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Sicher und präzise: Wenn die Schwungbewegung passt, stimmt meistens auch der Ballflug. | © golfsupport.nl/Tyrone Winfield

Sieben Drills, die jeder Golfer kennen sollte

Manchmal ist es auch im Training gar nicht so einfach, die richtige Entscheidung zu treffen. Wenn es darum geht, den Schwerpunkt zu setzen oder das passende Hilfsmittel zu finden. Vaughan Hawtrey, den Sie als regelmäßige User auf Golf.de natürlich kennen, schwört auf den sogenannten Alignment Stick, ein dünner Stab, der als Kontroll-Tool für die Ausrichtung hilft – und noch viele andere Vorteile bietet. Sieben Übungen, die jeder Golfer kennen sollte und für die Sie einen solchen Stick benötigen, erklärt Hawtrey in seinem Video (s.u.). 

1. Zielausrichtung verbessern

Die häufigste Fehlerquelle beim Golf ist eine falsche Ausrichtung. Bedeutet: Sie stehen falsch und schlagen deshalb nicht in die gewünschte Richtung. Mit einem Alignment Stick, auch Tourstick genannt, der parallel zum Ziel ausgerichtet wird, lässt sich die Ziellinie sichtbar und präzise festlegen. So wird der Schwung auf der richtigen Ebene ausgeführt – idealerweise mit einer geraden Schlagfläche im Treffmoment.

2. Rückschwung auf der Ebene halten

Ein in den Boden gesteckter Stick hilft, den Schläger beim Rückschwung auf der idealen Schwungebene zu führen. Ziel ist, den Schläger möglichst nah am Stick bis zur 9-Uhr-Position zu bewegen. So entsteht ein kontrollierter Rückschwung ohne unnötige Hebebewegungen.

3. Abschwungfehler korrigieren (außen/innen)

Viele Golfer kommen im Abschwung zu steil von außen – mithilfe des Sticks lässt sich das korrigieren. Wer sich zu nah an den Stick bewegt, muss die Arme stärker senken und lernt, auf der richtigen Bahn zu schwingen. Bei Spielern, die stark von innen an den Ball kommen, wird der Stick auf der anderen Seite platziert. Hawtrey zeigt's im Video.

4. Durchschwung verbessern – als Slicer

Spieler mit Slice-Tendenz neigen dazu, nach links zu schwingen, um die ungewünschte Rechtskurve zu kompensieren. Keine gute Idee. Der Stick wird nun leicht schräg zwischen Ball und Zielrichtung positioniert, um den Schläger im Durchschwung bewusst nach rechts zu führen. So wird ein flacherer Eintreffwinkel gefördert und sogar eine leichte Draw-Kurve erzeugt.

5. Durchschwung verbessern – als Hooker

Wer zum Hook tendiert, muss hingegen bewusst nach links durchschwingen, um die Rechtskurve in der Bewegung zu korrigieren. Der Stick wird ebenfalls zwischen Ball und Ziel gesteckt, jedoch mit einer leichten Neigung nach rechts. Diese visuelle Barriere zwingt den Spieler zu einer neutraleren Schwungbahn.

6. In der Schwungachse bleiben

Ein Stick nahe der rechten Hüfte zeigt, ob die Hüfte beim Rückschwung korrekt rotiert oder zu weit nach außen driftet. Die Übung fördert eine stabile Achse, eine saubere Rotation und ein besseres Gefühl für Spannung und Gewichtsverlagerung. Besonders hilfreich, wenn man Schwierigkeiten damit hat, zuerst den Ball und dann den Boden zu treffen.

7. Zielgenauigkeit testen (mit Zwischenziel & Nudel)

Jetzt kommt eine Nudel ins Spiel – die schützt den Alignment-Stick, der zwar grundsätzlich robust ist, aber durchaus kaputtgehen kann. Das Tool wird zwischen Ball und Ziel positioniert und gibt ein direktes Feedback zur Schwungrichtung. Wird die Nudel bei korrekter Ausrichtung und sauberem Schwung getroffen, stimmen Ausrichtung, Schlagfläche und Schwungebene. Die Übung eignet sich besonders gut zum Selbstcheck – am besten mit einem Eisen vier.

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