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Yannik Paul mit seiner Mama Birgit bei der Kenya Open. | © 2026 Getty Images

Paul erstmals mit der Mama an der Tasche

Eine Runde in Par zum Auftakt und ein Lächeln, das den Score fast in den Hintergrund rückt: Yannik Paul erlebte beim Start in die Magical Kenya Open im Karen Country Club eine ganz besondere Premiere. Erstmals bei einem Event der DP World Tour trug seine Mutter Birgit das Bag. „Es ist eine neue Erfahrung auf der DP World Tour“, erklärte Paul. Zwar hatte sie ihn zu Beginn seiner Karriere bereits auf der PGA Tour Canada unterstützt, doch auf Europas höchster Ebene war es ihr Debüt. „Sie hat das richtig gut gemacht, und wir hatten viel Spaß draußen.“

 

Auch Birgit genoss die ungewohnte Rolle: „Ich bin normalerweise Zuschauerin und trage nicht das Bag. Aber wenn wir Zeit zusammen verbringen, freue ich mich jedes Mal.“

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Für Paul kommt die familiäre Unterstützung zu einem passenden Zeitpunkt. Nach einer schwierigen Saison 2025, die er nur auf Rang 121 im Race-to-Dubai-Ranking abschloss, sucht der 31-Jährige vom Desert Forest GC nach mehr Konstanz. Zuletzt war er auf der HotelPlanner Tour in Südafrika im Einsatz und verbuchte dort ein Top-20-Ergebnis. Seine Mutter war bereits vor Ort, sodass es nahe lag, sie in Kenia direkt am Geschehen teilhaben zu lassen.

 

„Sie war letzte Woche schon dabei. Also habe ich gesagt: ‚Warum kommst du nicht einfach mit nach Kenia und gehst mit an die Tasche?‘“, berichtete Paul. „Ich will die Zeit einfach genießen. Und wir hatten heute richtig Spaß.“ Familiäre Hilfe ist für ihn nicht ganz neu: Beim Grand Final der HotelPlanner Tour 2021 sprang sein Vater als Caddie ein, und Paul wurde Zweiter. „Jetzt ist meine Mum dran“, sagte er lachend. „Mal sehen, ob sie das noch toppen kann.“

Empfehlung führt zu Birdie

Da Paul in den USA lebt, sind längere gemeinsame Phasen mit seinen Eltern selten. Umso wertvoller ist die gemeinsame Reise von Südafrika nach Kenia. „Wir sehen uns nicht so oft. Deshalb ist es schön, dass sie hier dabei ist und alles miterlebt.“

 

Und ganz ohne sportlichen Input blieb Birgit natürlich nicht. An Bahn sieben gab sie eine Schlägerempfehlung – mit Erfolg. „Und wir haben ein Birdie gespielt“, erzählte Paul schmunzelnd.

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