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Wahrzeichen Nummer eins in Sydney: das berühmte Opernhaus. | © BridgeClimb Sydney

Metropolen-Check Sydney: Oper, Ocean und viel Golf

Was kommt Ihnen als erstes in den Sinn, wenn Sie an Sydney denken? Vielleicht das Opernhaus? Die Harbour Bridge? Die vielen Strände in unmittelbarer Nähe zur Großstadt? Oder ist es doch einer der rund 80 Golfplätze in der Umgebung? Wahrscheinlich ein Cocktail aus allem. Denn Sydney fasziniert durch seine Vielseitigkeit. Die Metropole am anderen Ende der Welt verbindet Urbanität mit Strandleben, Surfer-Vibes mit britisch geprägter Tradition. Wer hier Golf spielt, erlebt herrliche Kontraste: Pazifikbrise am Abschlag (je nach Jahreszeit), die Skyline in Sichtweite und viele herausragende und schnell erreichbare Plätze. Andererseits: Wer nur zum Golfen nach Sydney reist, beraubt sich der Chance, in eine der aufregendsten Städte auf der Südhalbkugel einzutauchen. Wir empfehlen eine Kombination und bereiten Sie in unserem Metropolen-Check genau darauf vor – mit Kulturhighlights, Restauranttipps und natürlich ganz viel Golf.

Kultur in Sydney

Natürlich ist eine Besichtigung des Sydney Opera House ein Pflichttermin. Am besten besorgen Sie sich Tickets für eines der täglich stattfindenden Konzerte und verbinden Ihren Besuch mit einer geführten Tour hinter die Kulissen des vielleicht beeindruckendsten Gebäudes Australiens. Abends schlendern Sie entlang der Promenade, nehmen einen Drink in der Opera Bar und genießen den Blick auf die beleuchtete Skyline. Die Habour Bridge, neben dem Opernhaus das zweite große Wahrzeichen von Sydney, ist dabei nicht zu übersehen. Sofern Sie keine Höhenangst haben, können Sie die Brücke sogar erklimmen (Bridge Climb, ca. 200 Australische Dollar) – allerdings nur in einer geführten Tour. Das Panorama von oben werden Sie nie vergessen. Wer es ruhiger und günstiger mag, spaziert stattdessen kostenlos durch den Royal Botanic Garden oder nimmt eine der vielen Fähren, die am Circular Quay starten und das Stadtzentrum mit vielen sehenswerten Gegenden im Umland verbindet. 

Bars & Restaurants in SydneySydney ist kulinarisch so international wie seine Bevölkerung. Rund um den Circular Quay und im historischen Viertel The Rocks (ältester Stadtteil von Sydney) finden Sie stilvolle Restaurants mit Blick auf die Harbour Bridge. Frische Austern, Fish & Chips, Barramundi oder australisches Wagyu gehören vielerorts zum Standard. Trendiger geht es in Surry Hills zu: Cafés, moderne australische Küche und kreative Cocktailbars prägen das Bild. Dazu zahlreiche kleine Shops mit individuellen Souvenirs. Für Sundowner-Atmosphäre empfiehlt sich der berühmte Bondi Beach – ein Drink mit Blick aufs Wasser gehört hier einfach dazu. Oder Sie genießen direkt im Sand eine gesunde Acai-Bowl, die es in Syndey gefühlt an jeder Ecke gibt. Eines jedoch ist sicher: Kaffee-Liebhaber werden weder in Sydney noch in anderen australischen Metropolen enttäuscht. Während Sie in Deutschland noch immer wissen müssen, wo der Cappuccino wirklich gut schmeckt, können Sie in Australien an jedem Bahnhof bedenkenlos Kaffee bestellen – er ist überall köstlich.  
Sport in SydneyAustralien ist berühmt für seine sportbegeisterten Menschen – ganz besonders in Sydney, wo im Jahr 2000 die olympischen Spiele stattgefunden haben. Surfen am Bondi Beach, Wanderungen an der Küste, Tennis, Cricket, Rugby, Stand-up-Paddling oder joggen entlang der vielen Promenaden – Bewegung gehört hier zum Alltag. Ach so, Golf spielt natürlich auch eine große Rolle in Down Under.   

