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Alex Cejka in Runde zwei der US Senior Open in Ohio. | © 2026 Getty Images

„Es ist Schwerstarbeit“: Cejka beim Major vorne dabei

„Es ist Schwerstarbeit. Jede US Open ist Schwerstarbeit.“ Die ersten Worte, die Alex Cejka nach seiner zweiten Runde bei der US Senior Open im Scioto Country Club äußerte, haben Aussagekraft. Doch dafür sind die Meisterschaften der USGA bekannt. Den teilnehmenden Spielern wird es bei diesen Majors nie leicht gemacht. So auch diese Woche in Columbus, Ohio, auf dem Platz, auf dem Jack Nicklaus das Golfspielen gelernt hat. Cejka ist einer von zwei Deutschen im Feld des dritten Champions-Majors der Saison. Der 55-Jährige aus Marienbad darf sich Hoffnungen auf eine Top-Platzierung machen.

 

An den ersten beiden Tagen gelangen ihm zwei 69er Runden, mit denen er bei zwei unter Par Rang sechs teilt. „Ich habe ziemlich gut gespielt, aber die Grüns werden immer härter”, erklärte der dreimalige Major-Sieger auf der PGA Tour Champions. „Hier muss man unbedingt auf den Fairways bleiben. Auf den ersten neun Löchern habe ich die Fairways nicht getroffen, daher war es schwer, Pars zu spielen. Ich hatte viele Up-and-Downs, und auf den zweiten neun Löchern habe ich viele Fairways getroffen.“ Entsprechend fiel die Ausbeute in Runde zwei aus: zwei Bogeys bei einem Birdie auf den Front Nine und zwei Birdies auf bogeyfreien Back Nine. „Ich bin sehr zufrieden, dass ich unter Par geblieben bin. Ich wollte heute im Minus abschließen, nachdem ich nach der Hälfte bei Even lag. Deshalb bin ich ziemlich zufrieden.“

Rookie an der Spitze

Mit zwei Schlägen unter Par geht Cejka mit vier Schlägen Rückstand auf den Führenden George McNeill ins Wochenende. Der US-Amerikaner feiert bei der US Senior Open seine Premiere und ist als Tour-Rookie unterwegs. Auf Rang zwei folgt mit Padraig Harrington ein deutlich etablierterer Name, er liegt bei vier unter Par. Den dritten Platz teilen sich Stewart Cink (USA), Charlie Wi (Südkorea) und Miguel Ángel Jiménez (Spanien).

 

Thomas Gögele, der zweite Deutsche im Feld, musste sich nach Runden von 74 und 78 Schlägen frühzeitig verabschieden. Ihm fehlten acht Schläge auf den Cut bei +4.

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