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Ist zum vierten Mal in Folge bei den FedExCup-Playoffs dabei: Stephan Jäger. | © 2025 Getty Images

Playoffs mit zwei Deutschen und ohne McIlroy

PGA Tour: FedEx St. Jude Championship

TPC Southwind, Tennessee, 7. bis 10. August

Nur wenige Turniere im Jahr weisen eine so hohe Leistungsdichte auf wie die Playoff-Events im Anschluss an die reguläre PGA-Tour-Saison. Für die FedEx St. Jude Championship sind nur die Top 70 der Saisonwertung spielberechtigt. Es geht um insgesamt 20 Millionen US-Dollar Preisgeld und das Weiterkommen in die zweite Runde. Die Top 50 sind dann bei der BMW Championship dabei, bei der Tour Championship in Atlanta spielen schließlich nur noch die Top 30. Nach diesen drei Wochen steht der Gesamtsieger fest. Im vergangenen Jahr war dies Scottie Scheffler. Und vieles spricht dafür, dass ihm das auch diese Saison wieder gelingt.

 

Scheffler könnte der erste Spieler überhaupt sein, der den FedExCup verteidigt. Bislang konnten nur Tiger Woods und Rory McIlroy den begehrten Pokal mehrmals gewinnen. Der Texaner geht als Nummer eins in die Playoffs, nachdem er in diesem Jahr bereits vier Titel geholt hat. Selbstverständlich ist der Weltranglistenerste auch diese Woche im TPC Southwind Top-Favorit. Seit elf Turnieren hat er die Top Ten nicht mehr verpasst und sein Sieg bei der Open Championship vor wenigen Wochen unterstrich einmal mehr seine aktuell unerreichte Klasse. Dass mit Rory McIlroy der derzeit zweitbeste Golfer der Welt als einziger aus den Top 70 fehlt, macht Scheffler nur noch zu einem größeren Favoriten auf den Sieg.

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Zum ersten Mal dabei im TPC Southwind ist Matti Schmid vom Elite Team Germany. Der gebürtige Regensburger hatte am vergangenen Sonntag in einem spannenden Thriller das bessere Ende für sich und verteidigte den 70. Platz im FedExCup, indem er in der Finalrunde der Wyndham Championship drei abschließende Birdies erzielte. Das Erreichen der Playoffs macht Schmids Saison auf der PGA Tour bereits jetzt zu seiner besten, nachdem er im vergangenen Jahr noch hart um seine Tourkarte kämpfen musste. Diese ist nun bereits gesichert. Sollte er sich außerdem für die BMW Championship qualifizieren, hätte er auch Startplätze für die Signature Events 2026 sicher. Für Schmid steht also eine weitere wichtige Woche bevor. Doch dass er in der entscheidenden Phase seine Nerven im Griff hat, hat er am Sonntag eindrucksvoll gezeigt.

 

Zweiter Deutscher im Feld ist Stephan Jäger. Der gebürtige Münchner schaffte es als 58. des FedExCups ins Teilnehmerfeld. In dieser Saison erreichte er dreimal die Top Ten, doch zuletzt ging ihm die gute Form etwas abhanden. Bei drei der vergangenen vier Starts verpasste der PGA-Tour-Sieger den Cut. Im Gegensatz zu Schmid verfügt Jäger aber inzwischen über Erfahrung bei den Playoffs. Für ihn ist es bereits der vierte Start in Folge bei der FedEx St. Jude Championship. Sein bisher bestes Ergebnis war der geteilte 20. Rang im Jahr 2023.

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Es gibt eine interessante Statistik zum Titelverteidiger Hideki Matsuyama: Der Japaner konnte zwar den Jahresauftakt auf Hawaii gewinnen, wartet aber seitdem auf ein Ergebnis unter den Top 25. Die Zeichen für eine erste erfolgreiche Titelverteidigung bei der FedEx St. Jude Championship seit Daniel Berger im Jahr 2017 stehen also nicht wirklich gut.

 

Besser lief es zuletzt beispielsweise bei Cameron Young, der am Sonntag in North Carolina endlich seinen ersten PGA-Tour-Titel holen konnte. Er geht als 16. des FedExCups in die Playoffs. Weitere heiße Titelanwärter sind Matt Fitzpatrick, Harris English und Xander Schauffele.

Ladies European Tour: PIF London Championship

Centurion Club, England, 8. bis 10. August

Das letzte Major des Jahres ist Geschichte, doch die Ladies European Tour macht keine Pause. Es geht von Wales direkt weiter nach England zu einem weiteren Höhepunkt im Turnierkalender. Die mit zwei Millionen US-Dollar dotierte PIF London Championship ist Teil der PIF Global Series, die in dieser Saison bereits Stopps in Saudi-Arabien und Südkorea eingelegt hat. Diese Woche geht es in den berühmten Centurion Club, der unter anderem 2022 Austragungsort des allerersten LIV-Events war. Das Teilnehmerfeld kann sich durchaus sehen lassen. Allein acht Solheim-Cup-Spielerinnen haben gemeldet.