Golf in Sydney

Der Großraum Sydney zählt zu den spannendsten Golfregionen Australiens. Rund um die Stadt finden sich etwa 80 Golfplätze, vom öffentlichen Küstenplatz bis zum exklusiven Traditionsclub. Fünf Plätze, die Sie kennen (und im besten Fall spielen) müssen:

1) Royal Sydney Golf Club (Rose Bay)

Seit 1893 existiert der elitäre Club in einem der nobelsten Stadtteile Sydneys. Er zählt zu den ältesten und renommiertesten Clubs ganz Australiens. Der Championship Course (Par 72) steht für klassische Architektur und strategisch anspruchsvolle Bahnen: breite Fairways täuschen über die Schwierigkeit des Platzes hinweg, Bunker und ondulierte Grüns verlangen präzises Spiel. Der Club war mehrfach Gastgeber der Australian Open. Er ist privat organisiert. Spielmöglichkeiten für Nichtmitglieder sind sehr begrenzt und meist an Einladungen gebunden. 

2) New South Wales Golf Club (La Perouse)

Spektakulär über den Klippen der Botany Bay gelegen, zählt der New South Wales Golf Club zu den visuell beeindruckendsten Plätzen Australiens. Wind ist hier fast immer Teil der Aufgabe, der Kurs gilt als strategisch fordernd. Wichtig für Reiseplanung: Der Club ist privat und bietet nur limitierten unbegleiteten Gästezugang an Wochentagen – und auch nur für Besucher, die außerhalb von New South Wales wohnen. Wochenendzeiten gibt es grundsätzlich nur auf Einladung von Mitgliedern. Wenn Sie die Chance dazu haben: Greifen Sie zu! 

3) The Lakes Golf Club (Eastlakes)

Nur wenige Minuten vom Flughafen entfernt liegt dieser Championship-Kurs (Par 72), mehrfach Austragungsort der Australian Open. Wasserhindernisse kommen an vielen Bahnen ins Spiel, die Grüns sind groß und anspruchsvoll modelliert. Greenfees sind auf der Clubseite ausgewiesen und orientieren sich wie immer an Jahres-. Und Tageszeiten. Internationale Besucher, die in keinem australischen Club Mitglied sind, zahlen für 18 Löcher 700 AUD (ca. 420 Euro). Ziemlich teuer – wie fast alles in Down Under.

4) Long Reef Golf Club (Collaroy)

Wohl eine der besten Küsten-Optionen unter den öffentlichen Plätzen in Sydney. Long Reef liegt einige Kilometer nördlich von Manly Beach, in unmittelbarer Nähe zu vielen zauberhaften kleinen und größeren Buchen. Der Platz beeindruckt mit offenen, windanfälligen Bahnen und weitem Blick aufs Meer. Ein absolutes Highlight. Der Club bietet öffentliche Tee Times über sein Buchungssystem an. Preise werden dort je nach Zeitfenster aufgeführt. 

5) Bondi Golf & Diggers Club (North Bondi)

Ein echtes Sydney-Erlebnis: kurzer, quirliger Kurs mit Blick auf den Bondi Beach und die Skyline – ideal, wenn Sie zwischen Sightseeing und Strand noch schnell eine Runde unterbringen wollen. Laut Club sind Gäste grundsätzlich an allen Tagen außerhalb der reservierten Mitglieder-Zeiten willkommen. Die Greenfees sind vergleichsweise günstig und liegen überwiegend unter 50 AUD. 

Der älteste Golfplatz Sydneys

Der The Australian Golf Club (gegründet 1882) gilt sogar als ältester Golfclub Australiens und zählt zu den bedeutenden Championship-Adressen des Landes. Gäste dürfen hier in der Regel nur dann abschlagen, wenn Sie von einem Mitglied eingeladen werden. Allerdings gibt es Sonderregelungen für internationale Gäste, für die Tee-Times nach Absprache mit dem General Manager möglich sind. Voraussetzung ist, dass man aktives Mitglied eines anerkannten Golfclubs ist oder ein Empfehlungsschreiben des Heimclubs vorlegt.  

