Wann erwachen die Touren aus dem Winterschlaf?
Korn Ferry Tour: 11. Januar
The Bahamas Golf Classic, Bahamas
Die Korn Ferry Tour in ungewohnter Rolle: Normalerweise eröffnet ihre große Schwester, die PGA Tour, das Golfjahr. Aufgrund einer Turnierabsage gibt dieses Mal jedoch die zweite Liga den Ton vor. Die neue Saison beginnt etwas außergewöhnlich an einem Sonntag, und die Bahamas Classic ist das erste von zwei aufeinanderfolgenden Events auf der Trauminsel Bahamas. Vor zwei Jahren gewann der Spieler des Elite Team Germany, Jeremy Paul, den Saisonauftakt. Der gebürtige Frankfurter kehrt dieses Jahr als ehemaliger Champion zurück, nachdem er seine PGA-Tour-Karte im vergangenen Jahr nicht halten konnte. Gleiches gilt für seinen Teamkollegen Thomas Rosenmüller, der als zweiter Deutscher gemeldet ist.
DP World Tour: 15. Januar
Dubai Invitational, VAE
Die DP World Tour ist die einzige Tour, die bereits mitten in ihrer Saison steckt. Seit dem Auftakt Ende November wurden bereits fünf Turniersieger ermittelt. Der „Opening Swing” ist beendet und mit dem Dubai Invitational startet die Tour in den „International Swing”, der von zwei Turnieren in Dubai angeführt wird. Dort findet am 12. November auch das Saisonfinale statt. Der amtierende Race-to-Dubai-Champion Rory McIlroy ist das Aushängeschild des Jahresauftakts in Dubai. Nachdem er 2024 geteilter Zweiter beim Dubai Invitational wurde, ließ er das Turnier im vergangenen Jahr aus. Dieses Mal ist er wieder dabei, ebenso wie die Topstars Patrick Reed, Shane Lowry und Tommy Fleetwood. Aus Deutschland treten Nicolai von Dellingshausen und Marcel Siem an.
PGA Tour: 15. Januar
Sony Open, Hawaii
Dass die PGA Tour erst am 15. Januar und nicht schon eine Woche früher in die neue Saison startet, hat einen traurigen Hintergrund. Wie bereits im Oktober angekündigt, musste das Turnier The Sentry auf Maui wegen einer Mischung aus Umweltfaktoren, logistischem Aufwand und politischen Grabenkämpfen von der beliebten Urlaubsinsel aus dem Kalender gestrichen werden. Normalerweise markiert der Auftakt der PGA Tour gleich ein absolutes Highlight mit hochklassigem Teilnehmerfeld. Im vergangenen Jahr wurden dort 20 Millionen US-Dollar ausgeschüttet. So startet man also etwas gediegener ins neue Jahr. Aber immerhin auch auf Hawaii. Allerdings findet das Turnier auf der Insel Oahu statt. Die Sony Open ist ein reguläres PGA-Tour-Event, bei dem der Kanadier Nick Taylor seinen Titel verteidigen will.
PGA Tour Champions: 22. Januar
Mitsubishi Electric Championship, Hawaii
Auf Hawaii ist alles beim Alten – zumindest auf der PGA Tour Champions. Traditionell erwachen die Champions mit der Mitsubishi Electric Championship aus ihrem Winterschlaf. Das mit zwei Millionen US-Dollar dotierte Turnier zählt zu den frühen Höhepunkten im Kalender, und die namhafte Siegerliste spricht Bände. Die letzten drei Sieger heißen Ernie Els (2025), Steven Alker (2024) und Steve Stricker (2023). Zum Saisonauftakt auf Hawaii sind nur Major-Champions der vergangenen fünf Jahre, andere Turniersieger der vergangenen zwei Jahre sowie eingeladene Spieler zugelassen. Auch Bernhard Langer konnte das Turnier schon dreimal gewinnen, zuletzt 2017.
LPGA Tour: 29. Januar
Tournament of Champions, Florida
Das Tournament of Champions ist quasi das LPGA-Äquivalent zur Mitsubishi Electric Championship. Wie der Name bereits andeutet, sind die Startplätze bei diesem Saisonauftakt nur bestimmten Spielerinnen vorbehalten. Nur die Siegerinnen von LPGA-Events der vergangenen zwei Jahre starten in Florida. Das Turnier wird durch ein Pro-Am und ein Promi-Event angereichert, bei dem die Profis mit den Amateuren in einer Gruppe spielen. So richtig los geht es für die LPGA Tour dann aber erst am 19. Februar, wenn in Thailand die Honda LPGA Thailand ansteht. Auch hier finden nur 72 Spielerinnen im limitierten Teilnehmerfeld Platz.
HotelPlanner Tour: 29. Januar
SDC Open, Südafrika
Das hat inzwischen Tradition: Die HotelPlanner Tour startet zum sechsten Mal in Folge in Südafrika in ihre neue Saison. Zu Beginn stehen vier mit der Sunshine Tour co-sanktionierte Events an, dann ist im März spielfrei und es geht Mitte April in Abu Dhabi weiter. Wer also nicht gleich den Anschluss an die Aufstiegsplätze verlieren möchte, sollte Ende Januar eine Südafrikareise antreten. Generell ist es keine schlechte Idee, das Golfland zu dieser Zeit zu bereisen.
LIV Golf: 4. Februar
Riyadh, Saudi-Arabien
Die fünfte Saison der LIV Golf League steht unter keinem guten Stern. Mit Brooks Koepka hat einer der Topstars seinen Rücktritt aus der saudischen Golfliga bekannt gegeben. Zudem werden nicht wenige Stimmen laut, die behaupten, auch Bryson DeChambeau sei nicht abgeneigt, in naher Zukunft auf die PGA Tour zurückzukehren. Ein Lippenbekenntnis des Publikumslieblings auf Nachfrage blieb zumindest aus. Und so strauchelt die im Jahr 2021 gegründete Liga etwas ins neue Jahr. Man erhofft sich wieder positive Nachrichten, zum Beispiel eine Anerkennung durch die offizielle Golfweltrangliste. Ein erster Schritt dorthin ist in diesem Jahr getan. Ab 2026 finden die LIV-Events über 72 statt der gewohnten 54 Löcher statt.
Ladies European Tour: 11. Februar
PIF Saudi Ladies International Saudi-Arabien
Die Spielerinnen der European Tour müssen fast am längsten warten, bis sie wieder auf dem Grün stehen. Doch dafür steht gleich zu Beginn ein absolutes Highlight bevor. Das Saudi Ladies International ist das höchstdotierte Turnier der Ladies European Tour (LET) abseits der beiden Majors und lockt seit Jahren die Topstars der Szene nach Riad. Es werden fünf Millionen US-Dollar Preisgeld ausgeschüttet. Im vergangenen Jahr ging die Trophäe an die aktuelle Weltranglistenerste Jeeno Thitikul. Deutsche Spielerinnen, die aller Voraussicht nach dabei sein werden, sind: Helen Briem und Leonie Harm.
Blick auf weitere Touren:
Pro Golf Tour
Golf Mad Open, Türkei, 19. bis 21. Februar
Epson Tour
Atlantic Beach Classic, Florida, 5. bis 7. März
Legends Tour
Noch nicht bekannt
LET Access Series
Noch nicht bekannt
Asian Tour
Noch nicht bekannt









