Schmid mit Saisonbestleistung
Mit Esther Henseleit (T10 in Singapur) und Alexandra Försterling (T5 in Australien) hatten an diesem Wochenende bereits zwei Kolleginnen von Matti Schmid aus dem Golf Team Germany mit erstklassigen Resultaten auf sich aufmerksam machen können. Im Finale der Cognizant Classic auf dem Champion Course des PGA Nationals in Florida konnte auch der Bayer überzeugen.
Nach einer 67 am Samstag hatte der 28-Jährige bereits einen Sprung nach oben auf dem Leaderboard vollzogen, ein weiterer folgte in Runde vier. Vier Birdies und ein Bogey standen neben 13 Pars am Ende auf seiner Scorekarte. Die daraus resultierende 68 sorgte für ein Gesamtergebnis von zehn Schlägen unter Par – und für das erste Top-Zehn-Ergebnis der Saison. Am Ende reihte sich der Olympionike auf dem neunten Rang ein. Die Folgen seines bisher besten Auftritts in dieser Saison: Ein Preisgeld in Höhe von 252.000 Dollar, ein Sprung auf Position 73 im FedExCup und die Rückkehr unter die Top 100 der Weltrangliste (Platz 96). Schmids Elite-Team-Germany-Kollege Stephan Jäger hatte den Cut verpasst.
Echavarria fängt Lowry ab
Den Sieg sicherte sich Nico Echavarria nach einer bogeyfreien Schlussrunde. Der Kolumbianer lag drei Löcher vor Schluss noch drei Schläge zurück, profitierte dann jedoch von Shane Lowrys Einbruch auf der gefürchteten „Bear Trap“: Der Ire kassierte auf den Löchern 16 und 17 nach Abschlägen ins Wasser jeweils ein Doppelbogey und verspielte so seine Führung.
Echavarria kam auf 17 unter Par und gewann mit zwei Schlägen Vorsprung vor Lowry sowie den US-Amerikanern Austin Smotherman und Taylor Moore. „Manchmal braucht man gute Breaks“, sagte der 31-Jährige, der damit seinen dritten PGA-Tour-Titel und den ersten in den USA feierte – inklusive Masters-Ticket und der bislang höchsten Siegprämie seiner Karriere.









