Partner des DGV

Platz vier beim Major: Matti Schmid
Platz vier beim Major: Matti Schmid | © Richard Heathcote/Getty Images

Vierter beim Major: Schmids bisher größter Moment

Es war der bedeutendste Auftritt seiner bisherigen Laufbahn. Matti Schmid aus dem Elite Team Germany war bei der PGA Championship im Aronimink Golf Club in der Finalgruppe in die Schlussrunde gestartet, ging nach erstklassigem Start als Führender auf die zweiten Neun – und landete beim Sieg des Engländers Aaron Rai schließlich auf einem hervorragenden vierten Platz.

 

Nach einem Bogey auf Bahn eins kam Schmid zunächst ins Rollen. Die besondere nervliche Aufgabe, bei einem der bedeutendsten Turniere, die es im Profigolf überhaupt gibt, auf einmal in eine Hauptrolle zu schlüpfen, schien dem 28-Jährigen nicht viel auszumachen – oder ihn gar zu beflügeln. Drei Birdies zwischen Loch zwei und sechs katapultierten seinen Namen an die Spitze des Tableaus. Auch auf den zweiten Neun blieb der Oberpfälzer stabil: Auf dem so schwierigen Platz in Newtown Square kamen ein weiteres Birdie auf dem kurzen Par 4 der 13 sowie zwei Schlagverluste hinzu. Die 69 und sein Gesamtergebnis von fünf unter Par brachten Schmid schließlich den vierten Rang.

 

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

„Das war definitiv eines der besten Turniere, die ich je gespielt habe", freute sich Schmid. „Nach dem Birdie auf der 13 dachte ich zwischenzeitlich, dass ich führe oder zumindest ganz vorne dabei bin. Als ich dann das nächste Mal aufs Leaderboard geschaut habe, lag ich plötzlich drei oder vier Schläge zurück. Deshalb wusste ich ehrlich gesagt nie so genau, wo ich wirklich stand. Nach dem Bogey an der 15, die heute ein wirklich schweres Loch war, wollte ich einfach nur noch so gut wie möglich ins Ziel kommen. Die beiden langen Par-Putts auf den Löchern 17 und 18 waren dann natürlich extrem wichtig. Insgesamt bin ich mit der Woche sehr zufrieden."

 

Die angenehmen Folgen von Schmids bislang besten Major-Leistung: der Sprung auf Rang 49 im FedExCup, Platz 65 in der Weltrangliste sowie ein Preisgeld in Höhe von 843.867 US-Dollar.

Rai dreht auf und setzt sich ab

Lob fand der Deutsche auch für den Sieger Aaron Rai, den er aus gemeinsamen Turnieren bereits gut kennt. Schmid bezeichnete den Engländer als vielleicht härtesten Arbeiter auf der Tour.

 

Rai drehte nach verhaltenem Start auf und notierte auf den abschließenden zehn Löchern vier Birdies und ein Eagle. Sein Gesamtergebnis von neun unter Par war am Ende zu gut für die Konkurrenz. Beim ersten Major-Sieg seiner Karriere ließ er Ryder-Cup-Star Jon Rahm und Alex Smalley um drei Schläge hinter sich und ist der erste Engländer seit 104 Jahren, der sich die Wanamaker Trophy sichert.

 

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Neben Schmid beendeten auch Justin Thomas und Ludvig Åberg das zweite Major des Jahres auf Position vier. 

 

Erfreulich endete das Turnier auch für Stephan Jäger, dem eine 69 (-1) gelang. Der Münchener aus dem Elite Team Germany beendete das Turnier auf Platz 18. Martin Kaymer kam am Sonntag auf 73 Schläge (+3) und schloss als 35. ab.

 

Für die beiden aktuell besten Spieler der Welt, Rory McIlroy und Scottie Scheffler, endete das Turnier jeweils mit einer 69 (-1) auf den Plätzen sieben (McIlroy) und 14 (Scheffler). 

 

Zum Endergebnis >>>

 

Weiteres zum Thema

Tipps der Redaktion