Rory jagt Montys Acht
Bernhard Langer holte sich die Krone der European Tour zweimal: 1981 und 1984 war Deutschlands Golf-Legende bester Spieler der Gesamtwertung am Ende eines Jahres. Zur Saison 2009 wurde die traditionelle Geldrangliste, die European Tour Order of Merit, vom Race to Dubai abgelöst. Bereits ein Jahr später, 2010, stand mit Martin Kaymer wieder ein Deutscher am Ende der Saison ganz oben im Ranking. Der aktuelle König der Serie ist aber ohne Zweifel Rory McIlroy.
Der Nordire hat die Serie bereits siebenmal gewonnen: 2012, 2014, 2015 und von 2022 bis 2025 „Dieser Golfplatz ist gut für mich und es ist ein Ort, an dem ich immer gut abgeschnitten habe“, sagt Europas Held – nicht nur im Ryder Cup, sondern auch auf der Tour. Der Weltranglisten-Zweite hatte mit seinem sechsten Triumph 2024 mit dem großen Seve Ballesteros gleichgezogen und überholte ihn mit dem erneuten, nun siebten Gesamtsieg in 2025. Spaniens Golf-Legende stand ebenso sechsmal am Ende einer Saison ganz oben: 1976, 1977, 1978, 1986, 1988 und 1991.
Alle Race-to-Dubai-Champions seit 2009
Nun gibt es also nur noch einen, der mehr Gesamtsiege auf der DP World Tour (früher European Tour) auf dem Konto hat: Colin Montgomerie ist mit acht Titeln nach wie vor unerreicht in dieser Kategorie. Dem Schotten, der im Übrigen nie ein Major gewinnen konnte, gelang das Kunststück, siebenmal in Serie die Order of Merit zu holen – von 1993 bis 1999. Wohl ein Rekord für die Ewigkeit. Seinen achten Triumph feierte Monty 2005. Klar will McIlroy 2026 seinen achten Streich machen. Nach Nummer sieben in 2025 wackelt Montgomeries einst als unerreichbar geltender Rekord dann doch ziemlich.









