Reed vorn, drei Deutsche im Cut und die Tour castet Serien-Stars
„Es hat sich gut angefühlt heute Morgen und ich habe nur ein Grün verfehlt. Das hilft definitiv“, sagte Patrick Reed. Der US-Amerikaner, der eigentlich auf der LIV Series unterwegs ist, macht mal wieder einen Ausflug auf die DP World Tour und kam in Durchgang zwei der Dubai Desert Classic mit einer bogeyfreien 66 ins Clubhaus (inklusive Eagle auf Bahn 13). Er wird mit gesamt -9 als Führender ins Wochenende gehen und versuchen, weiterhin Spaß zu haben.
Spaß ist das Stichwort, denn die Tour-Verantwortlichen haben sich bei diesem Event etwas Besonderes einfallen lassen: eine Art Casting für eine TV-Serie im Stil der 1980er-Jahre. Stars wie Tommy Fleetwood (beste Föhnfrisur), Viktor Hovland (als Kavalier mit roter Rose) oder Luke Donald als „The Captain“ werden in einem kurzen Trailer als Hauptdarsteller von „Fairway Friends – The New Season“ vorgestellt. Schlechte Bildqualität, kitschige Musik dazu – fertig. Erinnert an eine Mischung aus „Eine schrecklich nette Familie“, „21 Jump Street“ und „Denver Clan“. Durchaus unterhaltsam; das Ding geht viral und die Fans wollen mehr.
Weniger gut lief es in Runde zwei der Dubai Desert Classic im Emirates GC am Freitag für die Deutschen: Nicolai von Dellingshausen konnte die 69 vom Vortag nicht bestätigen und brauchte in Runde zwei wie Landsmann Freddy Schott 74 Schläge. Mit einer 73 kam Marcel Schneider über die Linie. Alle drei fielen im Klassement zwar zurück, bekommen am Wochenende aber die Chance, es besser zu machen. Vorzeitig ausgeschieden ist dagegen Marcel Siem (72, 76/+4).