Sydney in Zahlen und Fakten

Anzahl Golfplätze (Großraum Sydney): ca. 80
Durchschnittliche Übernachtungspreise: Mittelklassehotel: ca. 180 – 250 AUD pro Nacht (ca. 100 – 150 Euro); 5-Sterne-Hotel: ab 400 AUD (ca. 250 Euro)
Währung: Australischer Dollar (AUD)
Wechselkurs: 1 Euro ≈ 1,60 – 1,70 AUD (ca.)
Beste Reisezeit (Golf): September bis November (Frühling) sowie März bis Mai (Herbst) – meist angenehme Temperaturen und weniger Extremhitze als im Hochsommer.
Anreise: Meist mit einem Zwischenstopp (z. B. Singapur, Doha oder Dubai). Gesamtreisezeit ab Europa häufig 22 bis 26 Stunden. Vom Flughafen sind es rund 20 Minuten ins Zentrum. Mehrere Golfplätze liegen sehr stadtnah, The Lakes sogar in unmittelbarer Airport-Nähe.

Zehn Sydney-Tipps ohne Golf

  1. Viel Kaffee! 
    Schmeckt einfach an jeder Straßenecke lecker. Morgens einfach in eines der unzähligen Straßencafés setzen und das Treiben beobachten.
  2. Mrs. Macquarie’s Chair
    Von hier aus bietet sich einer der schönsten Aussichtspunkte auf das Opernhaus und die Harbour Bridge. In der Abenddämmerung besonders schön. Entspannter Fußweg vom Circular Quay in etwa 45 Minuten.
  3. Von Bondi zum Bronte Beach
    Herrlicher Küstenweg, einer der bekanntesten Wanderwege in Sydney. Einfach die Aussicht genießen – und nach Lust und Laune zwischendurch ins Wasser springen.
  4. Ausflug nach Manly Beach
    Strand, Shops und viele Geschäfte – hier tobt das Leben. Mit der schnellen Fährverbindung benötigen Sie vom Circular Quay etwa 25 Minuten.
  5. Manly bis Curl Curl Beach
    Noch ein fantastischer Küstenweg. Von Manly Beach laufen Sie Richtung Norden, das Meer als immer auf der rechten Seite, bis zum North Curl Beach. Der Weg ist das Ziel. Wer gern wandert, wird begeistert sein. Für alle, die das Meer meiden: Es gibt diverse Rockpools an der Strecke.
  6. North Palm Beach
    Willkommen im Paradies. Wenn Sie vom Curl Curl Beach weiter in den Norden fahren, landen Sie nach einer guten halben Stunde Autofahrt (Sie können auch einen Bus nehmen) in North Palm Beach. Zuvor passieren Sie die bekannte Dolphin Bay und den Whale Beach. Das vielleicht schönste Fleckchen Erde in der näheren Umgebung von Sydney.
  7. Ausflug in die Blue Mountains
    Natur pur! Ein heißer Tipp für alle, die nach intensiven Tagen in der oft vollen Stadt und an den belebten Stränden etwas Ruhe suchen. Die Blue Mountains erstrecken sich als beeindruckende Gebirgslandschaft westlich von Sydney. Schroffe Felsformationen, weite Eukalyptuswälder, spektakuläre Wasserfälle und charmante Ortschaften mit gemütlichen Gasthäusern, Kunstgalerien und liebevoll angelegten Gärten. Mit Glück treffen Sie sogar Kängurus oder Koalas.
  8. Abends an der Hafenpromenade
    Ein Muss-Erlebnis, wenn auch der Klassiker für Touristen. An einem lauen Sommerabend bei Sonnenuntergang mit einem Drink in der Opera Bar zu sitzen, auf die Harbour Bridge, die Skyline und natürlich das beeindruckende Konzerthaus zu blicken, gehört einfach dazu.
  9. Queen Victoria Building
    Auch in Sydney regnet es hin und wieder. Bei schlechtem Wetter bietet sich ein Abstecher in die Innenstadt zum Shoppen an. Gehen Sie unbedingt ins Queen Victoria Building und bestaunen Sie die eindrucksvolle Innenarchitektur – alles andere als ein gewöhnliches Einkaufszentrum.
  10. Museum of Contemporary Art
    Es gibt viele sehenswerte Museen in Sydney – das Museum of Contemporary Art gilt als eines der beliebtesten. Es befindet sich direkt am Hafen in Tallawoladah und erzählt Geschichten über Kunst und Kultur. 

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