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Glücksmoment: 2022 gelang Sam Ryder (li.) an Bahn 16 im TPC Scottsdale ein Hole-in-one. | © Mike Mulholland/Getty Images

Von Woods bis Grillo: Die spektakulärsten Asse bei der WM Phoenix Open

Wenn bei der WM Phoenix Open von magischen Momenten die Rede ist, führt kein Weg an Bahn 16 vorbei. Das vollständig von Tribünen umschlossene Par 3 im TPC Scottsdale ist die größte Bühne der Golfwelt – und die lauteste, verrückteste, wildeste. Wer hier ein Hole-in-one fabriziert, setzt sich selbst ein Denkmal für die Ewigkeit und versetzt mehr als 20.000 feiernde Fans in Ekstase. In der Turniergeschichte gab es bislang zwölf dieser unvergessenen Momente – den ersten 1988, als Hal Sutton in der dritten Runde direkt einlochte, den letzten im vergangenen Jahr, als Emiliano Grillo sogar ein sogenannter „Slum-Dunk“ gelang und der Ball aus dem Flug direkt im Loch landete. 

Sieben Jahre Ass-Pause

Drei Jahre zuvor hatten Sam Ryder und Carlos Ortiz 2022 gleich doppelt für Ekstase gesorgt – ein seltener Ausnahmefall, der das Ende einer siebenjährigen Hole-in-One-Pause markierte. Seit Francesco Molinari im Jahr 2015 hatte es nämlich kein Ass mehr an der 16 gegeben. Die zeitlichen Abstände zeigen: Hole-in-ones an Bahn 16 der WM Phoenix Oen sind alles andere als Selbstverständlichkeiten. 

Das Woods-Ass 1997

Unangefochten bleibt jedoch der Moment aus dem Jahr 1997. Tiger Woods ließ seinen Abschlag im dritten Durchgang direkt im Loch verschwinden – und löste damit eine der berühmtesten Szenen der Golfgeschichte aus. Minutenlanger Jubel, fliegende Becher und ein junger Woods, der den Ausnahmezustand lächelnd genoss. Sein Hole-in-one definierte den Mythos der Bahn 16 neu. Seitdem gilt jedes Ass in Scottsdale als Teil einer ganz besonderen Tradition – selten, spektakulär und untrennbar verbunden mit der einzigartigen Atmosphäre dieses Turniers.

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