Neun Birdies, ein Eagle: Horder-Gala am Roten Meer
Neun Birdies, ein Eagle, 63 Schläge und am Ende ein souveräner Sieg. Für Nicolas Horder lief im Finale der Red Sea Egyptian Classic alles nach Plan. Die Folge: Der zweite Sieg auf der Pro Golf Tour. Der Deutsche hat am Ende ganze fünf Schläge Vorsprung auf den Belgier Kristof Ulenaers, der vor wenigen Tagen bei der Red Sea Ain Sokhna Open triumphiert hatte. Antoine Bachelier aus Frankreich folgt auf dem dritten Rang.
Zunächst versprach die Konstellation auf dem Leaderboard vor der dritten und letzten Runde im Golf Club Ain Sokhna ein spannendes Titelrennen. Das Feld lag an der Spitze eng zusammen. Doch spätestens zu Beginn der zweiten Neun wurde eines immer deutlicher: Einen Thriller um den Sieg beim zweiten Turnier des Egypt Swings der Pro Golf Tour wird es nicht geben. Denn Horder hatte andere Pläne.
Der Münchener, der an der University of Arkansas College-Golf spielte, notierte zunächst zwei frühe Birdies und legte ab dem zweiten Drittel der Runde ein Tempo vor, das die Konkurrenz nicht mehr mitgehen konnte. Sieben Birdies, davon vier in Folge ab Bahn 11, notierte er im Mittelteil der Runde – und setzte sich so von der Konkurrenz ab. Ein Eagle auf der 17 war der letzte Beweis für die überragende Tagesform des 26-Jährigen. Am Ende schraubte er sein Gesamtergebnis nach Runden von 70, 64 und 63 auf -19 und kam fünf Schläge vor den nächsten Verfolgern über die Ziellinie.
Gute Schläge zur richtigen Zeit
Für Horder ist es der zweite Sieg auf der Pro Golf Tour nach der Haugschlag NÖ Open 2025. „Es hat viel Spaß gemacht”, kommentierte der Turniersieger. „Auf dem ersten Loch ist gleich ein langer Putt gefallen und danach habe ich meinen Plan konsequent durchgezogen. Es ist mir im Gegensatz zu vielen Runden zuvor gelungen, wirklich frei zu spielen. Dann kamen viele gute Schläge zur richtigen Zeit und so hat alles seinen Lauf genommen.”
„Mein Spiel hat sich durchweg stabil angefühlt”, so Horder weiter. „Meine Statistiken waren wirklich sehr gut und auch in der ersten Runde hätte es mit mehr Konsequenz beim Putten deutlich tiefer gehen können. Das hat sich zum Glück in den beiden abschließenden Runden verändert. Insgesamt waren alle Teile des Spiels sehr gut aufgestellt.”
In der Order of Merit schiebt sich Horder auf den dritten Rang nach oben. In Führung liegt Kristof Ulenaers vor Dario Antonisse. Die Plätze vier und fünf belegen Alejandro Pedryc und Mauro Gilardi.





