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Bryson DeChambeaus Reaktion auf ein Hole-in-One über sein Haus und Esther Henseleit spielt entspannte neun Löcher mit Youtuber Kevin Werner. | © youtube.com

Top Ten: Die besten Videos des Jahres

Amateur gewinnt 100.000

Der ehemalige US-Open-Champion Bryson DeChambeau hat sich längst auch abseits des Platzes als einer der erfolgreichsten Golf-Content-Creator etabliert: Er hat inzwischen rund 2,55 Millionen Abonnenten auf YouTube und über vier Millionen Follower auf Instagram. Besonders erfolgreich war seine „Break 50“-Serie, in der er gemeinsam mit prominenten Gästen versuchte, Runden in den 40ern zu spielen. Auch ein im Januar veröffentlichtes Video sorgte schnell für Aufmerksamkeit: In der Challenge „Make a Hole in One, Win $100,000!” durfte ein Amateur innerhalb von sieben Stunden ein Hole-in-One spielen, das mit 100.000 Dollar belohnt wurde. Tatsächlich lochte der Teilnehmer Jimmy bereits beim fünften Versuch ein, was für euphorische Szenen sorgte und DeChambeaus Status als feste Größe in der Golf-Internetwelt – auch über seine Aktivitäten als Spieler der LIV Golf hinaus – weiter festigte.

Longhitter toppt Abschlag ins Wasser

Auch beim elitären Arnold Palmer Invitational in Bay Hill sind Fehler nicht ausgeschlossen. Das musste der inzwischen 21-jährige Südafrikaner Aldrich Potgieter schmerzlich erfahren: Nach einem vielversprechenden Start mit einem Birdie auf dem ersten Loch der ersten Runde toppte der als Longhitter bekannte Shootingstar am sechsten Abschlag den Ball in den Teich vor dem Tee. Der Patzer des Profis sorgte im Netz schnell für Häme, wirkte auf viele Amateure aber auch tröstlich, weil er zeigte, dass selbst die Besten nicht vor Missgeschicken gefeit sind. Sportlich hatte der Fehler klare Folgen: Potgieter kassierte ein Doppel-Bogey auf dem Loch und verpasste schließlich den Cut. Zurück blieb vor allem das viel diskutierte Video dieses ungewöhnlichen Moments.

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Das große Ziel: Golfprofi werden

Richard Saunders, einer der besten deutschen Amateurgolfer und Sieger der Bernhard Langer International Amateur Championship 2025, spricht in einem Video des Kanals Bravery Reports über seinen Traum, Golfprofi zu werden und eines Tages von seinem Sport zu leben. Während im Golfsport meist nur die großen Namen wie Tiger Woods, Scottie Scheffler, Nelly Korda oder Rory McIlroy mit Millionenverdiensten verbunden werden, zeigt Saunders’ Beispiel, wie lang und unsicher der Weg dorthin tatsächlich ist. Mit einem Handicap von −4,0 stand er kurz vor dem Abitur in Köln und plante den Wechsel an ein College in den USA, um sich sportlich weiterzuentwickeln. Das Gespräch macht deutlich, wie groß seine Ambitionen sind, aber auch, dass selbst für hochtalentierte Spieler der Schritt vom Amateur- zum Profisportler mit vielen Herausforderungen verbunden ist.

Neue Golf-Serie mit Owen Wilson

Im Mai dieses Jahres hat Apple TV+ den ersten Trailer zur neuen Golf-Comedy-Serie „Stick“ veröffentlicht, die am 4. Juni mit drei Episoden Premiere feierte. In der zehnteiligen Serie spielt Owen Wilson den ehemaligen Profi-Golfer Pryce Cahill, dessen Karriere vor 20 Jahren endete. Nach privaten und beruflichen Rückschlägen sieht er seine letzte Chance darin, das 17-jährige Golf-Talent Santi (Peter Dager) zu fördern. Jason Keller fungierte als Executive Producer. Die Serie ist eine emotionale Komödie über Familie, Neuanfänge und Beziehungen im Golfsport. Neben Owen Wilson zählen Marc Maron, Judy Greer und Timothy Olyphant zum hochkarätigen Cast. Ergänzt wird die Besetzung durch zahlreiche Gastauftritte von Golfstars wie Collin Morikawa, Max Homa und Wyndham Clark sowie bekannten Stimmen wie Jim Nantz und Trevor Immelman.

Schmid im RTL-Interview

Im Vorfeld der BMW International Open traf das Team von RTL Sport den deutschen Topgolfer Matti Schmid im Golfclub München Eichenried zu einem Interview am 18. Grün. Der 28-jährige Regensburger ist aktuell die Nummer eins im deutschen Herrengolf vor seinem Elite-Team-Germany-Kollegen Stephan Jäger. Im Gespräch mit Reporter Daniel Becker sprach er über die Entwicklung des deutschen Profi-Golfs, sein Leben auf der PGA Tour und seine persönlichen Erinnerungen an die BMW International Open. Dabei betonte Schmid trotz der hohen Preisgelder seine sportliche Motivation und sein klares Ziel, eines Tages zu den Top Ten der Welt zu gehören und beim Ryder Cup anzutreten. Er sieht sich auf einem vielversprechenden Weg.

