Schmitts 59 ist bis heute unerreicht
Eine 59 gab's zuletzt in Runde zwei der German Challenge powered by VcG. 59 und DGL? Da war doch was: „Jeden Schlag habe ich tatsächlich nicht mehr parat, aber die meisten schon“, sagt Max Schmitt. Mit einem sensationellen Ergebnis führte er die Männer aus dem GC Rheinhessen am letzten Spieltag der Saison 2022 zum Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Der Tour-Pro spielte die 18 Bahnen zu Hause auf dem Wißberg mit nur 59 Schlägen. Das bedeutete Platzrekord und das beste Ergebnis in der DGL-Historie. Schmitt spielte einen Eagle, elf Birdies und sechs Par - unter dem Strich also 13 unter Par auf dem 72er-Kurs.
Es gibt sogar noch ein Video von seinem letzten Putt, wobei: „Es wäre sogar eine 58 möglich gewesen, aber sein Putt zum Eagle auf der 18 ist nicht gefallen“, erzählt Jan Pelz. Er ist heute Coach der Männer im Frankfurter GC, war damals Trainer in Rheinhessen und begleitet Max Schmitt, seitdem dieser zehn Jahre alt ist. Der Topscore Schmitts im August 2022 sei sehr wichtig gewesen, um den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga Mitte zu sichern. „Die Runde war wirklich etwas ganz Besonderes. Der Platz ist nicht sehr schwer, aber man muss schon richtig gut Golf spielen können, um überhaupt Mitte 60 zu kommen“, so Pelz.
Den Ball seiner Toprunde hatte Schmitt seinem Caddy geschenkt. „Wir haben im Clubhaus aktuell zwar keinen Aushang dazu, aber das Foto und die Scorekarte liegen uns noch vor von damals“, erzählt Immanuel Comtesse, Geschäftsführer des GC Rheinhessen. Für Schmitt war die 59 ein Paradebeispiel dafür, wie verrückt Golf manchmal sein kann. „Ich hatte zuvor bei der BMW International Open mein schlechtestes Turnier ever gespielt – und dann das.“ Planen könne man so etwas sowieso nicht, aber an diesem Tag sei schon sehr viel richtig gelaufen. Die 59 ist bis heute unerreichter DGL-Topscore.








