Von Esterl bis Henseleit: Die deutsche Story vor dem Event 2026
Elisabeth Esterl
Erste deutsche Spielerin beim Solheim Cup war die Bayerin Elisabeth Esterl. Das ist mehr als 20 Jahre her; wegen der Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA änderte das Turnier seinen Rhythmus. So startete mit Esterl am 12. September 2003 erstmals eine Deutsche im Barsebäck Golf & Country Club (Schweden) für Europa – und das recht erfolgreich, denn Esterl gewann den Vierer am Freitag an der Seite von Sofie Gustafson gegen das US-Duo Mallon/Jones mit 3&2 und teilte im Vierer am Samstag zusammen mit der Dänin Iben Tinning den Punkt. Im Einzel war sie gegen Laura Diaz beim 5&4 für die Amerikanerin jedoch chancenlos. Europa siegte dennoch souverän mit 17,5:10,5.
Bettina Hauert
2007 fand der Solheim Cup erneut in Schweden, genauer im Halmstad GK statt. Mit Bettina Hauert war zum zweiten Mal eine deutsche Spielerin im Feld. „Das war ein großartiges Event. In Erinnerung bleibt da sicher, wie du durch den Tunnel ans Tee kommst und die Zuschauer dich anfeuern. Da kommt eine Energie rüber, das kann man sich kaum vorstellen. Auf der anderen Seite dann die riesengroße Enttäuschung, dass wir verloren haben“, erinnert sich Hauert. Die Damen aus den USA siegten deutlich mit 16:12. Zwei Jahre später dann das selbe Ergebnis in Chicago, allerdings ohne deutsche Beteiligung.
Sandra Gal
2011 folgte die Revanche in Irland. Bei Dublin gab Sandra Gal ihr Debüt im Solheim Cup. Die damals 26-jährige Düsseldorferin hatte vor dem großen Duell mit den USA die KIA Classic gewonnen und ihren größten Triumph auf der LPGA Tour gefeiert. Wohl mit ein gewichtiger Grund, dass sie sich über einen Captain's Pick für Team Europa qualifizierte. Gal steuerte einen halben Punkt zum 15:13-Sieg für ihre Mannschaft bei.


