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Großer Titel in Wales: Jennifer Sräga
Großer Titel in Wales: Jennifer Sräga | © Oisin Keniry/R&A/R&A via Getty Images

Sräga gewinnt G4D Open in Wales

Celtic Manor ist vielen Golffans ein Begriff. Einerseits als Austragungsort der Wales Open der DP World Tour, aber vor allem natürlich als Bühne für den Ryder Cup 2010. Man hat viele Szenen noch im Kopf: McDowells Siegputt, Mahans verpatzter Chip, Martin Kaymers Debüt. Am Ende siegten die Europäer im Montagsfinale unter Kapitän Colin Montgomerie.

 

16 Jahre später folgte ein weiteres Highlight auf der Anlage nahe Cardiff: Bei der G4D Open traten 80 Spielerinnen und Spieler mit Behinderungen aus 25 Nationen in insgesamt neun Sportklassen an. Das Turnier wird gemeinsam von The R&A und der DP World Tour ausgerichtet und von der EDGA unterstützt. In diesem Jahr fand es erstmals in Celtic Manor statt – nach drei Auflagen zuvor in Woburn.

 

Der Sieg bei den Damen ging sensatioonell an Jennifer Sräga. Die 26-Jährige aus Senden setzte sich in einem packenden Finale gegen die Niederländerin Daphne van Houten durch, die in den vergangenen Jahren zweimal triumphiert hatte und auf ihren dritten Titel in Serie gehofft hatte.

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Besonderer Moment

Die endgültige Entscheidung fiel auf der 18. Bahn: Während Sräga ein wichtiges Par sicherte, unterlief van Houten ein Doppelbogey, was am Ende den Ausschlag gab. Zwei Birdies auf den ersten neun Löchern hatten Sräga zuvor die nötige Grundlage verschafft. Ihr Gesamtergebnis nach 54 Löchern: 246 Schläge.

 

Für Sräga ist der Sieg ein besonderer Moment. Bereits im Vorjahr hatte sie beim G4D Open überzeugt und den zweiten Platz belegt. Diesmal war ihr Ziel klar: „Ich bin wirklich stolz, weil mir das so viel bedeutet. Es war mein Ziel, diese riesige Trophäe in den Händen zu halten. Jetzt bin ich glücklich, dass ich sie mitnehmen kann."

 

„Es fühlt sich großartig an", so Sräga weiter. „Ich bin hierher gekommen, um zu gewinnen. Im vergangenen Jahr war es etwas traurig. In dieser Woche habe ich versucht, stark zu bleiben und die Konzentration bis zum letzten Loch aufrechtzuerhalten. Ich bin sehr glücklich darüber, dass mir das dieses Jahr gelungen ist."

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