Partner des DGV

Beim Masters 2025 in Augusta spielten Rory McIlroy und Jon Rahm eine Proberunde gemeinsam. | © 2025 Getty Images

McIlroys Skepsis und Ansage an zwei Ryder-Cup-Kollegen

In Dubai hat Rory McIlroy klare Worte gefunden – zur Zukunft des Profigolfs ebenso wie zu zwei prominenten Kollegen. Der Nordire sieht kaum Chancen auf eine Wiedervereinigung zwischen der PGA Tour und LIV Golf. „Ich sehe im Moment keine Welt, in der das passieren kann“, sagte McIlroy am Rande der Dubai Desert Classic. Die Fronten seien zu verhärtet und keine Seite bereit, genügend Zugeständnisse zu machen.

 

Drei Jahre nach der angekündigten Rahmenvereinbarung zwischen der PGA Tour und den Finanziers von LIV klafft die Lücke weiterhin. Zwar wünscht sich McIlroy, dass die besten Spieler häufiger gemeinsam antreten, doch realistisch hält er das derzeit nur begrenzt. Optimal wären aus seiner Sicht rund zehn Turniere pro Jahr mit vollständiger Weltelite – aktuell beschränkt sich das im Wesentlichen auf die vier Majors sowie einzelne Events der DP World Tour.

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Ein weiteres Thema ist der Ryder Cup. Dort könnten mit Jon Rahm und Tyrrell Hatton zwei Schlüsselspieler für Europa fehlen, sollten sie die von der DP World Tour verhängten Strafzahlungen nicht begleichen. Beide hatten nach ihrem Wechsel zu LIV Golf gegen Tour-Regeln verstoßen und dafür Millionenstrafen kassiert, die aktuell noch Gegenstand von Berufungen sind.

 

McIlroy machte keinen Hehl aus seiner Meinung: Die einfachste Lösung sei es, die Strafen zu zahlen. „Wir haben immer betont, dass wir bereit wären, für den Ryder Cup zu zahlen. Es gibt zwei Spieler, die das jetzt beweisen können“, sagte er mit Blick auf Jon Rahm und Tyrrell Hatton. Die Sanktionen hält er für legitim, da alle Mitglieder die Regeln zu Saisonbeginn akzeptiert haben.

 

Gleichzeitig richtet McIlroy den Blick nach vorn. Bei der Dubai Desert Classic im Emirates Golf Club, einem seiner erfolgreichsten Turniere, geht es für ihn nicht nur um den sportlichen Start in die Saison, sondern auch um Motivation. Nach einem herausragenden Vorjahr will er vor allem eines bewahren: die Freude am Spiel. In der Sache bleibt er jedoch klar: Eine Golf-Welt ohne Trennung sieht er auf absehbare Zeit nicht und im Ryder-Cup-Streit erwartet er von seinen Kollegen eine eindeutige Entscheidung.

Weiteres zum Thema

Partner des DGV