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Die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen sicherte sich im Finale gegen Hessen den Sieg beim Seniorenländerpokal 2026.
Die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen sicherte sich im Finale gegen Hessen den Sieg beim Seniorenländerpokal 2026. | © Golf-Verband Niedersachsen-Bremen

Nordrhein-Westfalen triumphiert in Niedersachsen

Osterholz-Scharmbeck – Der Seniorenländerpokal ist traditionell ein wichtiger und geschätzter Termin im Golfkalender der Altersklasse 50. Die zwölf Teams der Landesgolfverbände kamen dabei in diesem Jahr im Club zur Vahr vor den Toren Bremens zusammen, um sich miteinander zu messen. Dabei hat sich das Team aus Nordrhein-Westfalen zum Sieger gekürt, womit sich die Westdeutschen nach einem Vierten Platz im Vorjahr wieder zurück aufs Podest und direkt an die Spitze golften. Nach der Führung in der Qualifikationsrunde zum Auftakt im Zählspielmodus behaupteten sie sich auch in ihren Lochspiel-Duellen, sowohl im Halbfinale als auch im Finale. Am Ende stand ein 4:1 gegen das Team aus Hessen. Bronze ging ebenfalls mit einem 4:1-Sieg an die Mannschaft aus Schleswig-Holstein im Duell mit Berlin-Brandenburg.

NRW dominiert und muss dann kämpfen

Bereits in der Zählspielqualifikation am Freitag hatten die Akteure aus Nordrhein-Westfalen ihren Anspruch untermauert, in diesem Jahr wieder um die Medaillen und den Sieg mitspielen zu wollen. Angeführt von Philipp Lampe, der mit einer Eins unter Par 73 das beste Ergebnis des Tages ins Clubhaus brachte, notierte das Team insgesamt eine +6 und sicherte sich mit zwölf Schlägen Vorsprung den Spitzenrang vor der Vertretung aus Schleswig-Holstein (+18). Die weiteren beiden Plätze im Halbfinale sicherten sich Hessen (+21) sowie die Mannschaft des Golfverbandes aus Berlin-Brandenburg (+24). Mit nur einem Schlag mehr auf dem Teamkonto verpassten sowohl die Vorjahreszweiten aus Baden-Württemberg, als auch das Sextett aus Bayern die Medaillenentscheidungen im Kopf-an-Kopf-Rennen mit Berlin-Brandenburg nur denkbar knapp.

 

Am Samstag ging es dann ebenfalls traditionell mit Matchplay in den Halbfinal-Duellen weiter, in denen es Schleswig-Holstein mit Hessen zu tun bekam und NRW im Zweikampf mit Berlin-Brandenburg stand. Die Hessen hatten dabei etwas gut zu machen, hatten sie im Vorjahr gegen eben selbigen Gegner verloren und den Sprung ins Finale verpasst. Im Club zur Vahr entwickelte sich ein lange Zeit sehr ausgeglichenes Match. Das bessere Ende mit 3:2 zog schlussendlich aber doch Hessen und revanchierte sich erfolgreich für die Niederlage 2025. Nachdem der Vierer den Punkt noch an die Norddeutschen verloren hatte, sicherten Felix Banzhaf, Christopher Schmitz und Thomas Fili den Einzug ins Finale.

 

Dorthin marschierten auch die Akteure aus NRW, wenngleich in einem deutlich spannenderen und ausgeglicheneren Halbfinale, als nach den Ergebnissen der Qualifikation vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Ekkehart H. Schieffer und Philipp Lampe machten ihren Punkt im Vierer erst mit zwei kurz vor Ende der Runde gewonnenen Löchern perfekt. Marc Mazur drehte einen Rückstand dank Eagles auf der Back Nine in einen Sieg. Ulrich Schulte sicherte bereits auf dem 13. Grün den Punkt zum 3:2 und damit verbundenen Einzug ins Finale gegen Hessen.

Zweimal 4:1 im Matchplay um die Medaillen

Das Finale gestaltete sich lange sehr ausgeglichen. Der Vierer bestehend aus Michael Maletz und Frank Bielert auf Seiten NRWs sowie Stefan Sachs und Marc vom Hagen vom Team Hessen ging ohne Vorteil für eines der Duos auf die Back Nine. Dort wechselte die Führung mehrere Male, ehe Maletz und Bielert einen Rückstand auf den letzten beiden Bahnen mit Pars gegen Bogeys noch ausglich und am ersten Extraloch sogar in einen Sieg und den vollen Punkt umwandelten. Philip Lampe und Thomas Fili teilten die ersten sieben Löcher ihres Einzels. Dank zweier Birdies und solider Pars setzte sich Lampe in der Folge mit vier gewonnenen Löchern ab. Fili kam zwar noch einmal ran, aber auch dieser Punkt ging knapp an das Team NRW.

 

Felix Banzhaf verkürzte in der Folge den Spielstand mit drei Birdies, einer starken Matchplay-Runde und einem 3&2-Sieg gegen Ekkehart H. Schieffer. Am Ende waren es jedoch Ulrich Schulte sowie Marc Mazur, die den Sieg beim Seniorenländerpokal für Nordrhein-Westfalen klar machten. Schulte musste nach frühen vier gewonnenen Löchern nochmal zittern, brachte den Sieg mit 2auf aber unter Dach und Fach. Mazur gelang im finalen Einzel ein souveränes 5&4 gegen Christopher Schmitz. Nichtsdestotrotz, das reine Ergebnis von 4:1 spiegelte in seiner Deutlichkeit die Spannung und Ausgeglichenheit des hochklassigen Finales nur bedingt wider.

 

Im Spiel um die Bronzemedaille entwickelte sich ein weiterer hart umkämpfter Schlagabtausch zwischen Berlin-Brandenburg und Schleswig-Holstein, der spannender nicht hätte sein können. Neben dem Vierer – welcher den ersten, aber auch einzigen Punkt für die Ostdeutschen beisteuerte – gingen gleich drei der vier Einzel über die volle Distanz und entschieden sich jeweils erst mit dem letzten Putt am finalen Loch mit 1auf. Schlussendlich setzten sich die Norddeutschen mit 4:1 durch und sicherten sich das umjubelte Edelmetall.

 

Endergebnis Seniorenländerpokal 2026

 

  1. Nordrhein-Westfalen
  2. Hessen
  3. Schleswig-Holstein
  4. Berlin-Brandenburg
  5. Bayern
  6. Baden- Württemberg
  7. Hamburg
  8. Rheinland-Pfalz
  9. Niedersachsen-Bremen
  10. Mecklenburg-Vorpommern
  11. Sachsen-Thüringen
  12. Sachsen-Anhalt

 

Hier geht es zu den Ergebnissen des Finals

 

Hier geht es zu den Ergebnissen des Spiels um Platz 3

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