Zehn Fakten zum Major in Wisconsin
1. Platz und die Historie: Erin Hills ist ein Golfplatz im Norden der USA (Bundesstaat Wisconsin). Er liegt 55 Kilometer nordwestlich von Milwaukee. Der Kurs wurde 2006 offiziell eröffnet und wenige Jahre später wegen eines Eigentümerwechsel umgebaut und renoviert. Die Anlage umfasst ein Herrenhaus, das als Hotel gebaut wurde, einschließlich einer Kneipe und eines renovierten Saals (früher Scheune) für private Veranstaltungen. Zum Gelände gehören inzwischen Cottages für Übernachtungsgäste. Etwa 6,5 km östlich befindet sich das Wahrzeichen der Region, die Holy Hill Basilika, die vom Platz aus sichtbar ist. Vermutlich von dort stammt die Glocke, die auf Erin Hills immer noch im Einsatz ist und auf irische Herkunft zurückzuführen ist. Daher das Kleeblatt im Logo des Clubs.
2. Titelverteidigerin: Yuka Saso gewann die US Womens Open Championship nur einen Monat vor ihrem 23. Geburtstag und war mit ihrem Triumph im Lancaster Country Club die erste Spielerin in der Geschichte, die das Major für zwei verschiedene Nationen holte, denn: Im Jahr 2021 gewann sie unter der Flagge der Philippinen, dem Land ihrer Mutter. 2024 siegte sie für Japan, das Land ihres Vaters. Saso spielte in der letzten Runde eine 68 und setzte sich drei Schläge vor ihrer Landsfrau Hinako Shibuno durch. Saso: „Es fühlt sich großartig an. Es ist einfach ein wunderbares Gefühl, dass ich meinen Eltern auf die gleiche Weise etwas zurückgeben konnte.“
3. Zahlen: 156 Teilnehmerinnen, 6829 Yards (6245 Meter), Par 72, Erstausrichtung: 1946, Preisgeld: 12 Mio. US-Dollar – die Siegerin erhält 2,4 Mio. US-Dollar, 41 Debütantinnen.
4. Cut: Die 60 besten Spielerinnen nach zwei Runden plus Schlaggleiche werden die beiden Finalrunden am Samstag und Sonntag spielen.
5. Playoff: Liegen zwei oder mehrere Spielerinnen nach 72 Löchern schlaggleich, wird ein Stechen über zwei Löcher gespielt.
6. Mehrfach-Siegerinnen: Babe Zaharias (1948, 1950, 1954); Mickey Wright (1958, 1959, 1961, 1964); Louise Suggs (1949, 1952); Betsy Rawls (1951, 1953, 1957, 1960); Susie Berning (1968, 1972, 1973); Hollis Stacy (1977, 1978, 1984); Donna Caponi (1969, 1970); JoAnne Gunderson Carner (1971, 1976); Betsy King (1989, 1990); Patty Sheehan (1992, 1994); Annika Sörenstam (1995, 1996, 2006); Juli Inkster (1999, 2002); Karrie Webb (2000, 2001); Meg Mallon (1991, 2004); Inbee Park (2008, 2013); Yuka Saso (2021, 2024);
7. Das bekommt die Siegerin: Die Mickey-Wright-Medaille, die Harton S. Semple Trophy für ein Jahr, Spielberechtigung für die nächsten zehn US Womens Open Championships, Ticket für die nächsten fünf Austragungen folgender Turniere: Chevron Championship, AIG Women's British Open, KPMG Womens PGA Championship und Amundi Evian Championship; Name auf der Gedenktafel der USGA Champions 2025, die in der Hall of Champions im USGA-Museum ausgestellt wird.
8. Deutsche Teilnehmerinnen: Fünf Spielerinnen aus dem Team Germany sind am Start. Drei von ihnen sicherten sich ihr Ticket über die Qualifikation (Isi Gabsa, Sophie Hausmann und Aline Krauter), eine über die Weltrangliste (Esther Henseleit) und eine profitiert noch immer von ihrem Erfolg bei einem Major-Turnier (Sophia Popov). Weitere Infos hier.
9. Favoritinnen: Klar gehört Nelly Korda zu den heißesten Anwärterinnen auf den Titel. Die Weltranglisten-Erste sieht sich jedoch starker Konkurrenz ausgesetzt. Das sind die Favoritinnen der Golf.de-Redaktion.
10. Tee Times: Die Startzeiten für die ersten beiden Runden stehen fest. Sophia Popov wird mit der Schwedin Anna Nordqvist und Hinako Shibuno aus Japan, Esther Henseleit mit Andrea Lee (USA) und Nasa Hataoka (Japan) abschlagen. Ein Highlight erwartet die Zuschauer am frühen Morgen um 7:40 Uhr an Tee 10, wo Nelly Korda, Lexi Thompson und Charley Hull gemeinsam in der Box stehen werden. Alle Tee Times hier.










