Fairways der Extraklasse: Lofoten Links
Wer Golf wirklich am Ende der Welt erleben möchte, findet im hohen Norden Norwegens ein Ziel, das seinesgleichen sucht: Lofoten Links. Die Anlage liegt oberhalb des Polarkreises auf der Insel Gimsøya und zählt zu den spektakulärsten Plätzen der Welt. Schon die Anreise ist ein Abenteuer – per Flug nach Oslo, dann weiter in den Norden und schließlich eine Fahrt durch Fjorde, Berge und Wasserfälle, bis sich plötzlich die wilde Küstenlandschaft öffnet und der Platz inmitten unberührter Natur erscheint.
Der 18-Löcher-Kurs wurde 2015 eröffnet und hat sich seitdem schnell einen Platz in internationalen Rankings gesichert. Küstenlöcher, bei denen das Meer als ständiger Begleiter ins Spiel kommt, breite Strände, die als natürliche Bunker dienen, und Grüns, die spektakulär auf Felsen oder Landzungen angelegt sind, machen jede Runde einzigartig. Schon das kurze Par 3 auf Bahn zwei, deren Grün wie eine kleine Insel aus dem Wasser ragt, gilt als Signature Hole und ist ein fotografisches sowie spielerisches Highlight.
Besonders eindrucksvoll ist die Erfahrung der Mitternachtssonne. Von Mitte Mai bis Ende Juli können Golfer hier rund um die Uhr spielen, ohne dass es dunkel wird. Die tief stehende Sonne taucht die Landschaft in ein magisches Licht. Kein Wunder, dass viele internationale Gäste ihre Reise bewusst in diese Phase legen, um Golf mit einer Naturerfahrung zu verbinden, die weltweit kaum auf einem anderen Platz zu finden ist.
Aurora Borealis von August bis Oktober
Doch auch nach dem Sommer bleibt Lofoten Links ein Erlebnis. Von Mitte August bis Oktober beginnt die Nordlichter-Saison, sodass sich tagsüber eine Golfrunde und abends die Beobachtung der Aurora Borealis kombinieren lassen. Diese Mischung aus sportlicher Herausforderung und spektakulärer Natur zieht Besucher aus aller Welt an – und macht den Platz zu einem ganzjährigen Sehnsuchtsziel, auch wenn die eigentliche Golfsaison von Mai bis Oktober reicht.
Die Architektur des Platzes trägt die Handschrift von Jeremy Turner, der bereits in den 1990er-Jahren erste Entwürfe für die Anlage fertigte. Dass heute ein kompletter 18-Loch-Championship-Kurs existiert, ist vor allem der Hartnäckigkeit von Frode Hov und seinem Team zu verdanken. Über mehrere Bauphasen hinweg wurde aus einer Vision Realität – ein Platz, der nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch kulturell geprägt ist. Teile des Areals befinden sich auf altem Wikingergelände, was dem Ort eine zusätzliche historische Dimension verleiht.
Seit 2024 gehört Lofoten Links zum Portfolio der Cabot-Gruppe, die international für ihre Premium-Golfdestinationen bekannt ist. Mit Projekten in Kanada, Schottland oder der Karibik hat Cabot Maßstäbe gesetzt – und will nun auch in Norwegen das Gästeerlebnis auf ein neues Niveau heben. Geplant sind Investitionen in Unterkunft, Service und exklusive Programme, die Golf mit Naturerlebnissen verbinden. So entstehen Lodges im nordischen Stil, die den Blick nach Norden freigeben und Gästen ermöglichen, Nordlichter direkt vom Zimmer aus zu sehen.
Lofoten Links ist damit nicht nur ein Golfplatz, sondern ein Gesamterlebnis. Wellness-Angebote, Fototouren, Reitausflüge oder Wanderungen an der Küste ergänzen die sportliche Komponente.










