Partner des DGV

Slovenian International Amateur Championship *** Marie Bechtold vom GC St. Leon-Rot hat sich in Bled den Titel gesichert. 77, 73, 71 und 76 Schläge reichten für den Sieg mit zwei Zählern Vorsprung | © privat

Bechtold und Tauber holen Titel

Hanna Tauber hat in ihrer noch jungen Karriere mehrfach den Club gewechselt. In Castrop-Rauxel hat die neue LETAS-Siegerin mit dem Golf begonnen, ist dann zum GC Bergisch Land gewechselt, für den die Athletin nun auch wieder in der 2. Bundesliga spielt. Dazwischen war Tauber noch beim GC Royal St. Barbara´s in Dortmund und beim GC Hubbelrath aktiv.
Bei ihrem ersten Sieg als Profi hatte in Österreich kein Element des Spiels wirklich überragenden Anteil am Erfolg. „Es war mehr ein geduldig bleiben, Fairways und Grüns treffen und Chancen erarbeiten und diese dann nutzen. Was ebenfalls ein großes Thema war, war wirklich einfach ruhig bleiben und nicht zu aggressiv und unruhig zu werden“, analysierte die Siegerin kurz nach dem letzten Putt das Geschehen. Vielleicht war auch Theresa de Bochdanovits ein wichtiger Faktor, denn die Athletin des GC Würzburger war auf der Finalrunde am Bag der Siegerin.

Sie will es nochmal wissen

Nach einigen Jahren mit sehr wenig Turniergolf ist Marie Bechtold vom GC St. Leon-Rot plötzlich wieder in den Startlisten von hochklassigen Turnieren zu finden. Kurz vor dem Abschluss ihres Studiums nutzt Bechtold die größere zeitliche Flexibilität, um vor dem Berufseinstieg noch einmal ihrer sportlichen Leidenschaft Golf intensiver nachzugehen.
Für die Slovenian International Amateur Championship hatte sich die Kurpfälzerin, die auch einige Zeit im Junior Team Germany gefördert worden war, vor allem angemeldet, um vor den Saisonhöhepunkten mehr Turnierroutine zu sammeln. Das Feld war international nicht überragend stark besetzt, aber auch eine solche Chance muss man erstmal in einen Sieg ummünzen.

„Ich habe vor allem versucht, geduldig zu bleiben, um mich in den ersten Runden in eine gute Position zu bringen. Dass es am Ende tatsächlich geklappt hat, gibt mir sehr viel Selbstvertrauen. Auf den letzten neun Löchern des 36-Loch-Finaltags wurde es noch einmal richtig knapp, aber mit zwei Birdies auf den letzten vier Löchern konnte ich meine Führung verteidigen, die ich mir in der Runde am morgen erspielt hatte“, war Marie Bechtold froh, den Siegerpokal zu bekommen.

Der Platz in Bled spielt sich bei den Frauen recht lang und die Grüns sind stark onduliert. „Das hat den Platz sehr anspruchsvoll gemacht und es hat sehr viel Spaß gemacht, dort zu spielen. Man musste jeden Schlag gut planen und aufmerksam sein. Das hat mir am Samstagabend auf den letzten Löchern nach einem langen Tag auf jeden Fall in die Karten gespielt“, fühlte sich die Siegerin vom Erfolg bestätigt.

 

Weiteres zum Thema

Tipps der Redaktion