Improvisiertes Droppen erlaubt?
Die Situation:
Dora Droppelig hat ihren Ball aus Boden in Ausbesserung geholt und den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung markiert.
Sie droppt in Höhe dieses Punktes (nicht näher zum Loch) und der Ball rollt vor den Erleichterungsbereich. Mit den Worten „Da muss ich nochmal droppen“ geht sie in dem Erleichterungsbereich etwas zurück und droppt nochmals, aber der Ball rollt wieder nach vorne aus dem Bereich heraus.
„Jetzt weiß ich, wie es geht“, erklärt sie ihren Mitspielern Waltraud Wartedasmalab und Moni Meinetwegenmachdasso. Sie geht zwei Meter nach hinten und droppt dort, und tatsächlich bleibt der Ball im Erleichterungsbereich liegen.
„Seht ihr, ich kann doch droppen“, teilt sie ihren Mitspielerinnen mit.
Aber die schauen sie zweifelnd an.
Warum schauen die so?
Die Lösung:
Ein Ball, der gedroppt werden muss, muss nach der Regel 14.3c im Erleichterungsbereich gedroppt werden und dort zur Ruhe kommen. Ein Driver hat ca. 1,28 Meter, und deshalb ist der Drop zwei Meter hinter der Vorderkante des Erleichterungsbereichs mehr als eine Schlägerlänge entfernt und damit außerhalb des Bereichs.
Sie muss ihren Ball an die Stelle legen, wo dieser beim zweiten Drop erstmals den Boden berührt hatte.









