Partner des DGV

Herrlichstes Golfwetter zum Auftakt: Der wunderschöne Ostplatz des GC Hubbelrath präsentierte sich von seiner besten Seite. | © C&V Sport Promotion

Strünker geht tief

Die besten Jungseniorinnen und Jungsenioren haben sich versammelt - es geht um nicht weniger als die Midamateur-Krone Deutschlands. Gastgeber für die jüngste und damit auch leistungsstärkste aller Senioren-Meisterschaften ist der Golfclub Hubbelrath, der offiziell Land und Golf Club Düsseldorf heißt, und zu den renommiertesten und sportlich versiertesten Golfclubs Deutschlands gehört. Am östlichen Stadtrand von Düsseldorf gelegen, fügt sich der Platz harmonisch in die sanfte Hügellandschaft des Bergischen Landes ein und bietet mit seinem alten Baumbestand und den weiten Ausblicken über die Stadt eine beeindruckende Kulisse.
 

Von einem Golfsportler für Golfsportler

Der berühmte Ostplatz, auf dem immer wieder zahlreiche nationale und internationale Meisterschaften ausgetragen werden, wurde im Jahr 1964 von Dr. Bernhard von Limburger entworfen und gilt als einer der schönsten Parkland-Courses Deutschlands. Charakteristisch für den Platz sind die abwechslungsreich gestalteten Spielbahnen mit vielen Doglegs, strategisch platzierten Bunkern und Wasserhindernissen, die den Spielern ein hohes Maß an Präzision und Taktik abverlangen. Die schnellen, stark ondulierten Grüns und die oft schräg verlaufenden Fairways stellen selbst erfahrene Golfer vor große Herausforderungen.
 

Besonders bekannt ist der Ostplatz für seine landschaftliche Schönheit und die Ruhe, die er ausstrahlt. Das Gelände liegt am höchsten Punkt Düsseldorfs und eröffnet immer wieder weite Panoramablicke. Die Pflege des Platzes und auch sein aktueller Zustand sind vorbildlich - gerade erst vor wenigen Wochen hat der Club dies beim 4. Spieltag der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf unter Beweis gestellt. Auch in Sachen Umweltmanagement setzt der Club Maßstäbe: Die Anlage ist als artenreiches Stadtbiotop zertifiziert und verbindet sportlichen Anspruch mit nachhaltigem Naturschutz. Kurzum: der Golfclub Hubbelrath bietet eine perfekte Bühne für hochklassige Meisterschaften.

 

Überragender Start von Frederik Strünker

Apropos hochklassig: Nach der ersten von drei Zählspielrunden steht das Teilnehmerfeld eng beisammen. Einziger Ausreißer ist Heimspieler Frederik Strünker (GC Hubbelrath). Der ist gemeinsam mit dem amtierenden Meister Stefan Wiedergrün (Frankfurter GC) von Tee 10 gestartet und setzt mit einer beeindruckenden 66er-Runde (-6) ein Ausrufezeichen. Besonders stark waren seine zweiten Neun, die er auf den Front Nine des Meisterschaftsplatzes gespielt hat. Fünf Birdies und ein Bogey unterschrieb er für dieses Teilstück.
 

Mit vier Schlägen Vorsprung auf die ersten Verfolger verschaffte er sich eine exzellente Ausgangsposition für die weiteren Runden. Auf dem geteilten zweiten Platz liegen Alexander Lauer (Burgdorfer GC) und Philipp Schweyer (GC Augsburg), die beide mit 70 Schlägen (-2) solide in das Turnier starteten. Dahinter folgt ein breites Feld von sechs Spielern auf dem geteilten vierten Rang (72 Schläge; Even Par). Der schon erwähnte Wiedergrün steht nach der Auftaktrunde bei 73 Schlägen (+1) - das bedeutet T10 für den Hessen. Im Mittelfeld liegen noch zahlreiche weitere Spieler mit nur wenigen Schlägen Rückstand, sodass in den kommenden Runden noch alles möglich ist. 

Anetseder mit starkem Start

In der Wertung der AK-30-Damen präsentiert sich die Spitzengruppe mit sehr dichten Abständen. Angeführt werden die 33 Spielerinnen von der Co-Favoritin Maria Anetseder (GC Starnberg), die mit einer 73er-Runde (+1) den besten Start ins Turnier erwischte. Die Midamateur-Europameisterin des Jahres 2021 verschafft sich damit eine knappe Führung und eine gute Ausgangsposition für die kommenden beiden Runden. 
 

Direkt dahinter folgt Lisa-Kathrin Rübenkamp Hoff (Düsseldorfer GC) mit 74 Schlägen (+2). Thea Kristina Elsässer vom G&LC Nordkirchen liegt mit 75 Schlägen (+3) auf dem dritten Platz. Auch die weiteren Platzierungen sind hart umkämpft: die amtierende Meisterin Rachel de Heuvel vom GC Olching folgt mit 76 Schlägen (+4) auf Rang vier, gefolgt von der wettkampfstarken Nina Birken (GC Mülheim an der Ruhr) mit 77 Schlägen (+5).

Oppenheimer in Lauerstellung

Die weitere Verfolgergruppe steht nach der ersten Runde sehr eng beisammen. Zwei Spielerinnen teilen sich mit 78 Schlägen (+6) den sechsten Platz: die AK-25-Europameisterin 2023 und Lochspiel-Meisterin 2024 Alena Oppenheimer (Stuttgarter GC Solitude) und Clara Schwabe (GC Hubbelrath), die auf ihrem Heimatplatz spielt. Auf den weiteren Plätzen folgen Julia Neumann vom G&LC Berlin-Wannsee und Nicola Schuster vom GC Starnberg mit jeweils 79 Schlägen (+7). Merle Kasperek (GC Hubbelrath) und Virginia Strelen (GC Trier) komplettieren mit 80 Schlägen (+8) die Top Ten.
 

Mit nur wenigen Schlägen Abstand zwischen den Führenden und dem eng stehenden Verfolgerfeld ist für die kommenden beiden Runden Hochspannung garantiert. Am zweiten Turniertag übernehmen die Damen die frühen Startzeiten und gehen von 08:00 Uhr bis 08:40 Uhr auf die Runde. Das Feld der Herren startet von 11:50 bis 13:50 Uhr - ebenfalls von zwei Abschlägen.

Weiteres zum Thema

Partner des DGV