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Fabelhafte Leistung: Cecilie Volckens vom GC St. Leon-Rot spielt die beste Runde ihrer noch jungen Karriere | © DGV

Volckens: Persönliche Bestleistung

Cambridge/England – Mit ihrer persönlichen Bestleistung klettert die Athletin, die vom Münchener GC in die Kurpfalz gewechselt ist, im Klassement dieses international sehr stark besetzten Turniers vor der Finalrunde auf Rang drei. Titelverteidigerin Sabrina Wong aus Hong Kong spielt eine zweite sehr solide Runde, fällt aber hinter das deutsche Talent auf Platz fünf zurück.


Der Old Course des Gog Magog GC lag an diesem Tag in fast unwirklich sommerlicher Sonne und der Wind war völlig eingeschlafen. Beste Voraussetzungen, um diesen anspruchsvollen Course mit einem tiefen Score zu bezwingen, aber auch eine solche Chance will erstmal so eindrucksvoll genutzt werden.


„Das waren definitiv die beste Front Nine, die ich jemals gespielt habe. Ich habe wenige Fehler gemacht, bin in meinem Prozess geblieben und habe einfach versucht, nicht zu viel nachzudenken. Die ganze Runde hatte ich einfach nur Spaß und ich habe es total genossen, hier zu sein. Wenn dann noch ab und zu ein Putt fällt, kann es schnell tief werden. Meine beste Runde vorher war auch eine -6 (67), aber auf einem wirklich einfachen Platz. Die Runde zählt für mich nicht wirklich“, strahlte Volckens nach ihrer bisher besten Turnierrunde der noch jungen Karriere.
 

Auch die Bundestrainerin war von der Leistung der Athletin, die seit diesem Jahr zum Junior Team Germany gehört, sichtlich beeindruckt: „Cecilie hat heute sehr gut geputtet. Das war outstanding - und ich haben noch nicht mal alle guten Löcher von ihr gesehen. Das war wirklich gut von der Körpersprache, von der Schlagplanung, von der Ausführung, von der Klarheit, vom Selbstbewusstsein. Das freut mich wirklich für sie. Jetzt schauen wir mal, was da morgen aus der zweiten Reihe für sie noch geht.“
 

In Führung liegt Lana Guyout. Die Schweizerin, die vor zwei Wochen in Frankreich schon mit dem dritten Platz im Feld der Trophee Esmond ein echtes Ausrufezeichen gesetzt hat, führt mit neun Schlägen unter Par, gefolgt von der Schottin Carly McDonald, die einen Schlag weniger als Cecilie Volckens in der Büchern hat. Für die Spielerin des GC St. Leon-Rot geht es mit -6 in die Finalrunde.

Zhong klettert

Den zweitbesten Tagesscore aus deutscher Sicht lieferte Jinlei Zhong vom GC Mülheim/Ruhr ab. Das Talent aus dem Westen startete mit einem Doppelbogey, legte aber direkt ein Birdie nach. Auch der Rest der Front Nine war ein wilder Ritt. Nach einem weiteren Bogey und zwei weiteren Birdies ging es mit Even Par auf die zweite Halbrunde. Hier hielt die Athletin, die vom GC Hösel zum Nachbarn nach Mülheim gewechselt sind, ihre Scorekarte fast bis zum Ende sauber. Ein Bogey auf Loch 18 brachte den Score auf 73 (+1) Schläge. Mit dieser starken Performance kletterte Zhong um neun Plätze bis auf Rang 28.

T28 auch für Amelie Schmelcher

Platz 28 steht vor der Finalrunde auch für Amelie Schmelcher in den Büchern. Die Athletin des Marienburger GC hatte einen schweren Start in den Tag und lag nach der Front Nine bei vier über Par. Beeindruckend, wie Schmelcher sich auf der Back Nine wieder das Momentum zurück erkämpfte und noch vier Birdies auf die ihre Karte schreiben durfte. Insgesamt stand am Ende eine 74 (+2).
 

„Anfangs habe ich durch taktische Fehler einige Bogeys gespielt. Auf den Back Nine habe ich dann aber richtig gut gespielt, obwohl ich manche Drives ein bisschen verzogen habe. Die Par-5-Löcher konnte ich dann aber sehr gut nutzen“, bilanzierte die Kölnerin den Tag.

Zwischenfazit der Bundestrainerin

Esther Poburski war nach dem zweiten Wettkampftag insgesamt sehr zufrieden mit dem Auftreten der deutschen Spielerinnen: „Alles, was wir bewusst beeinflussen können, läuft wirklich gut. Die Mädels zeigen eine hohe Anpassungsfähigkeit. Daher machte es wirklich Spaß, da draußen zuzugucken. Wie immer: Das Putten kann noch besser werden, aber im Gegensatz zum ersten Tag war es schon viel besser. Vor allem die Distanzkontrolle war heute durch die Bank weg erkennbar besser. Ich freue mich auf morgen!“

Finalstartzeiten

Am Finaltag wird Cecilie Volckens im vorletzten Flight auf die Runde gehen. Um 12.46 Uhr geht die Deutsche gemeinsam mit der Titelverteidigerin Sabrina Wong und der Französin Elena Bastoni in den Kampf um Titel und Platzierung raus. Die Bedingungen werden weiterhin sehr freundlich sein. Wind steht kaum zu erwarten, allerdings wird die Sonne sich hinter einigen Wolken verstecken.


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