Wenn der Wind dazukommt, wird's tricky
Der letzte Tag vor dem Turnierstart beim Amundi German Masters powered by VcG 2026 in Green Eagle diente den Spielerinnen als Generalprobe. In den Pressegesprächen vor dem Turnier wurde deutlich: Die deutschen Protagonistinnen kommen nicht einfach nur, um dabei zu sein. Esther Henseleit will den Heimvorteil nutzen, Alexandra Försterling weiß, wie sich eine Führung am Sonntag anfühlt, und Helen Briem will an ihre Vorjahresleistung anknüpfen. Die Stimmen im Vorfeld.
„Ich freue mich sehr, wieder hier zu sein und vor heimischen Fans zu spielen. Es ist schön, hier mal wieder Deutsch zu sprechen, viele bekannte Gesichter zu sehen und die Familie zum Zuschauen dabei zu haben. Das macht es noch besonderer als ein normales Turnier auf der LPGA."
Esther Henseleit über die Heimwoche
„Wenn ich als 15-Jährige die Möglichkeit gehabt hätte, bei einem Tour-Event teilzunehmen und auf der gleichen Range zu stehen wie Profis, die seit zehn Jahren dabei sind, hätte ich unglaublich viel lernen können. Es ist toll zu sehen, wie sich der Golfsport in Deutschland in den letzten Jahren entwickelt hat. Olympia hat da sicherlich geholfen, und es freut mich, einen Teil dazu beitragen zu können."
Henseleit über den Junior Qualifier
„Natürlich will ich gewinnen, aber ich setze mich nicht unter Druck und versuche vor allem, Spaß zu haben. Ich weiß, dass dies ein Marathon ist und nicht alles glattlaufen wird. Sollte es am Sonntag eng werden, wird mir mit Sicherheit die Erfahrung helfen, schon einmal im Leaderflight gespielt und auch gewonnen zu haben. Man weiß dann einfach besser, wie man mit der Situation umgeht und seine Nerven kontrolliert."
Alexandra Försterling über Erfahrung in entscheidenden Momenten
Nord Course als große Herausforderung
„Der Nord Course ist wie immer eine echte Herausforderung: Er ist sehr lang und anspruchsvoll. Gerade wenn der Wind dazukommt, werden die langen Annäherungen ins Grün richtig tricky. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass mir dieser Platz liegen könnte."
Försterling über den Platz
„Letztes Jahr hat am Ende nur ein einziger Schlag über vier Runden gefehlt. Was ist schon ein Schlag über vier Runden? Ich weiß jedenfalls, dass ich auf diesem Platz gut spielen kann und schaue einfach, was dieses Jahr passiert."
Helen Briem über Platz zwei im Vorjahr

„Es ist unglaublich, was gerade im deutschen Frauengolf passiert – wir sind so gut geworden. Mit Esther und ihrer Silbermedaille bei Olympia, mehreren Siegerinnen auf der LET – das ist einfach richtig cool zu sehen. Ich habe letzte Woche gut gespielt, aber ich bin in Deutschland wahrscheinlich noch nicht mal unter den Top Fünf. Das motiviert mich enorm weiterzumachen.”
Celina Sattelkau über Frauengolf und ihre eigenen Ziele
„Ich habe definitiv gute Erinnerungen an diesen Ort. Ich habe gestern 18 Löcher gespielt, und als ich auf Grün 18 zugelaufen bin, hat es mich wirklich getroffen – es ist fast genau ein Jahr her. Ich bin denselben Weg zum Grün gegangen und habe zum Spaß denselben Putt nochmal gespielt. Insgesamt habe ich einfach sehr schöne Erinnerungen an Deutschland – es war letztes Jahr mein erstes Mal hier."
Titelverteidigerin Shannon Tan über die Rückkehr nach Green Eagle







