneut auslässt.

 

Das Starterfeld ist hochklassig besetzt. Miyu Yamashita jagt ihren dritten Saisonsieg nach einem Major-Triumph (AIG Womens Open) und einem Erfolg im Playoff in Malaysia. Hannah Green reist mit zwei Top-Fünf-Resultaten im Gepäck an. Lexi Thompson gibt ihr Comeback und kann in Pelican auf eine starke Historie zurückblicken (T2/T2/T7). Charley Hull, zuletzt Siegerin in Cincinnati, tritt ebenfalls erstmals seit Hawaii wieder an. Drei Nachwuchstalente – Anne-Sterre den Dunnen, Lauryn Nguyen und Kai Trump – erhielten Sponsoreneinladungen.

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Ein PR-Highlight ist die erneute Teilnahme von Basketball-Star Caitlin Clark am Pro-Am am Mittwoch, das für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Sportlich liegt der Fokus auf dem CME-Bubble-Watch: Die Top 60 nach der Finalrunde qualifizieren sich für das Saisonfinale. Unter Druck stehen unter anderem Rose Zhang (Nr. 87, verletzungsgeplagt), Lilia Vu (Nr. 74, Siegerin 2023 in Pelican), Julia Lopez Ramirez (Nr. 68), Gemma Dryburgh (Nr. 67 nach einem Top-Ten-Ergebnis in Japan), Cassie Porter (Nr. 60) und Wei-Ling Hsu (Nr. 59). Sie alle benötigen ein starkes Ergebnis, um sich für das Saisonfinale in Naples zu qualifizieren.

 

Als derzeit einzige Deutsche ist Esther Henseleit für das Saisonfinale qualifiziert. Die Spielerin des Elite Team Germany belegt Rang 39 im Saisonranking. Die Olympiasilbermedaillengewinnerin ist eine von vier Golf-Team-Germany-Spielerinnen, die in Florida an den Start gehen. Aline Krauter (Rang 97), Olivia Cowan (Rang 123) und Caroline Masson (Rang 125) sind leider ein Stück von den Top 60 entfernt. Cowan hat gute Erinnerungen an das Turnier in Belleair. Im vergangenen Jahr wurde sie dort geteilte Achte und erzielte damit ihr bestes Saisonergebnis.

PGA Tour: Butterfield Bermuda Championship

Port Royal Golf Course, Bermuda, 13. bis 16. November

Beim vorletzten Event des FedExCup-Falls – der Butterfield Bermuda Championship – geht es um maximale Drucksituationen. Nur noch zwei Turniere verbleiben, und die Top-100-Grenze für die volle Tourkarte 2026 rückt bedrohlich nahe. Rafael Campos kehrt als Titelverteidiger zurück. Er hat in diesem Jahr nur wenige Cuts überstanden und versucht nun, als erster Spieler in Bermuda zweimal in Folge zu gewinnen. Sahith Theegala führt das Feld an und sucht nach einem versöhnlichen Saisonabschluss in einem von Verletzungen geprägten Jahr.

 

Der Sieger erhält 500 FedExCup-Punkte, was für die meisten teilnehmenden Spieler entscheidend ist, da sie um Startplätze in den ersten beiden Signature Events 2026 beziehungsweise um den Einzug in die Top 100 kämpfen. Spieler zwischen Rang 101 und 125 können sich am Ende des FedExCup-Falls lediglich den Status „conditional“ sichern. Das Turnier ist die sechste Station des FedExCup-Falls.

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Gespielt wird erneut im Port Royal Golf Course (Par 71, 6.244 Meter). Der Platz ist kurz nach Tour-Standards, aber der längste auf Bermuda und extrem wetteranfällig – Wind ist traditionell der entscheidende Verteidigungsmechanismus. 2024 lag der Rundenschnitt bei 69,974 Schlägen. Campos gewann mit einem Gesamtergebnis von 19 unter Par.

 

Mit Jeremy Paul, Thomas Rosenmüller und Matti Schmid sind drei Spieler des Elite Team Germany dabei, für die es in den beiden abschließenden Turnieren noch um viel geht. Paul und Rosenmüller kämpfen als 131. bzw. 155. der FedExCup-Wertung um ihre Spielberechtigung für das kommende Jahr, während Schmid als 66. die Top 60 und damit die Startplätze bei den ersten beiden Signature Events der kommenden Saison anvisiert. 

 

Schmid zählt zudem zu den absoluten Top-Favoriten in dieser Woche, nachdem er zwei der vergangenen drei Turniere unter den Top 15 abschließen konnte. Außerdem wurde er vor zwei Jahren Dritter in Bermuda. Ein weiteres Top-Ergebnis, und der gebürtige Regensburger darf vielleicht schon seine Tickets für die beiden kommenden Signature Events buchen.

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