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Spielte 2025 seine Rookie-Saison auf der PGA Tour: Jeremy Paul. | © 2025 Getty Images

Paul: „Es gab auch ein paar Highlights“

Für Jeremy Paul war es eine Saison mit Höhen und Tiefen auf der PGA Tour. „Ich bin nicht ganz zufrieden“, sagt der 31-Jährige rückblickend. „Mit dem Saisonstart war ich zufrieden und auch im Herbst lief es eigentlich ganz gut. Im Sommer habe ich jedoch nicht gut gespielt, vor allem vom Abschlag.“

 

Gerade auf der PGA Tour sei das ein entscheidender Faktor, so Paul: „Wenn du hier nicht gut drivest, wird es oft schwierig.“ Dichtes Rough und harte Grüns verzeihen kaum Ungenauigkeiten. Erst im Herbst bekam Paul sein Spiel vom Tee wieder besser in den Griff – und prompt stellten sich auch wieder bessere Ergebnisse ein.

Wohlgefühl und wichtige Erkenntnisse

Trotz allem zieht der gebürtige Frankfurter aus dem Elite Team Germany auch Positives aus diesem Jahr. „Ich hatte ein paar richtig gute Wochen, die mir gezeigt haben, dass ich mit den anderen mithalten kann. Ab und zu war ich sogar in Führung.“ Besonders wichtig ist das eigene Gefühl auf dem Platz. „Mein Hauptfokus vor der Saison war, dass ich mich jedes Mal wohlfühle, wenn ich abschlage. Das war eigentlich der Fall.“

 

In Zahlen bedeutet das: 26 Turniere, 13 geschaffte Cuts, ein zweiter Platz als bestes Ergebnis und Rang 135 im FedExCup. „Natürlich hätte ich mir gewünscht, näher an den Top 100 zu finishen”, sagt Paul. „Aber es gab auch ein paar Highlights.“

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Zweiter Platz und Bruder-Moment

Das größte sportliche Highlight war der zweite Platz in der Dominikanischen Republik. „Das war großartig.“ Ebenso emotional bedeutend war der gemeinsame Start mit seinem Zwillingsbruder Yannik bei der Zurich Classic. „Das war ein Kindheitstraum von uns beiden, zusammen auf der PGA Tour zu spielen.“

 

Ein weiteres Ausrufezeichen setzte Paul bei der Valspar Championship. „Ich war nah dran, das Turnier zu gewinnen, und habe am ersten Loch mit einem Eagle angefangen.“ Auch wenn die letzten neun Löcher am Sonntag nicht wie erhofft liefen, war es für ihn eine wertvolle Erfahrung.

Stärken und Baustellen

Was hat Paul über sein Spiel gelernt? „Wenn mein Spiel gut ist, habe ich das Gefühl, dass ich mithalten kann.“ Besonders zufrieden ist er mit seinem Shortgame. „Putten und Chippen haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert und auch die Wedges waren sehr gut.“

 

Der klare Schwachpunkt der Saison war das Driving. „Das hat mich ein bisschen zurückgehalten.“ Passend dazu ist sein Lieblingsschläger der Putter, während der Driver ihm phasenweise Probleme bereitete – stark zum Saisonstart, schwächer im Sommer und wieder stabiler im Herbst.

Ausblick: Zwei Touren, viele Chancen

Dank Platz 135 im FedExCup hat Paul einen eingeschränkten Status für die PGA Tour und ist außerdem für die Korn Ferry Tour spielberechtigt. „Ich hoffe, dass ich mit meinem Status zehn bis 15 Turniere auf der PGA Tour spielen kann“, erklärt er. Ergänzend plant er rund 15 Starts auf der Korn Ferry Tour.

 

„Ich werde meinen Kalender flexibel anpassen und schauen, wo es gut läuft.“ Zwar gibt es keine Planungssicherheit, doch Paul bleibt optimistisch: „Im zweiten Jahr haben wir mehr Erfahrung, ich kenne die Plätze – da erhoffe ich mir große Chancen.“

 

Die Offseason soll nun bestmöglich genutzt werden, bevor es mit Turnieren auf den Bahamas losgeht. Danach hofft er auf Starts bei Events wie The American Express und der Farmers Insurance Open. „Das wäre cool, aber jetzt heißt es erst einmal: gut vorbereiten und die Chancen nutzen, die sich bieten.“

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