Golf mitten in der Stadt – der Urban Golf Club Nürnberg

Mitten im Nürnberger Stadtteil St. Johannis zeigt der Urban Golf Club e. V., dass Golf auch fernab klassischer Anlagen funktionieren kann. Auf einem ehemaligen Sportplatz entstand eine kompakte Midi-Target-Golfrange, die Präzision statt Länge belohnt. Hier wird bewusst auf Kleiderordnung sowie starre Mitgliedsmodelle verzichtet. Spezielle Rangebälle mit realistischer Flugkurve ermöglichen ein authentisches Spielgefühl, ohne Einsteiger zu überfordern. Der Ort ist zugleich ein urbaner Treffpunkt. So entsteht in Nürnberg eine kreative Mischung aus Sport, Gemeinschaft und Regelbruch, die dem Golfsport ein neues, unelitärer wirkendes Gesicht verleiht.

Chris von PietSmiet beim Creators Golf Cup

Beim ersten Creators Golf Cup in Köln bewies Chris von PietSmiet, alias Christian Stachelhaus, dass er nicht nur als YouTuber, sondern auch auf dem Golfplatz überzeugen kann. Das Event brachte bekannte Content Creator und unter anderem auch den Profi Max Schmitt zusammen. Letzterer verpasste an einem Par 3 nur knapp ein Hole-in-One. Das auf YouTube veröffentlichte Video hält diesen Beinahe-Traumschlag sowie den emotionalen Höhepunkt fest: ein Stechen in Form einer Putt-Challenge zur Ermittlung des Siegerteams. Dabei rückte Chris erneut in den Mittelpunkt und prägte einen Golftag, der ihm – und den Zuschauern – nachhaltig in Erinnerung bleiben dürfte.

Christensen im Fokus

Nach seiner Rookie-Saison auf der HotelPlanner Tour blickte der deutsche Nachwuchsgolfer Tiger Christensen in einem Video auf den bislang größten Moment seiner Karriere zurück: seinen Start bei der Open Championship 2023. Der 22-Jährige vom Hamburger GC Falkenstein absolvierte 2025 eine solide erste Profisaison mit zehn Cuts in 21 Turnieren und beendete die Road to Mallorca auf Rang 96, wobei ein elfter Platz bei der German Challenge in Neuburg an der Donau sein sportliches Highlight darstellte. Dennoch überragt für Christensen die Teilnahme an der Open als Amateur alles bisher Erreichte, da er dort erstmals in einem Feld mit den besten Spielern der Welt abschlagen durfte – ein prägendes Erlebnis, über das er auf der Instagram-Seite der Tour offen spricht.

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Doku zeigt Pauls letzte Chance auf Klassenerhalt

Die Dokumentation „On the Bubble“ gibt einen eindringlichen Einblick in den existenziellen Kampf um die Spielberechtigung auf der DP World Tour und begleitet drei Profis bei der Genesis Championship in Südkorea, für die es um die gesamte Saison – und mehr – ging. Im Fokus stehen der Deutsche Yannik Paul, der Australier David Micheluzzi und der Kanadier Aaron Cockerill, die in Cheonan unter immensem sportlichem und mentalem Druck um einen Platz unter den Top 115 der Race to Dubai kämpften, der die Startberechtigung für 2026 sichert. Während Micheluzzi offen über Existenzängste trotz vermeintlich sicherer Ausgangslage spricht, ringt Paul als Ranglisten-116. zwischen sportlicher Notwendigkeit und persönlicher Gelassenheit, und Cockerill beschreibt den Druck als größer als bei einem Siegkampf. Die Doku zeigt schonungslos, wie dünn die Grenze zwischen Erfolg und Scheitern im Profisport ist – und wie sehr diese Entscheidungsmomente Karrieren prägen können.

Neun Löcher mit Esther Henseleit

In einem knapp einstündigen Video trifft die erfolgreichste deutsche Golferin der vergangenen Jahre, Esther Henseleit, auf den YouTuber Kevin Werner zu einem Neun-Löcher-Match. Sie spricht offen über ihre Karriere und allen voran über den emotionalen Höhepunkt, die Silbermedaille bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris, die für sie die Erfüllung eines Kindheitstraums bedeutete. Die Spielerin des Elite Team Germany gibt dabei persönliche Einblicke in ihre Spielweise, erklärt bevorzugte Ballkurven, typische Fehler von Amateuren, Turnierplanung und Schwunggedanken und erläutert anschaulich Fachbegriffe wie den „Flyer“. In entspannter Atmosphäre entsteht so ein unterhaltsames und zugleich lehrreiches Gespräch, das ihre sportliche Klasse ebenso unterstreicht wie ihre Rolle als sympathische und kompetente Botschafterin des Golfsports.

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