 

Vorneweg sind hier die beiden Lokalmatadorinnen Georgia Hall und Charley Hull zu nennen. Hall ist als ehemalige Open-Siegerin und fünfmalige Solheim-Cup-Spielerin eine der erfolgreichsten Golferinnen ihres Landes. Bei diesem Turnier stand sie bereits mehrfach kurz davor, den Titel zu holen. In den vergangenen vier Jahren erreichte sie bei ihrem Heimevent immer die Top Fünf. In dieser Saison läuft es bislang jedoch etwas holprig. Erst ein Top-Ten-Ergebnis steht in Halls Bilanz. Deutlich formstärker präsentierte sich Hull. Bei der Womens Open in Wales spielte sie um den Sieg und wurde am Ende geteilte Zweite. Mit Mimi Rhodes, der aktuellen Führenden der LET Order of Merit, reiht sich eine weitere Engländerin in den Kreis der Top-Favoritinnen ein.

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Weitere große Namen im Teilnehmerfeld sind Carlota Ciganda und Celine Boutier. Beide können ebenfalls auf große Solheim-Cup-Erfahrung zurückblicken und haben bereits große Turniere gewonnen. Ciganda gewann erst kürzlich die Meijer Classic auf der LPGA Tour. Boutier, Gewinnerin der Evian Championship 2023, ist mit Platz 17 in der Weltrangliste eine der besten Europäerinnen. Mit Patty Tavatanakit ist eine weitere Major-Siegerin dabei. Die Thailänderin triumphierte 2021 bei der Chevron Championship und 2024 beim Saudi Ladies International. An Topstars mangelt es dem ersten Turnier nach der Open also ganz gewiss nicht.

 

Für die deutschen Spielerinnen ist es umso attraktiver, sich mit diesen etablierten Tour-Profis zu messen. Mit Olivia Cowan, Alexandra Försterling, Chiara Noja, Helen Briem, Laura Fünfstück, Patricia-Isabel Schmidt und Polly Mack sind sieben Deutsche am Start. Während Cowan, Försterling, Briem und Fünfstück direkt vom Major im Royal Porthcawl Golf Club kommen, hatten Noja, Schmidt und Mack zuletzt eine Pause. Fünfstück hat richtig gute Erinnerungen an die London Championship. Im vergangenen Jahr, als Leona Maguire gewann, wurde sie Siebte. Noch besser lief es für Cowan im Jahr zuvor, als sie sich mit ihrer Landsfrau Sophie Witt den sechsten Platz teilte.

DP World Tour: Nexo Championship

Trump International Golf Links, Schottland, 7. bis 10. August

Nach vierjähriger Abstinenz ist die Scottish Championship zurück. Doch vieles ist neu. So ist Nexo der neue Titelsponsor und der Austragungsort wurde vom Fairmont St. Andrews zum Trump International Golf Links geändert. Während die DP World Tour erstmals in Aberdeenshire gastiert, trägt die Legends Tour bereits seit drei Jahren hier die Staysure PGA Seniors Championship aus, die erst letzte Woche stattfand. Der US-Amerikaner Bo van Pelt, ein alter Bekannter von der PGA Tour, konnte auf dem 2012 von Martin Hawtree entworfenen Kurs gewinnen.

 

Die Premierenausgabe der Nexo Championship war die letzte Austragung im Jahr 2020, bei der der inzwischen unter der Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate antretende Adrian Otaegui sein erstes Zählspiel-Event auf der DP World Tour gewann. Nun, fünf Jahre später, hat er endlich die Möglichkeit zur Titelverteidigung. Seit seinem Sieg in St. Andrews konnte er mit dem Andalucía Masters 2022 und der Volvo China Open 2024 zwei weitere Turniere gewinnen. Allzu viele große Namen sind diese Woche nicht vertreten. Mit Platz 85 in der Weltrangliste ist der Norweger Kristoffer Reitan der höchstplatzierte Spieler. Ansonsten zählen die Engländer Jordan Smith und Marco Penge sowie der Italiener Francesco Laporta zu den Top-Favoriten.

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Mit Jannik de Bruyn, Maximilian Rottluff und Freddy Schott sind auch drei deutsche Golfer mit von der Partie. De Bruyn kommt direkt von seinem unglaublichen Mannschaftserfolg mit dem GC Hösel beim Final Four nach Schottland und wird mit viel Rückenwind abschlagen. Apropos Wind: Zu Beginn der Woche fegte Sturm „Floris” über die Region rund um Aberdeen und sorgte für Windgeschwindigkeiten von bis zu 145 Kilometern pro Stunde. Folglich musste die Anlage des Trump International Golf Links am Montagmittag evakuiert werden. Ab Dienstag soll sich der Wind jedoch auf eine für diese Gegend gewöhnliche Stärke einpendeln.

Weitere Turniere mit deutscher Beteiligung:

LET Access Series: Ahlsell Trophy

Gränna Golfklubb, Schweden, 6. bis 8. August

 

Celina Sattelkau, Sophie Witt, Kimberley Sommer und Hannah Karg

 

PGA Tour Champions: Boeing Classic

The Club at Snoqualmie Ridge, Washington, 8. bis 10. August

 

Alex Cejka

 

HotelPlanner Tour: Irish Challenge

Killeen Castle, Irland, 7. bis 10. August

 

Tim Tillmanns, Martin Obtmeier, Tiger Christensen, Hurly Long, Marc Hammer, Michael Hirmer, Velten Meyer, Philipp Katich, Anton Albers und Maximilian Schmitt

 

Sunshine Tour: FNB Eswatini Challenge

Ezulwini Golf & Country Club, Eswatini, 7. bis 9. August

 

Allen John

 

LIV Golf: Chicago

Bolingbrook Golf Club Chicago, Illinois, 8. bis 10. August

 

Martin Kaymer

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