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Amelie Schmelchers vom Marienburger GC startet bei unerwartet sonnigem Wetter in England | © DGV

Start in England

Cambridge/England – Drei Jahre, nachdem sich Antonia Steiner vom GC Hubbelrath den Titel bei der R&A Girls´ U16 Amateur Championship gesichert hat, steht nun die achte Auflage dieses erst seit 2018 ausgetragenen Turniers an. Turniere des R&A haben aber immer ein besonderen Stellenwert und sind immer sehr professionell organisiert.


Der Old Course des Gog Magog GC wird in diesem Jahr mit 5.350 Metern als Par 72 gespielt. 2025 hatte die Spielleitung den Course einige Meter kürzer gesteckt und mit Par 71 spielen lassen.
1901 wurde dieser Platz angelegt und bietet etliche Herausforderungen, gleichzeitig ermöglicht er aber auch tiefe Scores.

Volckens auf T15

Cecilie Volckens, die 2025 in Tschechien ihren ersten internationalen Sieg geholt hatte, ist nun zum zweiten Mal bei dem U16-Turnier des R&A am Start. Die Athletin des GC St. Leon-Rot, die im Vorjahr noch die Farben des Münchener GC getragen hatte, gehört inzwischen zum Junior Team Germany und wird bei diesem Turnier von Bundestrainerin Esther Poburski betreut.
Volckens startete zwar mit einem Bogey, zeigte anschließend aber eine ganz starke Reaktion und hatte sich mit drei Birdies schon nach der siebten Bahn auf zwei unter Par verbessert. Nach einem weiteren Bogey auf dem achten Grün ging es mit -1 auf die Back Nine.
 

Auch hier war wieder eine gute mentale Verfassung gefordert, denn auf Loch 13 musste die Wahl-Kurpfälzerin einen Doppelbogey notieren. Stark, wie Cecilie Volckens ihren Score mit ihrem vierten Birdie direkt wieder auf Null stellte und mit 72 (Even Par) ins Clubhaus kam. Lohn für die gute Leistung ist als beste Deutsche zunächst Rang 15.


„Dieses Turnier ist definitiv ein Highlight in meinem Kalender. Auch dieses Jahr ist der Platz wieder in einem sehr gepflegtem Zustand und es macht unfassbar viel Spaß, sich hier mit den besten in seinem Alter zu messen. Meine Runde war definitiv nicht langweilig. Ich habe heute viel Sand gesehen und mich immer wieder in knifflige Situationen gebracht. Geputtet habe ich ganz gut und im Großen und Ganzen war es eine solide Runde“, fasste Volckens ihren Tag zusammen.

Viele Birdiechancen

Amelie Schmelcher vom Marienburger GC musste auf den ersten sechs Löchern drei Bogeys notieren, hielt anschließend ihren Score aber sehr gut zusammen und gleich zwei weitere Bogeys noch die saubere Birdies aus. Ingesamt hatte sich die Rheinländerin oft durch gute Drives in aussichtsreiche Lagen gebracht und daraus auch etliche Birdiechancen kreiert. Auf den Grüns lief es aber nicht ganz rund und so war der Endscore mit 75 (+3) nicht so gut, wie das Spiel es hergegeben hätte.
„Der Platz hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe auch richtig gut gespielt, außer auf den Grüns“, lautete daher auch Schmelchers Fazit des Tages.

Schlaggleich mit der Spielerin des Kölner Traditionsclubs startet auch Luise Jung mit einer 75 (+3) ins Turnier. Jung kommt vom Mainzer GC, ist aber seit diesem Jahr beim GC St. Leon-Rot zu Hause. Einen Doppelbogey auf Loch 2 glich Jung mit zwei Birdies auf den Löchern 4 und 7 wieder aus. Anschließend wollte kein weiteres Birdie fallen, so dass drei Bogeys den Endscore und damit den geteilten 29. Platz bedeuten.

Achterbahnfahrt

Eine besondere Achterbahnfahrt bestand Emma Holst vom GC Hubbelrath. Die Rheinländerin hat tatsächlich von Eagle bis Triplebogey alle Zahlen auf ihrer Scorekarte. In Summe kam bei diesem bunten Bild eine 76 (+4) heraus. Platz 37 teilt Holst sich mit Namensbase Emma Schulz-Hanßen vom GC St. Leon-Rot, die neben sechs Bogeys auch zwei Birdies notiert hatte.

Auch die gebürtige Chinesin Jinlei Zhong vom GC Mülheim/Ruhr kam mit 76 Schlägen ins Recording. Das Talent, das erst vor fünf Jahren mit Golf begonnen hat, brachte in der Endphase drei ihrer vier Birdies unter und zeigte damit, dass sie mental stabil ist.
Lea Meffle vom GC St. Leon-Rot verbesserte sich mit zwei späten Birdies noch auf 76 (+4) Schläge.


Vorzeitig Abreise

Als dritte Spielerin des Junior Team Germany war Helena Baraka vom GC St. Leon-Rot gemeldet und auch mit dem Team nach England angereist. Aufgrund einer Verletzung ging es für das Talent aus Bayern aber schon am ersten Turniertag wieder in die Heimat, um dort medizinisch abklären zu lassen, welche Schritte für die baldige Genesung nötig und richtig sind.

Frühling in England

Bei ruhigem Frühlingswetter und wenig Wind hatten die U16-Talente der Welt beste Voraussetzungen, auf diesem herausfordernden Platz gut zu scoren, aber auch viel in Sachen Spieltaktik zu lernen.

 

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